Bürkliplatz in Zürich

Zürich setzt bei Lichtsignalanlagen auf Siemens Mobility

Effiziente Steuerung des Verkehrsflusses dank unseren Lösungen

Datum: 29.11.2019

 

Die Stadt Zürich zeichnet sich durch eine hohe Standortattraktivität und gute Erreichbarkeit aus. Sie ist eine der lebenswertesten Städte der Welt. Damit dies auch so bleibt, hat Zürich die Strategie Stadtverkehr 2025 erarbeitet. Die Stossrichtungen darin sind unter anderem, den Modalsplit von öV, Fuss- und Veloverkehr zu erhöhen oder die Bevölkerung vor den negativen Auswirkungen des Verkehrs zu schützen. Dazu braucht es eine effiziente Steuerung des Verkehrsflusses über Lichtsignalanlagen (LSA).

 

Ende 2016 startete die Stadt ein umfassendes Beschaffungsverfahren über den Ersatz der bestehenden 400 LSA bis zum Jahr 2025. Der Auftrag wurde im April 2019 an Siemens Mobility und Bergauer/Swarco erteilt.  Seit dem 8. Oktober 2019 ersetzt Siemens Mobility im Wochentakt (Inbetriebnahme ist immer dienstags) 200 der 400 städtischen Lichtsignalanlagen. Als erste Anlage baute Siemens Mobility mit dem Partner cablex ein Nadelöhr für den motorisierten und öffentlichen Verkehr um: Der Bürkliplatz, direkt an der Seepromenade gelegen, ist auch ein Lieblingsplatz von Touristen und Einheimischen. Diese Konstellation machte die erste Inbetriebnahme zu einer besonderen Herausforderung, die wir zusammen mit unserem Partner cablex reibungslos und zur Zufriedenheit des Auftraggebers, der Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich, meisterten.

 

Dieser Ansicht ist auch Giulio Panzera, Head of Sales Business Unit Infrastructure der cablex AG.

"Der Umbau der Lichtsignalanlagen für die Stadt Zürich ist für cablex ein strategisch wichtiges Vorzeigeprojekt. Wir sind stolz dieses anspruchsvolle Vorhaben im Auftrag von Siemens Mobility ausführen zu dürfen. Als verantwortungsvoller Partner legen wir vor allem grossen Wert darauf, dass im Projekt die hohen Qualitäts- und Terminerwartungen von Siemens Mobility und der Stadt Zürich eingehalten werden", erklärt Giulio Panzera, Head of Sales Business Unit Infrastructure der cablex AG.

 

In Zürich kommt das neue Steuergerät Sitraffic sX zum Einsatz, welches ein Teil der webbasierten, skalierbaren Sitraffic-Familie ist. Sitraffic sX kann als Stand-alone-Lösung, ohne Anbindung an einen übergeordneten Verkehrsrechner, bis zur nahtlosen Einbindung in umfassende Verkehrsleitsysteme grösserer Städte eingesetzt werden. Das Gerät passt sich dabei flexibel an die wachsende Verkehrsinfrastruktur an.

 

In Zürich stehen auf Wunsch des Kunden insgesamt drei unterschiedliche Varianten in kompakter Bauweise zur Verfügung. Die verwendete 40 Volt-Technologie spart dem Betreiber Energiekosten im Vergleich zu den alten 230 Volt-Anlagen, die allerdings auch schon in LED Technik ausgestattet waren. Die Anbindung an das Verkehrsanlagenmanagementsystem der Stadt Zürich erfolgt via eigens entwickeltem Softwaremodul-Treiber.

Sitraffic sX

Vorteile des Verkehrssteuergerätes Sitraffic sX

Leistungsfähige Hardware, innovative Software: Sitraffic sX ist flexibel und anpassbar, dass es

mit der Verkehrsinfrastruktur der Stadt mitwachsen kann. Deshalb ist es eine nachhaltige Investition in die Zukunft.
Die Highlights:

  • Neue Notlauf-Technologie erhöht Verfügbarkeit und Sicherheit
  • Funktionale Aufrüstung und Geräte-Update erstmals im laufenden Betrieb möglich
  • Gerätekonfiguration dank intelligenter Software deutlich vereinfacht
  • Zugriff und Bedienung via Internet Browser, Tablet oder Smartphone
  • Teil einer webbasierten Siemens-Gesamtlösung – für maximale Flexibilität

Ansprechpartner: Stefan Sutter, sutterstefan@siemens.com

Weitere Infos zu Sitraffic sX finden Sie auf der Seite Intelligente Steuerungslösungen

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