TrakRap:  “Pay-per-wrap” Leasing Modell von Siemens Financial Services und dem Digitalen Zwilling von Digital Industries

Grüne Revolution bei Verpackungen

Bei TrakRap passt alles zusammen – nachhaltige Innovationsidee, digitale Technologien und smartes Geschäftsmodell.
Kreislaufwirtschaft wird greifbar

TrakRap: Auf dem Weg zum umweltfreundlichen Verpacken

Mit ihrer innovativen Cold-Wrapping-Technologie revolutioniert TrakRap nachhaltig die Verpackungsindustrie. Mit einem smarten „Pay-per-Wrap“-Leasing Modell von Siemens Financial Services und dem digitalen Zwilling von Siemens Digital Industries gelang der erfolgreiche Markteintritt.

Seit den 70er Jahren haben sich die Verpackungen für Lebensmittel und Getränke kaum verändert, beschreibt Martin Leeming, CEO des britischen Maschinenherstellers TrakRap die Ausgangssituation vor Entwicklung der neuen Verpackungstechnologie. Dabei sind Verpackungen nach altem Muster sehr material- und energieintensiv. Im sogenannten Orbitalwickelprozess kommt die revolutionäre Cold Wrapping-Technologie zum Einsatz. Dabei werden die Produkte mit einer sehr dünnen, äußerst elastischen Stretchfolie umwickelt. Die Ergebnisse überraschen: 90 Prozent weniger Energieeinsatz, 70 Prozent weniger Plastik und 40 Prozent weniger Kartonage. Das sind beeindruckende Zahlen, die einer Verringerung des CO2-Fußabdrucks von 70 Prozent entsprechen. Zusätzlich wurde das Material so entwickelt, dass es zu 100 Prozent recycelbar ist, wodurch die Vision einer Kreislaufwirtschaft tatsächlich greifbar wird. Möglich gemacht hat diese Erfolgsgeschichte auch die enge Zusammenarbeit mit Siemens Digital Industries und Siemens Financial Services.

Die Zusammenarbeit mit Siemens Financial Services am „Pay-per-Wrap“-Modell hat unsere umweltfreundliche Innovation im Verpackungsbereich einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.
Martin Leeming, CEO TrakRap
Innovatives Geschäftsmodell

“Pay-per-Wrap" beschleunigt den Markteintritt

Mit der neuen Verpackungstechnologie von TrakRap können Unternehmen insbesondere in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ihre Ökobilanz verbessern und Ressourcen sparen. Als strategischer Partner unterstützte Siemens Financial Services bereits in einer frühen Phase bei der Entwicklung eines innovativen Geschäftsmodells.

Die erste Herausforderung war, das System schnell und kostengünstig auf den Markt zu bringen, erinnert sich Martin Leeming, CEO von TrakRap, an die Anfänge. Was unsere  Kunden primär interessiert, ist wie sie umweltfreundliche Verpackungen zu den niedrigsten möglichen Kosten beziehen können. Die Maschine zu besitzen und selber zu warten ist dagegen weniger wichtig für sie. In der Zusammenarbeit mit Siemens Financial Services entstand daraus das Pay-per-Wrap-Modell, bei dem die Kunden von TrakRap die Maschine in einem Service-Modell beziehen. Für die Kunden von TrakRap hat das viele Vorteile: Die Unternehmen reduzieren ihre Investitionsausgaben und können die Kosten auf monatlicher Basis besser kalkulieren. Und das bei grundsätzlich niedrigeren Kosten pro Verpackung und einer deutlich besseren Ökobilanz.

 

Mit dem Pay-per-Wrap-Modell war die Technologie schnell einer viel breiteren Zielgruppe zugänglich, wie beispielsweise vielen mittelständischen Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. „Für uns ist wichtig, unseren Kunden genau zuzuhören und zu verstehen, was in ihrem Markt entscheidend ist,“ erklärt Veronika Bienert, CFO von Siemens Financial Services, die Erfolgsfaktoren der Geschäftsbeziehung. „In dem Sinne war diese Art eines flexiblen Finanzierungsmodells nicht nur die ideale Grundlage für einen erfolgreichen Markteintritt, sondern bietet TrakRap auch mehr Planungssicherheit und erleichtert darüber hinaus Investitionen in die schnelle Weiterentwicklung ihrer Technologie.“

Digitaler Zwilling und Industrial Edge

Innovationen ebnen den Weg zu einer der umweltfreundlichsten Verpackungsmaschinen der Welt

Bei der Entwicklung der neuen Technologie setzte TrakRap von Anfang an auf den digitalen Zwilling. Die virtuelle Inbetriebnahme ist dabei zu einem der wichtigsten Geschwindigkeits- und Qualitätsfaktoren geworden. Nicht nur für immer neue Kundenanwendungen, sondern auch für eine kontinuierliche Verbesserung der Maschinen im Betrieb.

„Jede neue Maschine ist ein Geschäftsrisiko, deshalb dürfen wir uns keine Fehler erlauben“, beschreibt Martin Leeming die Herausforderung. Mit dem digitalen Zwilling kann das genaue physikalische Verhalten schon während der Entwicklung der Maschine realitätsecht simuliert werden. Das minimiert die Risiken bei der Inbetriebnahme und verkürzt die gesamte Entwicklungszeit. Der digitale Zwilling enthält dabei alle mechanischen und elektrischen Komponenten sowie das gesamte Automatisierungsdesign.

Der digitale Zwilling hilft aber auch später bei Wartung und Betrieb der Maschinen. Verbunden mit Daten, die mittels Edge Computing direkt an der Maschine erfasst werden, entsteht ein detailliertes Bild, das es ermöglicht, die Maschine permanent zu verbessern und größtenteils remote zu warten.

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