RehaZentren Davos: Modernisierung Wärme- und Wasserversorgung  

Die Klinik der Zürcher RehaZentren in Davos Clavadel hat die gesamte Grundversorgung für Heizung, Lüftung und Wasser erneuert. Dabei sorgt Siemens für einen zuverlässigen Klinikbetrieb und einen optimalen Energieverbrauch.

Die Klinik in Davos, die 2018 ihr 100-jähriges Bestehen feiern durfte, setzt schon seit langem auf Siemens. Als die bisherige Steuerung der HLK-Versorgung ihr Lebensende erreicht hatte, entschied die Klinik, die Wärme- und Wassergrundversorgung komplett zu erneuern. Eine umfassende Analyse ergab, dass das bestehende Blockheizkraftwerk abzulösen sei, aber das anspruchsvolle Klinikumfeld keine Alternative zu Heizöl zulässt. Dazu Mischa Kälin, technischer Leiter der Klinik: «Im Winter wird es sehr kalt hier oben und wir benötigen pro Tag 10 000 Liter Warmwasser. Mit alternativen Heizsystemen kann dieser hohe Energiebedarf nicht verlässlich gedeckt werden.» Neu erstellt wurde auch eine Netzersatzanlage: Der eindrückliche neue 340 kW-Generator versorgt nun im Fall eines Stromausfalls die gesamte Klinik mit Elektrizität.

Zuverlässiger Betriebsalltag dank Siemens

Siemens ersetzte die Regelung für Heizung und Warmwasser und integrierte Pumpen, Lüftungen, Türmelder sowie die Stromversorgung. Dabei kamen die modularen frei programmierbaren Desigo PX Automationsstationen zum Einsatz, die dank ihrer Skalierbarkeit und Systemoffenheit optimal auf HLK-Anwendungen zugeschnitten sind. Mit den Bediengeräten Desigo Control Point lassen sich alle Anlagen vor Ort überwachen und bedienen. Am Computer geschieht dies im komfortablen Gebäudemanagementsystem Desigo CC. So kann der Betrieb optimiert werden und ein Alarmsystem meldet sämtliche Störungen unverzüglich dem technischen Dienst.

Die Inbetriebnahme der neuen Grundversorgung sei reibungslos verlaufen, so Kälin: «Wir waren froh um einen Partner wie Siemens, der mit solch komplexen Modernisierungen umzugehen weiss.» So konnten die Unterbrüche bei Strom und Warmwasser auf ein Minimum reduziert werden, was für die Klinik von grosser Bedeutung war. Unter anderem werden sich die deutlich effizienteren Heizkessel und Pumpen, die Frischwasseraufbereitung nach Bedarf und die neue Kältemaschine für die Entfeuchtung der Hallenbadlüftung künftig in einem geringeren Gesamtenergieverbrauch des Betriebs niederschlagen.

21.01.2020