Kontinuierliche Emissionsüberwachung CEM

Continuous Emission Monitoring CEM

Sie haben Emissionen zu überwachen und wollen diese soweit wie möglich reduzieren? Nutzen Sie unser breites Portfolio an standardisierten und zertifizierten Lösungen in allen Ausbaustufen: vom einzelnen Gerät bis hin zum kompletten CEM-System inklusive Betreuung über die gesamte Lebensdauer hinweg.

Gewinnen Sie einen Überblick über unser Portfolio rund um Prozessanalytik und mehr

Mit Messtechnik Maßstäbe setzen

Portfolio

Erfüllung aller Anforderungen für die kontinuierliche Emissionsüberwachung

Siemens bietet bedarfsgerecht neben sogenannten kalt-extraktiven automatischen Messsystemen auch heiß-extraktive und in‑situ Systeme an. Das Portfolio wird durch Emissionsauswertesysteme zur Datenspeicherung, Visualisierung, Fernübertragung zugelassen nach TA‑Luft, 13., 17., 27., 30. und 31. BImSchV abgerundet.

Das Anlagenmesssystem Set CEM CERT

Zum einen getrieben von der Legislativen, durch Verordnungen zur Überwachung von Emissionen, und zum anderen gefordert von Prozessanlagenbetreibern, die aus der Gasanalyse Rückschlüsse auf die Prozesseffizienz ziehen, z. B. bei der Kesselsteuerung, ist das Messen und Überwachen von Rauchgasen auf Emissionskomponenten eines der wichtigsten Themen in der kontinuierlichen Gasanalyse. 

Modulares Konzept

Die gesamte geprüfte modulare Messeinrichtung setzt sich zusammen aus der Entnahmesonde, der beheizten Messgasleitung, einem zweistufigen Messgaskühler, einer Gasförderpumpe und den Mehrkomponentenanalysatoren ULTRAMAT 23 und SIPROCESS UV600. 

  • Bis zu 2 Analysatoren mit unterschiedlichen Messbereichen konfigurierbar
  • Ausführung für Innen- oder Außenaufstellung wählbar
  • Messgaskühler und NOX-Konverter führender Hersteller auswählbar
  • Zur Erweiterung des Umgebungstemperaturbereichs elektrische Heizungen und Klimageräte konfigurierbar
  • Ausführung mit passenden Entnahmesonden und beheizten Messgasleitungen wählbar

Technische Daten

Analysatoren

ULTRAMAT 23 und SIPROCESS UV600

Komponenten 
CO, NO, SO2, NO2, O2 (elektrochemisch oder paramagnetisch)
kleinster Messbereich
von Komponente abhängig; siehe Katalog PA01 

Nutzen im Überblick

  • Die geprüften Messbereiche sind so ausgewählt, dass ein weiter Anwendungsbereich für das CEMS sichergestellt wird (TÜV geprüft).
  • Das modulare Komplettpaket lässt den zertifizierten Einsatz von Systemkomponenten unterschiedlicher Hersteller zu (TÜV geprüft).
  • Leicht und schnell zu konfigurieren
  • Sehr kostengünstig in der Anschaffung und im Betrieb

Das Komplettsystem Set CEM 1

Zum einen getrieben von der Legislativen, durch Verordnungen zur Überwachung von Emissionen, und zum anderen gefordert von Prozessanlagenbetreibern, die aus der Gasanalyse Rückschlüsse auf die Prozesseffizienz ziehen, z. B. bei der Kesselsteuerung, ist das Messen und Überwachen von Rauchgasen auf Emissionskomponenten eines der wichtigsten Themen in der kontinuierlichen Gasanalyse.      

Es können die Konzentrationen der Gaskomponenten CO, CO2, NO, NOx, SO2, O2, HCl, HF, NH3 und H2O bestimmt werden. Das Set bietet verschiedene Varianten, um die Anforderungen des Marktes flexibel abzudecken. Ausgehend von einem Montagegestell mit einem Analysator und Probenaufbereitung können einfach und schnell die benötigten Optionen hinzukonfiguriert werden.

Nutzen im Überblick

Standardisiertes Komplettsystem

  • Hochgenaue und verlässliche Überwachung von Rauchgasen auf Emissionen.
  • Modulares Komplettpaket mit Messgasentnahme, -aufbereitung und Gasanalysatoren aus einer Hand
  • Leicht und schnell zu konfigurieren
  • Geprüftes, abgestimmtes und verlässliches Set
  • Kostengünstig in der Anschaffung und im Betrieb

Bewährte Technologien

  • Bis zu 3 extraktive Analysatoren (ULTRAMAT 23, OXYMAT 6) einsetzbar
  • In-situ-Messungen ohne Probenentnahme und -aufbereitung, mit Laser-Dioden-Spektrometer LDS 6; Zentraleinheit in Schrank integrierbar

Einfache Bedienung

  • Intuitive Bedienung
  • Konfiguration an großen Displays mit Klartext, in mehreren Sprachen

Einfache Wartung

  • Wartungsfreundlicher Schrankaufbau mit Schwenkrahmen und einheitlichem Design
  • Digitale Anzeige von Wartungsanforderungen auf LOGO-Modulen

Gesamt-Quecksilber-Messgerät  HM-1400 TRX 

Die Überwachung von Quecksilberwerten in Rauchgasen wird immer wichtiger, so gelten in den USA ab 2016 sehr strenge Richtlinien, die EU-weit zum Vorbild werden könnten. Der Gesamtquecksilberanalysator in unserem Portfolio ist als standardisiertes Lösungspaket für die kontinuierliche Quecksilberüberwachung konzipiert: Probenentnahme, -aufbereitung und Gasanalyse laufen automatisch und zuverlässig ab.

