The Circle: Die Alternative zum Kabel überzeugt

70 000 m2 Fläche, unterschiedliche Anforderungen und stetig ändernde Bedürfnisse – wie lässt sich die Stromverteilung in einem riesigen Komplex wie dem Circle flexibel, effizient und wirtschaftlich gestalten? Siemens hat die Lösung: eine ganzheitliche, dezentrale Energieverteilung aus einer Hand.

Angenommen, das Universitätsspital baut in einigen Jahren einen Teil seiner Büros im Circle zu einem Labor um. Wo vorher einige Computer und Leuchten in Betrieb waren, werden nach dem Umbau zahlreiche Laborgeräte einen neuen Stromanschluss benötigen. Aufwändige zusätzliche Elektroinstallationen? Nein, im Circle ist ein solches Vorhaben einfach zu bewerkstelligen. Die dezentrale Energieverteilung lässt sich jederzeit an neue Bedürfnisse anpassen.

Kabel waren gestern

Von den Niederspannungshauptversorgungen des Typs Alpha 3200 wird die Energie mit dem Schienensystem Sivacon8PS im Gebäude verteilt. Individuell konfigurierbare Abgangskästen, welche einfach per Plug-and-Play an einem beliebigen Ort an die Schiene angeklickt werden, bringen die Energie zuverlässig zum Zielort. So hat jeder Mieter seine eigene massgeschneiderte Stromversorgung. Bei einem Umbau können die Abgangskästen einfach demontiert oder zusätzliche angebracht werden – ohne die Stromversorgung zu unterbrechen.

 

Rund 1000 Meter Stromschienen, 200 Abgangskästen und 600 Leistungsschalter sind im Circle montiert. «Bei einem Projekt dieser Grösse wird es sehr schnell teuer, wenn Schnittstellen nicht aufeinander abgestimmt sind», erzählt Nicolas Erdle, Teamleiter Operations bei Siemens. «Umso wichtiger ist ein durchdachtes Gesamtkonzept. Unsere Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt und lassen sich einfach mit weiterem Zubehör ergänzen. Die modulare Bauweise bietet den Kunden hohe Flexibilität und maximale Sicherheit.»

Planungssicherheit dank 3D

Das Schienensystem spart beträchtlich Platz gegenüber einer Kabelinstallation. Auch die Installationen für das Energiemanagement brauchen weder Kabel noch zusätzlichen Platz. Die Messgeräte können in die Abgangskästen integriert werden und die Datenübertragung erfolgt mit der Power-Line-Technologie direkt über die Stromschienen.

 

Die Energieverteilung ist nicht nur im Betrieb effizient und wirtschaftlich, sondern auch bei der Planung. Mit digitalen Tools lassen sich 3D-Modelle erstellen und dem Installateur quasi auf dem Tablet übergeben. Und wenn die Komponenten entsorgt werden müssen, fallen keine Schadstoffe an. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Kabeln enthalten die Stromschienen weder PVC noch Halogene. Damit steht die Energieverteilung ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit des Circle.

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25.05.2021