Siemens bietet BIM-Beratung in der Gebäudetechnik an  

Gebäude kommunizieren heute über die Daten ihrer Produkte mit uns und erlauben es uns dadurch, ihre Leistungen zu optimieren. Mit Building Information Modeling «BIM» und dem digitalen Gebäude-Zwilling «Building Twin» kann ein Gebäude während des gesamten Lebenszyklus besser betrieben und optimiert werden. Siemens bietet nun BIM-Beratungen für Brandschutzlösungen und Comfort an.

In den Bereichen Brandschutz und Comfort bietet Siemens in aktuellen Projekten BIM-Beratungen und -Modellierungen an und möchte so Endkunden und Planer unterstützen. Dazu Siemens Schweiz BIM-Verantwortlicher Werner Fehlmann: «Wir sind in der Lage, uns an BIM-Projekten zu beteiligen, weil wir über das nötige Know-how und Serviceangebot verfügen. Durch unsere BIM-Experten können wir so BIM-Dienstleistungen implementieren und anbieten.» Die Verwendung dieser BIM-Modelle für die Ausführungsplanung dauert nicht länger als der normale Prozess, spart aber wertvolle Projektkosten in der Qualitätssicherung. Des Weiteren bildet das Modell die Basis, um im Gebäude-Zwilling Live-Daten zu visualisieren.

Mit digitalem Gebäude-Zwilling Bauprozess und Gebäudeleistung optimieren

Mit BIM und dem «Building Twin» kann die Bauzeit eines Projekts verkürzt und die Gebäudeleistung über den gesamten Lebenszyklus verbessert werden. Das bedeutet, dass die Planung vor und Präzisierungen während des Baus sowie Aktionen im laufenden Betrieb optimiert werden können. Um diesen digitalen Gebäude-Zwilling im Betrieb zu nutzen, ist die kontinuierliche Sammlung aller Daten der Produkte im Gebäude mit ihren Sensoren erforderlich (Internet of Things – IoT). Siemens bietet heute seine Produkte mit BIM-Ready-Daten an und eröffnet so Planern die Möglichkeit Siemens-Produkte in ihrem BIM-Modell einzupflegen.

 

Siemens kann bereits heute BIM-Modelle mit Live-Daten anreichern, um sich so als offener Ökosystempartner anzubieten. Beispiele dafür sind die Darstellung der Temperatur- und Raumstatus in verschiedenen Räumlichkeiten oder die Belegung eines Krankenhauses, die sich dank IoT-Produkten im digitalen Gebäude-Zwilling nachbilden lassen. Lösungen, die Siemens in seinem IoT-Portfolio führt und die als Anwendungen im digitalen Gebäude-Zwilling abbildbar und nutzbar sind, sind jene der Smart-Building-App «Comfy» sowie die Multisensor- und Ortungstechnik im Gebäude (Enlighted) und die digitale Schlüsseltechnik «MobileAccess».  

05.09.2019

Werner Fehlmann

Picture credits: Siemens