Wie man die Digitalisierung finanziert

Ein Plädoyer für schnelles Handeln.

Investitionen in die Zukunft

Während die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise noch nicht voll absehbar sind, stehen Unternehmen unter dem zusätzlichen Druck, sich digital neu aufstellen zu müssen. Entscheidungsträger müssen sich mit Begriffen wie Digitalisierung, digitale Transformation und Industrie 4.0 ernsthaft beschäftigen.

Denn so viel ist klar, wer jetzt entschlossen den Weg in Richtung Digitalisierung einschlägt, kann flexibel auf Marktveränderungen reagieren, die Effizienz steigern und Produktionskosten senken. Die Pandemie hat den Zugzwang für Firmen nicht gerade vermindert. Wenn die Mehrheit der Wettbewerber smarte Technologien und Geschäftsmodelle erst eingeführt hat, haben Nachzügler das Nachsehen.

 

Das gilt auch für die Betreiber kommerzieller Immobilien wie Krankenhäuser, Fabriken oder Verwaltungsgebäude. Sie müssen jetzt handeln. Immobilien können durch moderne digitale Geräte in smarte Gebäude umgewandelt werden. Das hilft, die Kosten zu senken und wichtige Nachhaltigkeitsziele endlich zu erreichen. Die Umsetzung pandemiebedingter Hygiene-Anforderungen wird durch smarte Technik ebenfalls einfacher.

 

Doch wie finanziert man das alles? Einen guten Weg in die Zukunft weist XaaS „Anything-as-a-Service“. Dies bezeichnet den Wandel vom klassischen Eigentum an einem  Produkt hin zu einem Nutzungsmodell inklusive Service. CFOs begeistern sich für die Vorteile: Investitionsausgaben (CAPEX) in der Bilanz werden zu laufenden Betriebsausgaben (OPEX). Smarte Finanzierungslösungen, flexible Zahlungspläne, Energiesparmaßnahmen mit garantierten Einsparungen (Energiespar-Contracting) und digitale Pay-per-use-Modelle bieten Unternehmen ganz neue Möglichkeiten. Der Paradigmenwechsel wird deutlich: Unternehmen besitzen nicht möglichst viele Maschinen, Geräte oder Fahrzeuge, sondern ziehen den größtmöglichen Nutzen aus deren Gebrauch. Die Digitalisierung eines Gebäudes könnte so zum Beispiel aus den zukünftigen Einsparungen finanziert werden.

 

Unternehmen und öffentliche Hand müssen jetzt in neue digitale Technik investieren. Nur so können sie sich im globalen Wettbewerb mit neuen Geschäftsmodellen, unerlässlichen Post-Corona-Anpassungen und digitalen Angeboten früh positionieren.

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