Auf Digitalisierung gesetzt und gewonnen

Mit unternehmerischem Mut zum internationalen Erfolg. Trotz hohen Standortkosten: Mit der richtigen Geschäftsidee und optimierten Prozessen können Schweizer Unternehmen auch weltweit erfolgreich sein. Swiss Can Machinery macht es vor.
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Swiss Can Machinery

Zwei Brüder stellen die Marktgesetze auf den Kopf

Es ist nur wenige Jahre her, dass Marc und Michael Grabher ihr Start-up gründeten. Ihr ambitioniertes Ziel: Mit in der Schweiz entwickelten und produzierten Abfüllanlagen im internationalen Wettbewerb bestehen. Dafür setzten sie auf eine kluge Digitalisierungs- und Automatisierungsstrategie – mit Erfolg: Swiss Can Machinery schwang sich innerhalb kurzer Zeit zum international führenden Anlagenbauer auf.

Über die Frage nach dem Grund, weshalb sich die Brüder gegen Konkurrenten mit deutlich niedrigeren Lohn- und Betriebskosten durchsetzen konnten, muss CTO Marc nicht lange nachdenken: «Diesen Markthürden treten wir mit einer aussergewöhnlichen Effizienz gegenüber – sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion.» Schon vom ersten Moment an richteten sie sämtliche Prozesse und Systeme im Unternehmen auf maximal effizienten Betrieb aus.

Die Investition in Software zahlt sich aus

Nach der Gründung investierte Swiss Can Machinery umgehend in Software – darunter das 3D-CAD-System NX™, die Product-Lifecycle-Managementlösung Teamcenter sowie die Automatisierungsplattform TIA Portal von Siemens. Alle in NX™ entworfenen Anlagen werden in Teamcenter erfasst, wo sie als Grundlage für die modulare Produktentwicklung dienen: Bestehende Entwürfe und daraus gewonnene Erkenntnisse fliessen in jede Neuentwicklung mit ein. So ist sichergestellt, dass sich die Produktqualität Generation für Generation verbessert und die Entwicklungszeit so kurz wie möglich ausfällt. Marc verrät: «Für jede Anlage, die wir ausliefern, produzieren wir Tausende von CAD-Zeichnungen. Deshalb muss eine neue Zeichnung in kurzer Zeit erstellt werden können, sonst wären wir viel zu langsam und zu teuer.»

Bei der Konfiguration und Inbetriebnahme der Anlagen kommt schliesslich das TIA Portal ins Spiel. Mit dem Optionspaket Multiuser Engineering ermöglicht die Automatisierungsplattform die gleichzeitige Arbeit mehrerer Konstrukteure am selben Projekt. So werden die Projektierungszeiten erheblich reduziert.

Innovative Produkte für höchste Ansprüche

Die eingesparte Zeit erlaubt es Swiss Can Machinery, den Fokus auf Innovation in einem höchst anspruchsvollen Markt zu legen: Das Unternehmen ist auf das Abfüllen von Pulver- und Trockenprodukten spezialisiert. Die grösste Kundengruppe sind Hersteller von Milchpulver für Säuglinge und Kleinkinder, die zum Teil allergisch oder laktoseintolerant sind. Um den strengen Qualitäts- und Hygieneanforderungen der Branche auf ökonomische Weise gerecht zu werden, muss das Unternehmen immer wieder neue und kreative Lösungen entwickeln.

Wir sind heute im internationalen Wettbewerb mit anderen Unternehmen aus der Verpackungsindustrie. Da reicht Swissness allein natürlich nicht, sondern hochqualitative und innovative Produkte sind gefragt.
Michael Grabher, CEO Swiss Can Machinery

Bisher gelingt der Spagat aus Wirtschaftlichkeit und höchster Produktqualität mit Bravour: Im besonders kritischen Bereich des in den befüllten Gefässen enthaltenen Restsauerstoffs liegen die Anlagen von Swiss Can Machinery an der Marktspitze – mit einem Wert von nur 0,5 Prozent. Ausserdem sind sämtliche Metallteile, die mit den Produkten in Berührung kommen, aus rostfreiem Edelstahl gefertigt und so konstruiert, dass keine Verschmutzungen in Ecken oder Vertiefungen entstehen. Damit erfüllt Swiss Can Machinery unter anderem die strengsten Anforderungen der amerikanischen und europäischen Lebensmittelüberwachungsbehörden FDA und EHEDG.

Die Auftragsbücher sind voll

Dank den Wettbewerbsvorteilen, die sich Swiss Can Machinery in kurzer Zeit erarbeitet hat, beliefert das junge Unternehmen unter anderem bereits Kunden in China, Dänemark, Korea und Singapur. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Die Verknüpfung von Teamcenter und TIA Portal für die konsistente Verwaltung und Pflege sämtlicher Maschinendaten, kombiniert mit den immer stärker auf Softwaresteuerung ausgelegten Produkten, soll in Zukunft dafür sorgen, dass die weltweit verteilten Anlagen vom Standort in Berneck aus überwacht und (präventiv) gewartet werden können. «Das verschafft uns einen gewichtigen Vorteil gegenüber der Konkurrenz», weiss Michael. ­Auch sein Bruder Marc ist überzeugt: «Die Auftragsbücher sind voll. Das beweist, dass wir auf die richtige Digitalisierungsstrategie gesetzt haben.»

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