Forschung im Ökosystem

Ein neuer Weg der Kooperation

Siemens gründet 16 globale Siemens „Research and Innovation Ecosystems“ und schafft so neue Möglichkeiten , um mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups optimal zusammenzuarbeiten.

 

Die Welt hat sich immer verändert! Besonders Forscher müssen die komplexen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft verstehen und begreifbar machen, um Innovationen auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu überprüfen.

Erfolgreiche Unternehmen entwickeln sich schnell und effektiv

Die Innovationen von heute können schnell veraltet sein – man denke nur ans Smartphone.. „Um den aktuellen und globalen Herausforderungen möglichst gut zu begegnen, beziehen wir bei Siemens auch externe Partner in unsere Forschung ein“, sagt Natascha Eckert, die Leiterin der Ecosystems von Siemens Technology.  „Unsere Zukunftstechnologien sollen einen wesentlichen Beitrag für das nachhaltige Leben von morgen leisten. Für unsere Innovationskraft brauchen wir - neben der Expertise unserer Siemens-Forscher - das Innovationspotenzial unserer externen Partner: das unserer Kunden, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch die Dynamik und Kreativität junger Ideengeber und akademischer Start-ups.“

Relevantes von Irrelevantem unterscheiden

Gerade im Zeitalter der Wissensexplosion muss immer wieder reflektiert werden, ob Ideen und Innovationen substanziell neu und mittel- bis langfristig relevant sein werden.

„Mit unseren drei Fokusgeschäften - Digital Industries, Smart Infrastructure und Mobility - stehen wir bei Siemens vor der vielleicht größten Herausforderung unserer Unternehmensgeschichte. Unsere Mission ist es, für unsere Kunden Produkte, Lösungen und Services zu entwickeln, die uns nicht nur erfolgreicher, sondern vor allem auch nachhaltiger machen“, betont Natascha Eckert

 

Gute Ideen kommen nicht auf Knopfdruck - gleichzeitig wird es für Unternehmen immer wichtiger, schnell die besten Ideen zu entwickeln. Durch technologische Innovation und digitales Marketing können Wettbewerber fast aus dem Nichts auftauchen, sich durchsetzen und andere Unternehmen herausfordern. Die größte Aufgabe für Forschungseinrichtungen besteht heute darin, alle technologischen und gesellschaftlichen Trends zu verstehen und in ihre Unternehmensstrategie zu integrieren. Dabei ist es wichtig, mehrere Faktoren zu berücksichtigen: Innovationen und Erfolge anderer Unternehmen, aufstrebende Start-ups und die Studienergebnisse großer forschungsbasierter Einrichtungen.

Diese Fragen können nur in einem großen und globalen Netzwerk beantwortet werden und nicht von einzelnen Personen oder Abteilungen. Aus diesem Grund wurde das Programm für unsere Kooperationen modifiziert und erweitert. 

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Tiefgreifender Wandel in der Wirtschafts- und Unternehmenslandschaft 

„Nur gemeinsam mit externen Partnern können wir die Forschung und Entwicklung nachhaltiger Zukunftstechnologien, die schnelle Kommerzialisierung vielversprechender Prototypen und die Förderung von Talenten erfolgreich meistern. Unsere Netzwerke sind darauf ausgerichtet, gemeinsam kollaborative und wettbewerbsfähige Forschung zu betreiben, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern, Kundenbedürfnisse zu befriedigen und sie schließlich in die nächste Runde von Innovationen zu integrieren“, sagt Natascha Eckert.

„Mit unserem globalen Netzwerk von 16 lokalen „Siemens Research and Innovation Ecosystems“ - mit allen dazugehörigen Kontakten, regionalen Kenntnissen und Besonderheiten - werden wir noch besser in der Lage sein, technische Exzellenz zu identifizieren, zu fördern, in Produkten auf den Markt zu bringen und geeignete öffentliche Fördermöglichkeiten auszuloten.“

In den Forschungs- und Innovationsökosystemen (Siemens RIEs) arbeiten Forscher, Industrievertreter, Studenten und kreative Köpfe aus der Startup-Szene zusammen, um Technologien zu entwickeln, zu skalieren und zu nutzen, die die Fähigkeiten einzelner Teilnehmer übersteigen würden. Tools für Konnektivität und Zusammenarbeit haben das Potenzial, gemeinsame Interessen, Ziele und Werte zu fördern, zu erhalten und zu schützen.

Was können Partner erwarten?

„Unsere Partner in den Siemens Research and Innovation Ecosystems können sich mit wenig Aufwand mit Siemens, unseren Kunden und Geschäftspartnern eng vernetzen“, resümiert Natascha Eckert. „Sie haben die Möglichkeit, mit Forschern und Führungskräften in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Indem wir reale Anwendungsfälle aus der Industrie und Einblicke in unsere tägliche Arbeit bieten, inspirieren wir junge digitale Spitzentalente für unsere Vision, unsere Welt und unseren Alltag nachhaltiger und besser zu machen.“

Susanne Gold, Dezember 2021

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