Die Herausforderungen des EU Green Deal

Wir haben die passenden Lösungen für Sie

Die Zeit bis zum Erreichen des im Europäischen Green Deal definierten Ziels – Klimaneutralität bis 2050 – ist kurz.

Errichter, Eigentümer, Betreiber und Nutzer von Gebäuden müssen sich bereits in unmittelbarer Zukunft dieser Herausforderung stellen. Siemens hat die richtigen Antworten und unterstützt Sie dabei, Ihr Gebäude klimafit zu machen.

Mit dem EU Green Deal will das Europäische Parlament den Aktivitäten in Sachen Klimaneutralität, Schutz und Erhalt natürlicher Ressourcen, Biodiversität und Gesundheit der Bevölkerung rasanten Vorschub verleihen.  

Im Fokus: Klimaneutralität bis 2050.

Das hat massive Auswirkungen auf die Errichtung bzw. die Renovierung von Gebäuden. In Summe entfallen innerhalb der EU rund 40 % des gesamten Energieverbrauchs auf Gebäude – das Einsparpotenzial ist enorm.  

Um die Ambitionen zu verstärken und die klima- und energieorientierte Gebäudesanierung zu beschleunigen, hat die EU Mitte 2021 im Rahmen des „Fit for 55“-Pakets sowohl existierende Regulatorien verschärfend überarbeitet als auch eine neue Gesetzgebung definiert, mit dem Ziel, Emissionen bis 2030 um mindestens 55 % gegenüber dem Ausstoß von 1990 zu reduzieren. Diese Vorgabe hat massive Auswirkungen für Errichter, Eigentümer, Betreiber und Nutzer bestehender Gebäude. In Österreich wird mit 16 Einzelgesetzen und finanziellen Förderanreizen sichergestellt, dass die EU-Rechtsvorschriften mit dem Ziel für 2030 im Einklang sind. Im „Fit for 55“-Paket ist neben der Reduktion von Treibhausgasen um 55 % bis 2030 eine Steigerung des Anteils der Nutzung erneuerbarer Energie bezogen auf den Gebäudesektor von derzeit 32 % auf 49 % enthalten. Weiters wurden die Energieeffizienzziele neu definiert: 36 % für Endenergie und 39 % für Primärenergie. Und schließlich hat die EU den öffentlichen Sektor der Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, mindestens 3 % seines Gebäudebestandes jährlich zu renovieren (Heizung, Lüftung, Klima). Wir müssen also bereits bis 2030 sehr weit voranschreiten, um die Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen.

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Maßnahmen für die klimaneutrale Zukunft

Basierend auf diesen Zielsetzungen leiten sich mehrere Maßnahmen ab, die Gebäudebetreiber in den kommenden Jahren auf dem Weg in die klimaneutrale Zukunft begleiten:  

Dekarbonisierung, Bekämpfung von Energiearmut und die Renovierung öffentlicher und privater Gebäude. Die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD, Energy Performance of Buildings Directive) wurde daher 2020 erneut aktualisiert und verschärft, um die Gebäudesanierung in Richtung einer intelligenten Infrastruktur voranzutreiben und den Endenergieverbrauch zu senken.

Erklärtes Ziel ist eine zeitnahe Verdreifachung der Anzahl an Gebäuderenovierungen.

Was bedeutet das für Gebäudeeigentümer?  

Was zurzeit noch eine Empfehlung ist, wird in absehbarer Zeit zum verpflichtenden Regelwerk gehören. Sicher ist: Die Vorgaben des Europäischen Green Deals haben schon jetzt, spätestens aber ab 2025, konkrete Auswirkungen. Einige davon betreffen nur den Eigentümer eines Gebäudes, andere nur die Nutzer und manche beide. Da der Zeitraum zur Umsetzung des „Fit for 55“-Pakets sehr kurz ist und die Ziele hochgesteckt sind, muss rasch gehandelt werden. Nur durch das Setzen von zielgerichteten Maßnahmen lassen sich die Vorgaben bis zum Zwischenziel gemäß dem „Fit for 55“-Paket 2030 bzw. bis zur Klimaneutralität 2050 in Österreich und in Europa gemeinsam erreichen.

