Intelligentes Wohnen zum Vorzugszins 

Wer sein Haus nach Smart Home-Standard baut oder renoviert, handelt nachhaltig und steigert den Immobilienwert. Deshalb belohnt dies eine Schweizer Bank mit Vorzugshypotheken sowie Unterstützungsbeiträgen. Das Herz eines jeden Smart Homes ist dabei das KNX-System

Immer mehr Häuser und Wohnungen werden heute zu Smart Homes. Allerdings gibt es selten Häuser, die voll automatisch und damit smart funktionieren. Seit 2019 existiert in der Westschweiz ein Beispiel eines Smart Homes in der Schweiz. Dabei handelt es sich um einen Showroom, der Interessierten einen Einblick in das intelligente Wohnen der Zukunft ermöglicht. Von der Stereoanlage bis zu den Lamellen – jede erdenkliche Funktion ist in der Wohnung verbunden und lässt sich vom Nutzer steuern. Damit kann heutigen und zukünftigen Eigenheimbesitzern das Potential von Smart Home aufgezeigt werden.

Ökologische Vorreiterrolle

Neben Technologiepartnern wie Siemens ist auch eine Schweizer Bank (Name der Redaktion bekannt) mit an Bord: Sie nutzt die Räume im Showroom, um potenzielle Kunden im Hypothekarbereich zu beraten. Um unter den regionalen Unternehmen eine ökologische Vorbildrolle einzunehmen unterstützt die Bank Eigenheimbesitzer, die beim Bau oder der Renovation auf Smart Home setzen, mit tieferen Hypothekenzinsen sowie bis zu 1500 Franken Direktunterstützung. Besonders in Regionen mit vielen Ferienchalets ist die Smart Home-Technologie praktisch, so kann beispielsweise die Heizung bereits vor der Ankunft eingeschaltet werden.

Wertsteigerung der Immobilie

Um das volle Potential der Technologie zu nutzen, hat die Bank in Absprache mit dem Showroom und dem Systemintegrator Eibrom GmbH einen Smart Home-Standard festgelegt. Zum einen sollen Produkte zum Einsatz kommen, die mit der KNX-Technologie gesteuert werden können. So kann ein Bewegungsmelder anhand der aktuellen Tagessituation die betreffende Lichtsituation einschalten. Zum anderen können Energiedaten aufgezeichnet und gespeichert werden, was einen sparsamen Gebäudebetrieb ermöglicht. Beispielsweise laden intelligente Steckdosen Geräte nur, wenn die eigene Solaranlage einen Überschuss verzeichnet. Daneben sind diese Daten hilfreich, um den GEAK-Energiestandard (vergleichbar mit Minergie-Standard) zu erreichen. Auch bei diesem Prozess unterstützt die Bank ihre Kunden mit bis zu 1500 Franken, da ein solcher Standard nicht nur ökologisch ist, sondern auch zur Wertsteigerung der Immobilie beiträgt. 

27.10.2020