Siemens Förderpreis

in der Metropolregion Nürnberg

Die Metropolregion ist ein bedeutender Standort der Siemens AG mit rund 45.000 Mitarbeitern. Daraus entsteht für das Unternehmen auch der Wunsch und die Verpflichtung zum öffentlichen Leben aktiv beizutragen.

 

Neben den vielfältigen sozialen, kulturellen und bildungsorientierten Aktivitäten, die Siemens in der Region bereits unterstützt, vergibt das Unternehmen seit 2011 jährlich einen Förderpreis an herausragende Institutionen in der Region. Wir sehen mit großem Respekt, wie viele Menschen sich in unserer Nachbarschaft engagieren und was diese leisten. Der „Siemens Förderpreis in der Metropolregion Nürnberg“ soll unsere besondere Anerkennung für die Menschen und Institutionen zeigen, die sich in sozialen, bildungsorientierten und kulturellen Aktivitäten engagieren.

Förderpreis 2018 - der Mensch im Fokus

Mit rund 30 Gästen feierte das Regionalreferat Erlangen/Nürnberg am 15. Oktober die Verleihung des Siemens Förderpreises 2018 und ehrt damit besondere Leistungen von Menschen und Institutionen, die sich in sozialen, bildungsorientierten und kulturellen Aktivitäten engagieren. Zum achten Mal zeichnet das Unternehmen unter der Schirmherrschaft von Dr. Ralf P. Thomas mit diesem Preis Einrichtungen in der Metropolregion für ihre Arbeit aus.

In diesem Jahr dürfen sich zwei soziale Einrichtungen der Region Erlangen-Nürnberg über jeweils 10.000 Euro freuen: die Boxdorfer Förderstätte und die Ambulant betreute Wohngemeinschaft in Oberasbach.

Die Boxdorfer Förderstätte bietet Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderung ein Tagesangebot für ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben in Respekt und Würde. Getreu dem eigenen Leitsatz, diesen Menschen Raum für Begegnung, Bildung, Selbstverwirklichung und Teilhabe zu geben, nahmen die Teilnehmer der Boxdorfer Werkstatt als bunt gemischte Gruppe von behinderten und nicht behinderten Menschen ihren Preis entgegen. „Die professionelle Betreuung und Ausstattung sowie die wertschätzende Atmosphäre in der Förderstätte hat uns tief beeindruckt", sagte Heinz Brenner, Leiter des Regionalreferats, bei seiner Laudatio. „Hier wird ein großer Beitrag zur Inklusion geleistet".

Der zweite Preisträger, die "Ambulant betreute Wohngemeinschaft" für Menschen mit Demenz oder anderen gerontopsychiatrischen Erkrankungen in Oberasbach im Landkreis Fürth bietet eine Alternative zu herkömmlichen Pflegeeinrichtungen an. Spezielle Betreuung durch geschultes Pflegepersonal gibt den Bewohnern/-innen die Möglichkeit, in einem kleinen überschaubaren und familienähnlichen Umfeld mit einem hohen Maß an Selbstbestimmung und Selbstständigkeit, auch bei schwerer Pflege- und Hilfsbedürftigkeit, in Würde zu leben und zu sterben. „Uns begeistert an diesem Projekt, dass mit dieser Alters-WG eine weitestgehend natürliche Umgebung geschaffen wurde, die zugleich professionelle Betreuung wie auch familiäre Strukturen zulässt", lobte Brenner die Anwesenden des Gremiums betroffener Angehöriger, die mit ihrer Rede sehr ehrliche Einblicke in den Alltag der Demenzkranken gaben und damit die Teilnehmer gleichermaßen betroffen machten wie zum Schmunzeln brachten.

Beide Einrichtungen stellen in vorbildlicher Weise die Selbstbestimmung der von ihnen betreuten Menschen in den Vordergrund.

Kontakt

Christina  Eisenmeyer 
 

Tel.: +49 (9131) 17-40640

christina.eisenmeyer@siemens.com

Werner-von-Siemens-Str. 50 

91052 Erlangen