Anwendungsfälle für Brandschutzsysteme

Der beste Rat – unsere Expertise im Brandschutz

Brandrisiken hängen überwiegend von der Art der Gebäudenutzung ab und unterscheiden sich teils deutlich von Raum zu Raum. Wir bieten eigens entwickelte Brandschutzkonzepte für alle typischen Einsatzumgebungen in Geschäfts- oder öffentlichen Gebäuden und geben raumspezifische Empfehlungen bei der Konzeption von Brandschutzsystemen. Sie suchen einen Brandschutz, der exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist? Wir stehen Ihnen gerne jederzeit mit unserem Expertenwissen zur Seite.

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Archive und gesicherte Lagerräume

Archive und speziell gesicherte Lagerräume enthalten unersetzliche Gegenstände wie Dokumente, Bücher, Manuskripte oder Gemälde und müssen demnach bestmöglich geschützt werden. Brandmelder, die selbst die geringste Rauchkonzentration erkennen sowie eine Löschanlage, die den empfindlichsten und wertvollsten Stücken keinen Schaden zufügt, sind die ideale Lösung.

Reinraumlabore 

Reinraumlabore spielen eine Schlüsselrolle, da der Betrieb in einer Vielzahl von Forschungsfeldern ohne sie unvorstellbar wäre. Brände innerhalb solcher Einrichtungen können die wissenschaftliche Arbeit erheblich beeinträchtigen und mit schwerwiegenden finanziellen Konsequenzen für die betroffene Organisation verbunden sein. Es ist kaum überraschend, dass die Brandschutzanforderungen genauso vielfältig wie die Anlagen selbst sind und ihre jeweilige Spezialisierung widerspiegeln.

E-houses

Die einzelnen E-Houses auf Basis von Containerlösungen, vormontiert in Europa und weltweit eingesetzt, müssen gegen Brandgefahr geschützt werden. Siemens bietet ein vollständig geprüftes System, das sicher funktioniert.

Notfallstromversorgung

Für Rechenzentren ist die Notfallstromversorgung (z.B. Generatoren oder Batterien / UPS-Räume) überlebenswichtig, da sie bei Stromausfällen gewährleistet, dass der Betrieb nicht unterbrochen wird. Dem angemessenen Schutz solcher Notfallsysteme sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Durch frühes (und fehlerfreies) Erkennen von Brandherden können die notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen umgehend eingeleitet werden. In der Folge können derartige Situationen schnell entschärft und schlimmere Krisen verhindert werden. 

Veranstaltungssäle

Veranstaltungssäle von Hochschulen werden für viele verschiedene Zwecke mit wechselnden Besucherzahlen genutzt – von Seminaren, Abschlussfeiern und Festessen über Theateraufführungen bis zu Ausstellungen oder sogar Rockkonzerten. Da die Brandrisiken und Umweltbedingungen in Veranstaltungssälen erheblich variieren können, muss das Brandschutzsystem leicht an wechselnde Anforderungen anpassbar sein.

Ausstellungsräume

Aufgrund ihrer hohen Decken enthalten Ausstellungsräumen große Luftvolumen. Das bedeutet, dass von Bränden ausgehende Aerosole erst mit einiger Verzögerung und in geringer Konzentration bis in Deckenhöhe aufsteigen. In solchen Bereichen installierte Brandschutzsysteme sollten hochsensibel sein und gleichzeitig die historische Unversehrtheit des Raums und der Ausstellungsstücke bewahren. Für den individuellen Schutz von Glasschaukästen können außerdem separate Systeme installiert werden.

Gästezimmer

Die meisten größeren Hotelbrände entstehen in Gästezimmern. Solche Brände sind  für über 70 Prozent der zivilen Todesfälle verantwortlich (NFPA-Bericht). Schlafende Personen sind bei Feuer erhöhten Risiken ausgesetzt, weshalb Gästezimmer beim Brandschutz mit oberster Priorität behandelt werden. ASA-Brandmelder bieten maximalen Schutz und sind immun gegen Täuschungsgrößen wie Dampf oder Tabakrauch.

Küchen 

Kochen ist eine der Hauptursachen für Brände. Großküchen sind besonders gefährdet, da sie eine Vielzahl von Zündquellen wie offene Flammen oder Fettabscheider enthalten. Früher wurden Küchen ausschließlich mit Wärmemeldern überwacht. Die fortschrittliche Multikriterientechnologie von heute ist in der Lage beginnende Brände viel früher zu erkennen, da sie sowohl auf Rauch- als auch  Hitzeerkennung basiert.

