Mehr Support für Brandmeldeanlagen

Viele Nutzer wünschen sich professionelle Hilfe bei der vorschriftsgemässen Bedienung ihrer Brandmeldeanlage. Die neuen Siemens-Services e-Logbook und Fire Uptime sind genau auf dieses Bedürfnis zugeschnitten. 

Brandmeldeanlagen sind komplexe Geräte. Sie melden sich nicht nur, wenn es brennt, sondern auch bei Störungen. „Da Störungen streng gemäss Brandschutzvorschriften behoben werden müssen, fühlen sich Gebäudenutzer mit der Brandmeldeanlage oft überfordert“, weiss Markus Steiner, Service Manager bei Siemens Smart Infrastructure. „Deshalb bieten wir ihnen mit den neuen Services e-Logbook und Fire Uptime mehr Support.“ 

e-Logbook: digital Kopie

Das e-Logbook ist die digitale Kopie des physischen Kontrollbuchs, in dem die Betreiber und Wartungsfirma jedes Ereignis einer Brandmeldeanlage - Störung, Ausschaltung oder Alarm – notieren müssen. Die Einträge im e-Logbook sind dank der Kommunikation der Brandmeldeanlage mit der System Performance Monitoring-Plattform automatisiert. Zugriffsberechtigte können weitere Informationen hinzufügen. „Jeder Berechtigte kann das e-Logbook zudem einsehen – vom Arbeitsplatz oder vom Handy aus“, sagt Steiner. Da das Kontrollbuch gemäss Brandschutzbestimmungen heute noch physisch vorhanden sein muss, ist das e-Logbook in erster Linie als Ergänzung vorgesehen. Gerade im Brandfall ist die digitale Speicherung jedoch nützlich. „Wird das Kontrollbuch zerstört, bleiben die Daten erhalten.“ 

Fire Uptime: effiziente Unterstützung

Der zweite Service Fire Uptime verspricht effiziente Unterstützung bei Störungen von Brandmeldeanlagen. Wird dabei bisher der Siemens-Partner Certas kontaktiert, welcher in erster Linie den Betreiber und bei Bedarf die Servicetechnikerin aufbietet, kommt nun rasche Hilfe über Remote-Support. Denn mit Fire-Uptime werden Ereignisse von der System Performance Monitoring-Plattform registriert, in sechs Dringlichkeitsklassen verteilt und mit entsprechenden Tickets versehen. „Daraufhin instruiert der Siemens-Support den Nutzer in der vorschriftsgemässen Problemlösung“, erklärt Steiner. Muss die Service-Technikerin trotzdem ausrücken, ist sie bereits über die Störung informiert und kann sich zielgerichtet vorbereiten. Mit Fire-Uptime erhalten Kunden zur eigenen Analyse zudem periodische Berichte über die Einsatzfähigkeit ihrer Anlage. „Geschieht eine Störung regelmässig, muss man über die Bücher“, sagt Steiner. „Funktioniert die Anlage fast immer, ist dies ein gutes Argument bei der Verhandlung mit der Brandschutzversicherung.“ 

19.11.2020