Der HM-1400 TRX ist ein Gesamt-Quecksilber-Messgerät zur vollautomatischen und kontinuierlichen Messung der Emission von Quecksilber in Rauchgaskanälen (ohne Nasschemie). Das System verwendet das extraktive Messverfahren und besteht aus Probenahmesonde und Probenahmeleitung. Das HM-1400 TRX überwacht nicht nur die Wirksamkeit der Quecksilberabscheideanlagen durch die Gesamt-Quecksilber-Konzentrationsmessung, sondern meldet und registriert auch online die Überschreitung von Grenzwerten. Dadurch ist es möglich, dass der Betreiber rechtzeitig in den Prozess der zu überwachenden Anlage eingreifen und so die sichere Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte gewährleisten kann.

Technische Daten

Messprinzip

Bestimmung der Hg°-Konzentration des entnommenen und aufbereiteten Probengases mit Hilfe des 2-Strahl-UV-Photometers. Ionische Hg-Verbindungen werden zu Hg° innerhalb eines thermokatalytischen Reaktors umgewandelt.

Messgröße
Konzentration des Gesamt-Quecksilbers im Probengas, angegeben als Hg° (elementar) in μg/Nm3
Messbereiche

0... 45/0 ... 75 bis 0 ... 500 μg/Nm3

Nutzen im Überblick

  • Wartungsfreier (6 Monate) Trockenreaktor
  • Umwandlung des Probengases in Quecksilberdampf durch Kombination von thermischer und trockenchemischer Behandlung
  • Kontinuierliche Messung des Gases im Photometer
  • Geringe Querempfindlichkeiten
  • Keine Instrumentenluft zur Funktionssicherheit erforderlich
  • Größerer Messbereich mit Verdünnungseinrichtung (optional)
  • Integriertes System zur Referenzgaserzeugung (optional)

Staub- und Opazitätsmessung

Entstaubungsanlagen gehören unter anderem in Zementwerken zur Standardausrüstung. Zur Einhaltung der gesetzlichen Staubgrenzwerte in Abgasen werden Elektrofilter oder Gewebefilter eingesetzt.

Für jede Anwendung die passende Lösung

Die hier vorgestellten optischen Staub- und Opazitätsmessgeräte sichern die Einhaltung der Grenzwerte und überwachen zusätzlich die Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit von Filteranlagen.

  
D-R 220
D-R 290
D-R 320 
D-R 800 
D-RX 250
Anwendung
In-situ-Überwachung von Staubemissionen in kleineren Anlagen und Prozess-Applikationen
Überwachung von Anlagen mit kleinen bis mittleren Staubkonzentrationen, z. B. 20 mg/m3 bei 5 m Messstrecke
Überwachung von kleinsten bis mittleren Staubkonzentrationen und wird einseitig montiert
Innovatives Staubmessgerät mit Laser-Technologie zur Überwachung von kleinen bis mittleren Staubkonzentrationen gemäß der aktuellen europäischen Verordnungen
Einstab-Messsonde für die gleichzeitige Messung von Staubkonzentration (Triboelektrik), Volumenstrom, Temperatur und Absolutdruck
Messgrößen
Opazität, Extinktion
Opazität, Extinktion
Staubkonzentration
Staubkonzentration

Staubkonzentration, Volumenstrom, Druck, Temperatur

Messprinzip
Transmission
Transmission
Rückwärtsstreuung
Vorwärtsstreuung
Triboelektrik (Staub), Differenzdruck (Volumenstrom)
Typische Messbereiche für kontinuierliche Emissionsmessung (CEM)

0 ... 25/50/100 % OP

0 ... 0,2/0,4 ... 1,6 Ext

0 ... 160 mg/mStaub

0 ... 4000 mg/m3 (bezogen auf einen Meter Messstrecke nach gravimetrischer Kalibrierung)

0 ... 20 bis 0 ... 100 % OP

0 ... 0,1 bis 0 ... 1,6 Ext

0 ... 80 bis 0 ... 4 000 mg/m3 Staub

0 ... 5 mg/m3 bis 0 ... 200 mg/m3
0 ... 10 mg/m3 bis 0 ... 200 mg/m3

0 ... 10 bis 0 ... 500 mg/Nm3

0 ... 9 999 999 Nm3/h 

0 ... 200 °C, optional 0 ... 350 °C 

800 ... 1 300 hPa

D-ISC 100 Anzeige- und Bedieneinheit

D-ISC 100 ist eine universelle Anzeige- und Bedieneinheit in einem Edelstahl-Feldgehäuse für die neue Sensoren-Generation, z. B. D-FL 100, D-FL 220, D-R 220 oder D-R 320.

