Energie günstiger und nachhaltiger erzeugen

Eine günstigere und nachhaltigere Erzeugung von Prozesswärme erhöht auch die Versorgungssicherheit von Unternehmen der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie

Schon einmal an die Optimierung Ihrer Prozesswärme gedacht?

Die Erzeugung von Prozessdampf und anderer Prozesswärme ist in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie nicht nur ein Kostenfaktor. Auch die Nachhaltigkeit des Unternehmens und seiner Produkte hängt davon ab, ob dafür fossile Brennstoffe oder erneuerbare Energien verwendet werden.

So geht Prozesswärme heute – mit Power-to-Heat

Prozesswärme wird häufig noch durch ineffiziente Heizölanlagen erzeugt. Die Umstellung auf moderne Hybridkessel, die mit Strom und Erdgas betrieben werden, erlaubt es, Elektrizität effizient in Wärme umzuwandeln – Stichwort „Power-to-heat“. Das hat gleich mehrere Vorteile: Abhängig von den aktuellen Kosten kann die günstigere Variante benutzt werden, der Stromverbrauch wird so gleichmäßiger, was Netzentgelte spart; die Dekarbonisierung wird vorangetrieben und die Abhängigkeit von knappen und teurer werdenden Rohstoffen sinkt.

Flexibler Wechsel zwischen Energiequellen

Kernstück der Power-to-Heat-Lösung ist die Erzeugung von Prozesswärme wie z. B. Dampf durch moderne und effiziente Hybrid-Dampfkesselanlagen. Diese können flexibel zwischen CO2-neutral erzeugten Strom (Power-to-Heat) und Erdgas wechseln, je nach Angebot und Kosten. In Summe können so trotz höherem Stromverbrauch die Energiekosten deutlich reduziert werden.

Intelligentes Lastspitzenmanagement

Die Hybrid-Dampfkesselanlage ist in ein automatisiertes Lastmanagement-System eingebunden und wird so gefahren, dass ein gleichmäßiger Stromverbrauch möglich wird. Kommt es zu Lastspitzen, wird die Erzeugung von Prozesswärme auf Erdgas umgestellt, ansonsten wird möglichst viel Energie durch Strom erzeugt. Durch die Vermeidung von Lastspitzen können Unternehmen die Kriterien der intensiven Netznutzung erfüllen und Netzentgelterstattungen erhalten. Ein solches System setzt z.B. die Breitenburger Milchzentrale (BMZ) im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie erfolgreich ein. Dadurch konnte die BMZ nicht nur die Energiekosten senken, sondern auch ihre Dekarbonisierung vorantreiben und ihre Versorgungssicherheit erhöhen.

Höhere Transparenz und Optimierung der Abwärmenutzung helfen, den Energieverbrauch und die Energiekosten in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie zu senken

Anwendungsbeispiel: Höhere Transparenz und Optimierung der Abwärmenutzung

Die energieintensive Produktion von Nahrungsmitteln und Getränken erfordert smarte Energieeffizienz-Maßnahmen zur Reduzierung der Energiekosten. Dazu gehören neue Messkonzepte zur exakten Energiedatenfassung, um die Transparenz zu erhöhen, und die verbesserte Nutzung von Abwärme.

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Anwendungsbeispiele des Portfolios von Siemens in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie
Use Case-Übersicht

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