FutureAssistantsDay@Siemens 2022: Eine Reise in die Zukunft

Wie sieht das Anforderungsprofil der Assistenzen der Zukunft aus? Was müssen sie mitbringen? Was müssen sie lernen? Diese und weitere Fragen stellten sich über 60 Assistenzen von Siemens aus allen Landesteilen der Schweiz am FutureAssistantsDay@Siemens Schweiz am 14. April 2022 in Zug. Ein Event organisiert von Assistenzen für Assistenzen. 

Bereits in der Eröffnungsrede von Gerd Scheller, Country CEO Siemens Schweiz, wurde klar, dass sich die Rolle der Assistenz in einer Transformation befindet. Alte Rollenbilder sind längst überholt – niemand muss ihm heute mehr Kaffee bringen und viele Termine bucht er selbst. Bereiche wie Projektmanagement werden in Zukunft immer wichtiger. Transformation betrifft jedoch nicht nur die Assistenzen – durch die Digitalisierung befindet sich das ganze Unternehmen in einem Wandel. Über diese Entwicklungen sprach Susanne Bregenzer, Verantwortliche für die Transformation bei Siemens Smart Infrastructure und sie betont: «Assistenzen übernehmen dank ihren Fähigkeiten und ihren oft ausgeklügelten Netzwerken an vielen Schnittstellen eine wichtige Rolle in diesem Wandel.»
 

Im anschliessenden Impulsvortrag sprachen Irène Brun und Harald Folk, Fachhochschuldozenten und Referenten rund um das Thema Assistenz der Zukunft, darüber, wie die Digitalisierung den Assistenzberuf verändert. Routinetätigkeiten werden künftig von Maschinen übernommen. Daher ist es wichtig, dass die Assistenz einen Mehrwert bieten kann und diesen sehen die beiden vor allem in der fachlichen Unterstützung, indem sie eigenständig Entscheidungsgrundlagen vorbereiten oder im Projektmanagement unterstützen oder Projekte auch selbst leiten. Die administrative Unterstützung tritt immer mehr in den Hintergrund.
 

Nach der Mittagspause, welche ganz im Zeichen des Networkings stand, nahm sich auch Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Siemens Smart Infrastructure, Zeit, um sich mit den anwesenden Assistenzen zu unterhalten. Auch für ihn ist klar, dass durch die Digitalisierung die Rolle der Assistenz verändert wird. Dabei ist es ihm besonders wichtig zu betonen, dass Alexa oder Siri Assistenzen nicht ersetzen können, im Gegenteil, Assistenzen sollen zu Ambassador:innen von neuen digitalen Tools werden und so Teams und Führungskräfte aktiv unterstützten. Im Anschluss dreht Matthias Rebellius den Spiess um und fragt in die Runde, wie denn eigentlich eine Führungskraft der Zukunft aussehen soll?
 

In drei verschiedenen Workshops konnten sich die Teilnehmer:innen im Anschluss mit der Thematik vertraut machen und sich weitere Tipps und Tricks für den (zukünftigen) Arbeitsalltag abholen. Darauf folgte ein anregender Austausch in einer Paneldiskussion mit Einblicken in die internen Assistenznetzwerken von Axpo/CKW, Migros-Genossenschaft-Bund, Schweizerische Nationalbank, der Direktion Justiz und des Inneren des Kantons Zürich und natürlich Siemens.
 

Den Abschluss dieses ereignisreichen Tages machte Alex Senn, Head of People and Organization bei Siemens Smart Infrastructure. Für ihn ist das lebenslange Lernen der Key-Faktor, um fit für zukünftige Aufgaben zu sein. Siemens bietet mit den Learning-Hours und Weiterbildungsplattformen wie der My Learning World beste Voraussetzungen dafür.

Future Assistants @ Siemens

Organisiert wurde der Event vom FutureAssistans@Siemens Netzwerk. Dem Netzwerk gehören 125 Assistenzen aus der ganzen Schweiz an und besteht seit 2020. Nach einigen virtuellen Sessions, Trainings und Schulungen ist der FutureAssistantsDay@Siemens nun der erste Event, welche physisch stattfand. Ziel des Assistenztages war es die Bekanntmachung und Vernetzung aller Siemens-Assistenzen der Schweiz. Der Anlass soll Anstoss sein, einen Mindset der gegenseitigen Unterstützung und Helfens zu schaffen, das lebenslanges Lernen und Wissensaustausch ermöglicht und unterstützt. Konkurrenz- und Silodenken sollen abgebaut werden.

27.04.2022