Siemens @ Worldskills2022 Competition 

Foto des Finales der WorldSkills2022 Championship,. Blick von oben in die Halle mit den Kandidaten an den Werkzeugmaschinen
WorldSkills Competition 2022 Special Edition im DMG MORI Showroom in Leonberg (Foto: DMG MORI)

Ein Zeichen gegen den Fachkräftemangel

Siemens unterstützt auch in diesem Jahr die WorldSkills Competition in der Kategorie „CNC-Drehen und CNC-Fräsen“. Dieser Support beruht aber nicht nur auf dem „Good will“ als Sponsor: Wie die fertigende Industrie allgemein, so beobachtet auch der global aufgestellte Elektronikkonzern einen Mangel an Fachkräften für den Betrieb von Werkzeugmaschinen in seinen weltweiten Fertigungsstandorten.

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WorldSkills 2022 als "Special Edition" – Ausstrahlung auf das duale Bildungssystem in Deutschland

Die WorldSkills sind eine wichtige Plattform, um junge Menschen für einen anspruchsvollen, interessanten und vor allem zukunftssicheren Arbeitsplatz im Umfeld von Werkzeugmaschinen zu begeistern. Damit soll das duale Ausbildungssystem rund um die Zerspanung als entscheidender Pfeiler der verarbeitenden Industrie nachhaltig gestützt werden.

Anspruchsvolle Jobs

Was sich als CNC-Drehen und -Fräsen vordergründig einfach anhört, ist genau betrachtet einer der anspruchsvollsten Jobs in der verarbeitenden Industrie. Die für die Zerspanung notwendigen Prozessschritte, von der Wahl der geeigneten Werkzeuge, dem Einrichten der Maschine, der Erstellung von optimalen, fehlerfreien CNC-Programmen bis hin zu den Messprozessen der gefertigten Bauteile: Das ist High-Tech pur. Nicht zu vergessen ist dabei die Verantwortung für die Maschinen, deren Wert schnell in die Hunderttausende geht!

 

... und auf Dauer interessant!

 

Das Arbeiten mit Werkzeugmaschinen ist zudem alles andere als „old school“. Was die junge Generation der „Digital Natives“ von Kindesbeinen an lernt und kennt, ist bei der CNC zwischenzeitlich fester Bestandteil. Nicht nur dass die Bedienung der CNC in der Maschine sich immer mehr der von Smartphones oder Tablets angleicht. Unter dem Stichwort Digitalisierung ziehen immer mehr IT-Applikationen in die Maschine, in die Arbeitsvorbereitung oder in der Fertigungsleitung ein  IT-Verfahren, die verstanden, aber auch beherrscht werden müssen.

Zukunftssicher

Die Entscheidung für das Arbeiten mit Werkzeugmaschinen ist die richtige Weichenstellung. Bedingt durch den Fachkräftemangel sind Zerspanungsspezialisten an vielen Industriestandorten Mangelware. Und das nicht nur in Hochlohnländern, die nach einer Verlagerung der Produktion in Länder mit geringem Lohnniveau diese wieder ins Heimatland zurückholen: Auch in vielen aufstrebenden Produktionsländern mangelt es an Zerspanungsspezialisten, schlicht, weil dort ein Ausbildungssystem erst sukzessive etabliert werden muss.

 

Drehen, Fräsen – das ist (erst) der Einstieg

Der Einstieg über die Universaltechnologien Drehen und Fräsen ist dabei ideal. Über zwei Drittel der jährlich hergestellten Maschinen sind Dreh- oder Fräsmaschinen. Die Beherrschung dieser Technologien ist somit das Einmaleins der Zerspanung, gleichzeitig aber auch der perfekte Absprung zu weiteren Technologiefeldern – von verschiedensten Schleifverfahren, über Stanz-, Laser- und Plasmabearbeitung bis hin zur multiaxialen additiven Fertigung. Eine immer größer werdende technologische Bandbreite, die von Anwendern und Maschinenherstellern vorzugsweise mit SINUMERIK umgesetzt wird. Hier schließt sich der Kreis zur Ausbildung an SINUMERIK CNCs und den WorldSkills.

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