Volumenstrommessung

Je nach Abgasbeschaffenheit, Temperatur, Kamindurchmesser, Druckverhältnissen etc. kommen unterschiedliche Messmethoden zur Ermittlung des Volumenstroms sowie der Abgasgeschwindigkeit in Industrieabgasen zum Einsatz: das Staudruckverfahren oder Ultraschalltechnik.

Für jede Anwendung die passende Lösung

Mit den hier vorgestellten Geräten kann fast jeder Anwendungsfall abgedeckt werden.

 
D-FL 100 
D-FL 220 
Anwendung
Durchfluss in trockenen Abgasen mit einer Sonde, die nach dem Staudruckverfahren arbeitet
Messsystem zur Ultraschall-Durchfluss- und Volumenstrommessung, insbesondere bei nassen und aggressiven Rauchgasen in Müllverbrennungsanlagen
Messgrößen
Abgasvolumenstrom, Abgasgeschwindigkeit
Volumenstrom, Abgasgeschwindigkeit, Temperatur
Messprinzip
Differenzdruck
Ultraschall-Laufzeitdifferenz
Typische Messbereiche für kontinuierliche Emissionsmessung (CEM)

0 ... 3 000 000 m3/h

2 ... 50 m/s

0 ... 3 000 000 m3/h

0 ... 40 m/s

0 ... 400 °C

D-ISC 100 Anzeige- und Bedieneinheit

D-ISC 100 ist eine universelle Anzeige- und Bedieneinheit in einem Edelstahl-Feldgehäuse für die neue Sensoren-Generation, z. B. D-FL 100, D-FL 220, D-R 220 oder D-R 320.

Umwelt- und Prozessdaten-Management-Systeme

Flexibel und skalierbar präsentiert sich das System zur kontinuierlichen Erfassung, Langzeitspeicherung, Verrechnung und Visualisierung von Umwelt- und Prozessdaten. Es erfüllt die behördlich vorgeschriebene Messdatenprotokollierung nach deutschen und europäischen Richtlinien. 

Anpassungsfähig durch modularen Aufbau

Das System ist modular aufgebaut und kann somit optimal an jede Anforderung und Anlagengröße angepasst werden.

Beschreibung

Das Umwelt- und Prozessdaten-Management-System D-EMS 2000 ist ein modulares System zur kontinuierlichen Erfassung, Langzeitspeicherung, Verrechnung und Visualisierung von Umwelt- und Prozessdaten. Erfassung, Evaluierung und Protokollierung der Daten gemäß: 

  • Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen
  • US EPA 40 CFR Part 60 & 75
  • Überwachung der Treibhausgasemissionen (Europäische-, UNFCCC- Leitlinien, etc.)
  • Länderspezifischen Anforderungen zu kontinuierlichen Emissionsmessungen

Technische Daten

Zulassungen

Eignungsgeprüft durch den TÜV für Anlagen nach TA-Luft, 1., 2., 13., 17., 27., 30. und 31. BImSchV sowie die EU-Richtlinien 2010/75/EU, 2000/76/EU und 2001/80/EU unter Berücksichtigung der Norm DIN EN 14181

Zertifiziert nach DIN EN 15267-2

MCERTS zertifiziert

Nutzen im Überblick

  • Windowsbasiertes Datenerfassungs- und -verarbeitungssystem mit modern entwickelter Software für Betrieb auf Standard-PC
  • Benutzerfreundlich, menügeführte Software in 19 Sprachen verfügbar
  • Datenkommunikationseinheit mit integriertem Datenspeichersystem für bis zu 96 Tage sorgt für eine hohe Datenverfügbarkeit

Beschreibung

D-EMS 2000 CS ist ein preiswertes und kompaktes Prozessdaten-Management-System für kleine bis mittlere Anlagen. 

Technische Daten

Computer
Intel basierter Dual Core PC mit Windows 7 & 8, 2 GB RAM und 120 GB SDD
Eingänge/Ausgänge

Max. 3 Karten:

Kombikarte: 4 AI/8 DI/2 AO/4 DO

Eingangskarte: 8 AI/15 DI

Ausgangskarte(n): 8 AO und 16 DO

Anschluss Bussysteme

Modbus RTU, PROFIBUS,

Elan OPC UA

Analog-/Digitaleingänge: 12/24

Analog-/Digitalausgänge: 12/24

Schnittstellen

1 x VGA, 2 x USB, 1 x RJ 45

3 x Seriell (RS 232 oder RS 485)

BNC für DCF77-Funkuhr

Nutzen im Überblick

  • Kompaktsystem, kein zusätzlicher Auswerte-PC erforderlich
  • Windows-basierte und zertifizierte D-EMS 2000 Software
  • Alle Module des D-EMS 2000 Systems verwendbar
  • Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis

Kontinuierliche und zuverlässige Emissionsüberwachung leicht gemacht

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