Siemens Arts Program - Kulturelle Bildung

Talente zusammenbringen

Kunst und Kultur erfahren, durchdringen und nutzen

Wir ermöglichen Menschen innerhalb und außerhalb unseres Unternehmens eine bereichernde Teilhabe an kreativen Schaffensprozessen. Das Programm ermöglicht interessierten Mitarbeitern einen Einblick in verschiedene Kunstformen und stärkt damit den kulturellen und interkulturellen Dialog - auch über das eigene Arbeitsumfeld hinaus.  Dabei finden regelmäßige Vermittlungsangebote in namhaften Kulturinstitutionen mit Kuratoren, Künstlern und Sammlern statt.  

 

Des Weiteren bietet das Siemens Arts Program in Partnerschaft mit hochkarätigen Kulturbetrieben und Kulturschaffenden ein einzigartiges Weiterbildungsprogramm für High-Potentials und zukünftige Führungskräfte: das Programm SCENE (Siemens Cultural Empowerment for New Executives). Die intensive Auseinandersetzung mit Kunst- und Kulturschaffenden und die damit verbundende Entwicklung der kulturellen und interkulturellen Kompetenz ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für innovationsorientiertes Management.

Diskussion

STEAM-Förderung in der Carnegie Hall

Gehört die künstlerische Ausbildung in die Schulen?

In den USA findet derzeit eine lebhafte Diskussion über das Verhältnis von „STEM zu. STEAM“, statt. Also der Frage, ob Schulen das „A“ in „The Arts“ als wesentlichen Bildungsbestandteil der Menschen vermitteln sollen oder nicht. STEAM Befürworter argumentieren, zu einer ganzheitlichen Ausbildung von Kindern gehören neben den Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik auch die Fächer Kunst & Musik.

 

Der Direktor der Carnegie Hall, Sir Clive Gillinson und Barbara Humpton (CEO Siemens USA) sprachen über die künstlerische Ausbildung in den Schulen und die unternehmerische Kulturförderung. Dass man nicht nur durch die Musik, sondern auch von Musikern viel lernen kann, bewies das Gespräch mit der Solistin Kristīne Balanas, die selbst aktiv in der Vermittlung von Musik und Kultur ist.

Podcast

Schöne neue digitale Musik ?!

Produktion und Musiknutzung von Morgen

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Musiklandschaft? KünstlerInnen verdienen rund 0,006 Cent pro Stream bei Spotify. Um auf den Mindestlohn von 1414 Euro in Deutschland zu kommen, braucht ein Künstler rund 393.000 Streams im Monat. Nur wenn Songs also millionenfach abgerufen werden, können MusikerInnen gut von ihrer Musik leben

(Quelle).

 

Nachdem das #SiemensArtsProgram mit einem eigenen Projekt im Bereich der digitalen Musik gestartet war, wollten wir an dem Thema dranbleiben. Wir luden VertreterInnen aus Kunst, Medien und Politik zur Paneldiskussion in die Siemensstadt ein. Die Gäste diskutierten, wie KünstlerInnen und Labels auf die Veränderungen bei der Produktion und der Verbreitung von Musik umgehen. Viele MusikerInnen und kleinere Labels können nur überleben, wenn sie sich stärker auf Live-Konzerte konzentrieren. Anderseits erreichen die KünstlerInnen dank der Streaming-Plattformen MusikliebherInnen in allen Ecken der Welt. Nischenmusik aus Deutschland findet dadurch Fans von Lagos bis Seoul.  

 

Aber hören Sie einfach selbst in den Podcast hinein!

News

Wenn der Konferenz-Saal zum Konzert-Saal wird

Genuss für Gaumen und Gehör – dies kombinierte das erste Berliner Siemens Lunchkonzert. Die herausragende ARD-Musikpreisträgerin Kristīne Balanas (Violine) und die Neue Philharmonie Berlin (Leitung: Andreas Schulz) fesselten die Zuhörer in Siemensstadt mit einer atemberaubenden Performance, deren Töne vom Publikum förmlich aufgesogen wurden. Ein anschließender Lunch bot Mitarbeitern und Musikern die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch.