Entscheidender Schritt vorwärts

Der Weg dorthin: Green Building Solutions.

Aus den Vorgaben des Europäischen Green Deals ergeben sich verschiedenste Anforderungen an Gebäudeeigentümer und -verwalter.  

Beispiele dafür sind die Reduktion von Energieverbrauch und Treibhausgasen, die Integration von E-Mobilität, eine nachhaltige Berichtserstattung inklusive Verbrauchsmonitoring oder das Benchmarking von Gebäuden. Unsere Expert:innen haben die richtigen Antworten auf diese Anforderungen und unterstützen Kund:innen ganzheitlich bei der Analyse ihrer spezifischen Situation. Als globaler Konzern mit umfassender Kompetenz in den Bereichen Gebäudemanagement, Automatisierung, Digitale Services und vielem mehr gehen wir entscheidende Schritte weiter. Nach einer detaillierten Analyse des Gebäudes, der technischen Gebäudeinfrastruktur und der vorhandenen Gebäudeautomation bewerten wir den Ist-Zustand und zeigen anschließend maßgeschneiderte und kundenspezifische Lösungsansätze mit einem realistischen Zeitplan auf. Welche technischen Maßnahmen sind auf dem Weg zum klimafiten Gebäude zu ergreifen? Wo liegen die Prioritäten? Wieviel muss investiert werden? Wir wissen, dass insbesondere der finanzielle Aspekt für Betreiber von Interesse ist, schließlich entstehen rund 80 % der Kosten eines Gebäudes im laufenden Betrieb.  

Wir verfolgen hier einen ganzheitlichen Lösungsansatz:  

Nachhaltige Produkte gepaart mit klassischen und digitalen Servicelösungen garantieren eine dauerhafte Energieeffizienzsteigerung und CO2 Reduktion über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes. Siemens tritt als Generalunternehmer auf, der als Lösungspartner von A bis Z zur Verfügung steht. Dazu gehören verschiedene Finanzierungsmodelle ebenso, wie das Know-how in Sachen Förderungen. Unsere Expert:innen unterstützen maßgeblich bei der Beantragung von Fördergeldern, die für die Umsetzung der Ziele des Green Deals angeboten werden, z. B. für Energiemanagement-Softwarelösungen, Sensorik zur Erfassung von Energieströmen oder Steuer- und Regeltechnik zur Reduktion des Energieverbrauchs.

Das Portfolio für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auf einen Blick

Nutzen Sie das Know-how und die vielfältigen Erfahrungen unseres Experten-Teams und lassen Sie sich bei individuellen Herausforderungen beraten!

TGA Round Table: „Der Status Quo ist keine Option“

Eine Diskussion über die Herausforderungen des EU Green Deals.

 

Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um 55 Prozent unter dem Wert von 1990 liegen. Der größte Hebel bei der Energieeinsparung liegt dabei im Gebäudebestand: 97 Prozent der Gebäude in Europa benötigen eine Modernisierung.

 

Beim TGA Round Table zeigten Gebäudetechnik-Expert:innen sowie Vertreter aus den Branchen Tourismus und Industrie wie dieses enorme Einsparpotenzial jetzt schon mit bestehenden Technologien erreicht werden kann. Wie Gebäude mit gezieltem Einsatz von innovativen Komponenten modernisiert, durch präzise Datenerhebung und Monitoring optimiert sowie über den gesamten Lebenszyklus energieeffizient betrieben werden können.

Erfahren Sie mehr über die Siemens Lösungen zum EU Green Deal:

Europäischer Green Deal

Mit dem Europäischen Green Deal legt die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, eine Blaupause der EU-Politik für die kommenden fünf Jahre vor. Sie dient gleichzeitig als Wachstumsstrategie (Nachfolgerin von Europa 2020 und der Lissabon-Strategie).

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