Waschküchen

Waschküchen sind beim Brandschutz vergleichsweise kritische Bereiche, da in ihnen große elektrische Geräte und Brandlasten (Textilien) auf engem Raum vereint sind. Brandschutzssysteme in solchen Räumen sollten Brände so früh wie möglich erkennen und immun gegen Täuschungsgrößen wie Dampf oder Staub sein.

Li-Ionen-Batteriespeichersysteme

Li-Ionen-Batteriespeichersysteme decken einen großen Anwendungsbereich von der Erzeugung bis zum Verbrauch ab und tragen dazu bei, die Frequenz und Spannung zu stabilisieren und Schwankungen von Angebot und Nachfrage auszugleichen. Eine frühzeitige und zuverlässige Branderkennung ist daher ein Muss bei der Entwicklung von Brandschutzsystemen für Li-Ionen-Batteriesysteme. Auch das schnelle Löschen ist unerlässlich und kann durch den Einsatz automatisierter Löschanlagen mit einem geeigneten Mittel gewährleistet werden.

Tiefgaragen

Feuer in Tiefgaragen können besonders verheerend sein: Wenn sie nicht früh erkannt werden, können sie sich schnell zu Großbränden entwickeln. Diese sind sehr schwer zu löschen und stellen nicht nur eine Gefahr für Menschen, sondern auch für die Stabilität des gesamten Gebäudes dar.

Technikräume

Technikräume sind das „Herzstück“ vieler Unternehmen, die auf ihren unterbrechungsfreien Betrieb angewiesen sind. Diese Räume sind mit modernsten, teuren elektronischen und elektrischen Geräten ausgestattet. Die Ansammlung von Hardware, Strom und Verkabelungen birgt ständig die Gefahr einer möglichen Entzündung durch Überhitzung oder Kurzschlüsse. Die frühestmögliche Erkennung eines beginnenden Brandes stellt sicher, dass Vorfälle schnell und sicher entschärft werden können.

Restaurants

Der Brandschutz in Restaurants ist von oberster Priorität, da sich während der Stoßzeiten viele Personen in diesen Räumen aufhalten. Es bestehen verschiedene Brandrisiken, die je nach Veranstaltung variieren. Die frühe und verlässliche Raucherkennung hilft dabei, im Brandfall Paniksituationen zu vermeiden.

Serverräume 

Die Brandrisiken in Serverräumen sollten nicht unterschätzt werden – insbesondere im Bereich der erhöhten Böden, da hier eine dauerhafte Zündquelle (Elektrizität) und brennbares Material (Kabel und elektrische Komponenten) auf große Mengen Sauerstoff aus dem Zwangsbelüftungssystem treffen. Dies setzt voraus, dass Brände frühestmöglich und zuverlässig erkannt sowie effizient und sicher gelöscht werden. 

Treppenhäuser 

Treppenhäuser nehmen in jedem Brandschutzkonzept eine zentrale Rolle ein: Sie sind primäre Fluchtwege, da Aufzüge im Brandfall nicht genutzt werden dürfen. Unsere Brandschutzsysteme gewährleisten, dass Treppenhäuser rauchfrei gehalten werden, um die ungehinderte Evakuierung des Gebäudes zu ermöglichen.

Studentenwohnheime

Die Zahl der Feuerwehreinsätze aufgrund von Falschalarmen in Studentenwohnheimen ist überraschend hoch. Dies ist nicht nur ein erheblicher Kostenfaktor, sondern gefährdet unter Umständen auch die Sicherheit der Studenten. Häufige Falschalarme führen unweigerlich dazu, dass gleichgültig auf den Feueralarm reagiert und das Gebäude im Notfall nicht geräumt wird. Erfahren Sie, was bei der Planung einer Brandschutzanlage für ein Studentenwohnheim zu beachten ist.

Marktfokus Brandschutz

Meistern Sie die Herausforderungen in Ihrer Branche

Die Voraussetzungen für den Brandschutz in Ihrer Branche können sich deutlich davon unterscheiden, was in anderen Märkten erforderlich ist: Zum Beispiel ist es in Rechenzentren von größter Wichtigkeit Schäden an der Serverausrüstung zu vermeiden, während Museen oft vor der Herausforderung stehen die Gebäudeästhetik zu bewahren. Wir haben spezielle Lösungen für unterschiedliche Branchen entwickelt, die ihren jeweiligen Brandrisiken und Charakteristiken bestens gerecht werden.

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