Man kann gar nicht früh genug mit Solid Edge beginnen



Mit seinen 21 Jahren ist Levi Zima ein „Digital Native“. Und weil er Solid Edge schon verwendet, seit er sieben Jahre alt ist, gilt er auch als „Solid Edge Native“. Auch heute noch nutzt Levi Zima die Software – in Verbindung mit PADS Professional – für Projekte, die er neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit und seinem Ingenieurstudium an der University of Central Florida, USA, bearbeitet.

Wie wird ein kleiner Junge zum „Solid Edge Native“? Als Sohn eines Ingenieurs aufzuwachsen, hilft schon mal sehr. Bereits mit fünf Jahren lötete Zima Leiterplatten. Mit sieben kam dann die CAD-Modellierung mit Solid Edge dazu. „Siemens-Software lässt sich dank der ausführlichen Tutorials ziemlich leicht erlernen. Als ich 15 war, hatte ich schon alle 32 Solid Edge-Tutorials durchgearbeitet“, erinnert er sich. Und das Ganze zusätzlich zum Kunststoff-Spritzgießen, mit dem er im Alter von zwölf Jahren begann. Mit 16 bediente er bereits eine Produktionslinie in der Firma seines Vaters, RF Laboratories.

Siemens-Software lässt sich dank der ausführlichen Tutorials ziemlich leicht erlernen. Als ich 15 war, hatte ich schon alle 32 Solid Edge-Tutorials durchgearbeitet.
Levi Zima, Student der Ingenieurswissenschaft und Fan von Siemens-Software

Das Xcelerator-Portfolio – für Ingenieure aus allen Branchen

„Dass Levi Zima Solid Edge schon so früh beherrscht hat, heißt nicht, dass es ein Spielzeug für Kinder ist“, sagt Dan Staples, Vice President R&D, Mainstream Engineering bei Siemens. Die Software ist Teil des Xcelerator-Portfolios von Siemens. Solid Edge und andere Siemens-Softwareprodukte werden von Ingenieuren aus allen Branchen geschätzt. 


Es ist aber nie zu früh, um mit der CAD-Software Solid Edge zu konstruieren. Für junge Leute wie Levi Zima bietet Siemens die kostenlose Solid Edge Student Edition an. Und außerdem gibt es das Programm Solid Edge for Startups, um das Portfolio auch jungen Unternehmen zugänglich zu machen.

Engagement für den Schutz von Leben

Hinter allen Projekten von Levi Zima steckt das Ziel, Leben zu retten. Den Anfang machte – im Alter von 16 Jahren mit der Firma seines Vaters realisiert – Poolguard. Dieses Produkt erkennt, wenn etwas, das größer als ein Fußball ist, in den Swimmingpool fällt, und löst drahtlos einen Alarm im Haus der Besitzer aus. Besonders für Familien mit Kindern kann Poolguard im wahrsten Sinne des Wortes ein Lebensretter sein.

Auch Levi Zimas neuestes Projekt, Little Feet, zielt auf die Sicherheit von Kindern ab. Little Feet wird mit einem Rasenmäher verbunden. Wenn sich ein Kind auf weniger als sechs Meter nähert, schaltet sich der Mäher automatisch ab. „In den Vereinigten Staaten sind Rasenmäher die häufigste Ursache für Amputationen bei Kindern. Wir haben dieses Produkt entwickelt, um das zu verhindern“, sagt Levi Zima.

Einfacher Transfer von einer Software auf eine andere

Die Entwicklung von Little Feet wurde dadurch erleichtert, dass die Software-Lösungen von Siemens kompatibel sind. Für die Planung der elektrischen Schaltungen arbeitete Levi Zima mit PADS Professional. Anschließend erstellte er 3D-Modelle der Schaltkreise und exportierte sie nach Solid Edge. Nachdem das Produkt dort zusammengesetzt worden ist, lässt sich kontrollieren, ob alle Teile zusammenpassen. So kann sich Levi Zima vergewissern, dass alles wie vorgesehen funktioniert, bevor überhaupt das erste Produkte hergestellt wird.

 

Ähnlich verlief der Prozess bei inView, einem weiteren Projekt von Levi Zima. Hier verbinden sich in einen Motorradhelm eingebaute Leuchten drahtlos mit den Rücklichtern eines Motorrads. Die Rücklichter und die Leuchten am Helm werden gleichzeitig aktiviert, um Sichtbarkeit und Sicherheit des Fahrers bzw. der Fahrerin zu erhöhen.

„Meine Lieblings-CAD-Software“

Eines der stärksten Verkaufsargumente für Siemens-Software ist die Kompatibilität zwischen den verschiedenen Programmen, betont Levi Zima. „Dass es auf einfache Weise möglich ist, die elektrischen und mechanischen Komponenten eines Projekts miteinander zu verbinden, ist in meinem Bereich entscheidend“, fügt er hinzu.

 

Diese guten Erfahrungen haben Levi Zima zum Botschafter für Siemens werden lassen: „Ich habe vielen Maschinenbaustudenten empfohlen, die Solid Edge Student Edition auszuprobieren, um zu sehen, wie ihnen die Benutzeroberfläche gefällt, denn sie ist meine Lieblings-CAD-Software.“

Förderung der nächsten Generation von „Solid Edge Natives“

Zwischen seinen Lehrveranstaltungen und Projekten findet Levi Zima noch Zeit, jungen Menschen durch ehrenamtliche Arbeit bei KidVenture die Technik näherzubringen. Das Programm ist Teil der jährlichen AirVenture-Tagung der Experimental Aircraft Association (EAA) in Oshkosh, Wisconsin, USA, und soll Kinder schon frühzeitig für die Luftfahrt begeistern. Gemeinsam mit den Kindern baut Levi Zima einen kleinen MW-Radioempfänger, um ihnen die Grundlagen der Rundfunktechnik zu vermitteln.

„Ein möglicher Lehrplan könnte den Funkempfänger-Bausatz enthalten“, sagt Levi Zima, der an der Konzeption der neuen Arbeitsstation maßgeblich beteiligt ist. „Die Kinder könnten sich die Schaltungen in der Studentenausgabe von PADS Professional ansehen, Teile davon in Solid Edge erstellen und das Gerät dann zusammenbauen. Auf diese Weise könnte man ihnen den gesamten Konstruktionsprozess näherbringen, den Ingenieure und Techniker tagtäglich durchlaufen.“

 

So werden auch aus ihnen neue „Solid Edge Natives“.

Juni 2021

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