Klangerlebnis der besonderen Art 

Die Violinistin Kristīne Balanas eröffnete das Lunchkonzert gemeinsam mit der Neuen Philharmonie Berlin unter der Leitung von Andreas Schulz. Die lettische Solistin zählt zu den am schnellsten aufstrebenden Talenten in der internationalen Musikszene und stellte ihr Können sowie höchste Professionalität zweifelsohne unter Beweis.

 

Mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit nahm sie die Zuhörer mit auf eine Reise durch Felix Mendelssohns Violinkonzert in e-Moll. Das Publikum würdigte ihre exzellente Leistung mit minutenlangem Applaus.

 

Im zweiten Teil des Konzerts zeigte die Neue Philharmonie erneut ihre Klasse und präsentierte Auszüge von Ludwig van Beethovens 7. Symphonie. Dirigent Andreas Schulz verlangte von seinen talentierten Nachwuchsmusikern Höchstleistung, die erneut mit anhaltendem Beifall belohnt wurde. Als Dankeschön für diese Wertschätzung rundete das 2017 gegründete Orchester das Konzert mit einer Zugabe ab.

Networking mit Nachwuchskünstlern

Im Anschluss an das Konzert erhielten Mitarbeiter und Musiker in zwangloser Atmosphäre die Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen und Einblicke in die jeweils andere Arbeitswelt zu erhalten. Auch Solistin Kristīne Balanas nahm sich nach ihrem Auftritt ausgiebig Zeit, um diese unkonventionelle Mittagspause ausklingen zu lassen. Sie unterhielt sich auf Deutsch, Englisch, Lettisch und Russisch – ganz offenbar verbirgt sich hinter der sympathischen Preisträgerin zugleich ein Sprachengenie. Um dieses einmalige Konzert in besonderer Erinnerung halten zu können, machte sie mit interessierten Mitarbeitern Fotos. Siemens kann stolz darauf sein, junge Talente wie Sie durch den internationalen ARD-Musikwettbewerb zu fördern.

Projekte

Talente zusammenbringen

KULTUR FÜR KOLLEGEN

Lunch Concert: Am 24. August fand das erste Siemens Lunch Concert in der Siemens-Zentrale in München statt. Da Siemens seit September 2017 Partner des ARD Musikwettbewerb ist, lud das Siemens Arts Program die  Preisträger des vergangenen Jahres Dominik Wagner (Kontrabass) und Maciej Skarbek (Piano) zum Mittagskonzert ein (August 2017).

Sehen Sie den Film auf Youtube

Video auf Youtube

Art for (w)all:

Mit der Unterstützung von Kunstexperten der Siemens Kulturpartner wurde eine einzigartige Fotoaktion für Mitarbeiter in der neuen Siemens Konzernzentrale ins Leben gerufen. Die Kollegen der Münchner Zentrale fotografierten, was ihnen im Alltag wichtig ist, und was sie täglich motiviert. Im Anschluss gingen die Teams in den kreativen Austausch mit dem Siemens Arts Program.

 

Über 45 Teams beteiligten sich und reichten über 400 Fotoarbeiten ein. Eine Expertenjury begutachtete die Bilder und wählte die besten aus. Diese hängen seit Mai 2017 an den Bürowänden in der neuen Siemens-Zentrale.

SCENE - Siemens Cultural Empowerment for New Executives


Kunst und Kultur erfahren, durchdringen und nutzen

SCENE ist ein einzigartiges Weiterbildungsprogramm für High-Potentials und Personen mit weitreichenden Führungsaufgaben. Wir initiieren außergewöhnliche Trainings mit renommierten Akteuren des aktuellen Kunst- und Kulturgeschehens, z. B. Kuratoren, Bildenden Künstlern und Musikern. Das Programm ist ein integraler Bestandteil des Siemens Arts Program.


Aktiv erleben ist besser als passiv erfahren

In einer ausgewogenen Kombination aus Vorträgen, Seminaren und interaktiven Workshops erleben die Teilnehmer, wie Künstler arbeiten, und können selbst aktiv werden. Sie erhalten die Chance, ihre Fähigkeiten im konstruktiven Umgang mit „Misserfolgen“ auszubauen. Folgende Workshopmodule sind Teil des Programms: Musik, Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Neue Medien, Architektur und Literatur.