Felix Platter Spital: Digitalisierung mit ganzheitlichen Lösungen vorantreiben

Mit dem Einzug der Digitalisierung in die Spitäler sind ganzheitliche Lösungen gefragter denn je. Siemens, Building Technologies sowie das seit diesem Jahr selbständige Unternehmen Siemens Healthineers verfügen im Gesundheitsbereich über jahrelange Erfahrung und bieten, was in der Branche einmalig ist, an: Lösungen aus einer Hand. Building Technologies bietet dabei integrierte Gesamtlösungen für Spitäler an, mit denen die Kosten im Lifecycle massiv gesenkt werden können.

Das öffentliche und private Gesundheitswesen sieht sich mit ständig neuen Anforderungen konfrontiert: Steigende Investitions- und Energiekosten, verstärkter Wettbewerbsdruck und zunehmende Privatisierung. Vor diesem Hintergrund sind nachhaltig ausgelegte Betriebskonzepte und darauf abgestimmte, bedarfsgerechte Infrastrukturen entscheidende Erfolgsfaktoren der Zukunft. Bei einer umfassenden Renovation oder einem Neubau ist oft eine Technologiepartnerschaft inkl. Bewirtschaftungsmodell sinnvoll. Siemens bietet diese für die Gebäude- und Medizintechnik an wie das Beispiel eines Neubaus im Felix-Platter-Spital zeigt. 

Felix Platter-Spital: Optimale Integration aller Gewerke

Für die Kompetenzbereiche Akutgeriatrie, Rehabilitation und Alterspsychiatrie der Universitären Altersmedizin erstellt das Felix Platter-Spital in Basel zurzeit einen Neubau. Siemens Schweiz ist mit einer vollintegrierten Gebäudetechnik-Gesamtlösung aus einer Hand als Technologiepartner mit dabei. Die Gebäudetechnik mit integrierten Gewerken wie Gebäudeautomation, Brandschutz und Sicherheit etc., Total Building Solutions genannt, stellt dabei das Herzstück der Lösung von Siemens dar. Das Unternehmen weiss, wie diese Gewerke optimal integriert werden und wie man Gebäude sicherer, bequemer, wirtschaftlicher und effizienter macht. Dazu gehören die Definition spezifischer Szenarien, das Testen passender Lösungspakete und schliesslich die Siemens-Zertifizierung.

 

Dank dem Einsatz einer solchen durchgängigen Lösung arbeiten die einzelnen Systeme reibungslos zusammen und bieten für den Nutzer ein einheitliches Erscheinungsbild sowie eine einheitliche Bedienung durch ein übergeordnetes Gebäudeleitsystem. Eine durchgängige Lösung sorgt auch für die volle Funktionalität aller integrierten Systeme im Falle nötiger Upgrades oder Updates einzelner Gewerke im Gesamtsystem.

Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen

Die einheitliche Bedienung über ein Gebäudemanagementsystem in Kombination mit intelligenten und modular aufgebauten Hard- und Software-Lösungen wie beim Felix-Platter-Spital bringt Kosteneinsparungen durch effiziente Abläufe und gleichzeitig einen hohen Bedienkomfort durch skalierbare Netzwerklösungen mit höchster Funktionalität. Dies wird durch intelligente Algorithmen (Front- und Backend) optimal unterstützt. Gesamtsysteme mit automatisierter Selbstanalyse zeichnen sich durch eine hohe Betriebssicherheit aus. Der ganzheitliche Ansatz – von der Planung bis zur Wartung – bietet maximalen Investitionsschutz während des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden.


Die Lösungen von Siemens im Gesundheitsbereich können in einem Spital in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. So bietet das Unternehmen nebst Total Buildings Solutions zukünftig auch für das Spitalpersonal Lösungen an, die Effizienzsteigerungen im Alltag bringen. So zum Beispiel Indoor Positioning Systems

Effizienzsteigerungen dank Indoor Positioning Systems

In Zukunft sollen Patienten, Ärzte und Pflegepersonal ständig geortet werden können. Einerseits kommt dies zum Einsatz, um ihre persönliche Sicherheit zu erhöhen, Wartezeiten zu vermeiden oder die OP-Planung durch aktuelle Aufenthaltsorte zu unterstützen. Das Aufzeichnen von Bewegungsdaten mittels Indoor Positioning Systems von Personen und Objekten erlaubt detaillierte Analysen, die sich im Lebenszyklus der Betriebe finanziell positiv auswirken. Mit einem „Asset Tracking“ könnte man jederzeit den Aufenthalt wichtiger Gegenstände, die in einem Spital von Zimmer zu Zimmer wandern, etwa Diagnosegeräte, ermitteln. Die Gegenstände versieht man dazu mit einem „Locator Tag“, der Signale an ein zentrales Serversystem aussendet. Damit sind teure Medizinalgeräte auch gegen Diebstahl besser geschützt.

12.06.2018

Marc Maurer

Picture credits: Siemens Schweiz AG