Grosses Einsparotenzial: Jelmoli in Zürich – Energieverbrauch optimiert und Kundennutzen erhöht

Siemens Schweiz unterstützt die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site seit fünf Jahren bei der Realisierung der selbstgesteckten Klimaschutzziele. Beim Department Store Jelmoli in Zürich, eine Gruppengesellschaft der Swiss Prime Site, ergab eine Analyse durch Siemens, dass bei gewissen Parametern Optimierungen vorgenommen und damit zusätzlicher Kundennutzen geschaffen werden kann.

Der bekannte Premium Department Store Jelmoli in der Zürcher Innenstadt zählt zu den Schweizer Top-Adressen für Shopping-Begeisterte. Seit nun mehr fünf Jahren unterstützt Siemens Schweiz die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzziele. Dabei durchleuchten Ingenieure der Siemens-Division Building Technologies ausgewählte Grossobjekte und suchen gezielt nach Einsparpotenzial beim Energieverbrauch. Im Vordergrund stehen Massnahmen, welche dem Unternehmen und den Nutzern neben Energieeinsparungen auch einen erheblichen Mehrwert für den Betrieb bringen.

Potenzial bei Lüftung, Kälteproduktion und Beleuchtung

Bei der Analyse stellte sich heraus, dass drei Parameter besonderes Potenzial zur Optimierung des Energieverbrauchs und des Kundennutzens haben: die Lüftung, die Kälteproduktion sowie die Beleuchtungsanlage. Bei Jelmoli hat Siemens in Zusammenarbeit mit dem Betreiber ein neues, verändertes Beleuchtungskonzept erarbeitet. Die von Siemens durchgeführte Beleuchtungsplanung beinhaltete neben dem Ersatz der bestehenden Beleuchtungsanlage durch LED-Leuchten vorrangig Anpassungen im Erscheinungsbild des Hauses. Nebst einer einheitlichen Lichtfarbe steht jetzt nicht mehr die reine Helligkeit im Vordergrund, sondern das Verhältnis der Leuchtdichten im Raum. Dadurch wird neben einer sinnvollen Energieeinsparung auch ein ansprechendes, visuelles Umfeld geschaffen, in dem sich der Kunde wohl fühlt und durch welches die Waren optimal präsentiert werden können.

Schnellere Anpassung an veränderte Bedingungen

Die neuen Leuchten verbrauchen circa 60 % weniger Energie. Dadurch konnte die Anschlussleistung der Beleuchtungsanlage um mehrere hundert Kilowatt gesenkt werden. Hier greifen nun nahtlos die Massnahmen aus dem Bereich Lüftung und Kälteerzeugung. Durch den Einsatz von nachgerüsteten Frequenzumformern kann der Volumenstrom der Lüftungsanlagen nun besser dem aktuellen Bedarf angepasst und es kann schneller auf veränderte klimatische Bedingungen oder steigende Personenzahlen im Gebäude reagiert werden. Zusätzlich steuert das so genannte Freecooling je nach Temperatur und Luftqualität das Verhältnis von Aussen- und Innenluft, welche im Gebäude verwendet wird.

 

Die gemeinsam geplanten Massnahmen für Beleuchtung, Lüftung und Kälteproduktion stehen nicht für sich alleine. Durch eine enge Verzahnung der einzelnen Gewerke und der Planung aus einer Hand kann heute der Kundennutzen in allen Bereichen erhöht werden, da die Systeme optimaler ausgelegt sind. Siemens Green Projects unterstützt Sie als Kunde, um den Nutzen für Sie und Ihre Kunden zu erhöhen.

17.11.2017

Marc Maurer

Picture credits: Siemens Schweiz AG