Cloud für „smarte“ Pulver- und Partikel-Maschinen

Hosokawa Micron Ltd (HML), ein renommierter Anbieter von Maschinen und Anlagen für die Pulver- und Partikel-Verarbeitung, ist alles andere als altmodisch. Das Unternehmen hat seine Maschinen „smart“ gemacht – mit der führenden IoT-as-a-Service-Lösung MindSphere als Teil des Xcelerator Portfolios.

Vitamine und andere Arzneimittel, Waschmittel, 3D-Metalldruck, ein Kuchen: Auf den ersten Blick scheinen diese Dinge nicht viel gemeinsam zu haben. Doch in all diesen Industrien kommt Pulver oder Partikel zum Einsatz.

 

Hersteller der Pharma-, Chemie-, Mineral- und Lebensmittelindustrie benötigen Pulver-Verarbeitungsanlagen, um ihre Produkte herstellen zu können. Seit über 100 Jahren zählen etliche von ihnen auf Hosokawa Micron Ltd. (HML). Das Unternehmen gehört zu den Maschinenbauern, die auf dem Markt die Nase vorn haben.

 

Stillstand ist für das Management von HML keine Option und so wollte es sich in Richtung Big Data und Datenanalyse weiterentwickeln. Die neuen digitalen Lösungen sollten intelligent sein und den Kunden des Unternehmens einen großen Mehrwert bieten.

Cloud folgt auf Steuerungen

Auf der Suche nach einem Partner für dieses Ziel fiel die Wahl auf Siemens. Das Unternehmen arbeitet bereits seit über zwei Jahrzehnten mit Siemens zusammen und setzt die Steuerungen und Instrumentierung in all seinen Produkten. Als es HML nun um die verstärkte Digitalisierung ging, schlugen die Siemens-Ingenieure MindSphere, das offenen, cloud-basierte IoT-Betriebssystem und Teil des Xcelerator Portfolios vor. 

 

MindSphere verbindet sämtliche Produkte, Anlage, Systeme und Maschinen und ermöglicht die eingehende Analyse der großen Datenmenge. Darüber hinaus kann man mit der Lösung auf eine wachsende Anzahl von Apps zugreifen und Teil eines dynamischen Entwicklungs-Ökosystems werden.

 

Durch MindSphere erhalten Hersteller die Möglichkeit, wertvolle Datenanalysen zu fahren und sich die Daten anschaulich visualisieren zu lassen. Dadurch gewinnen sie zum Teil völlig neue Einblicke in ihre Produktion und können deren Produktivität spürbar steigern. Für HML spielen dabei vor allem die Qualität, der Energieverbrauch, die Umgebungsbedingungen (intern und extern), sämtliche Prozessparameter und die dafür maßgeblichen Einflussfaktoren eine Rolle.

Laufzeit, Produktivität und Energieverbrauch optimiert

Dank MindSphere profitieren die Kunden von HML von einer um rund 15 Prozent gesteigerten Maschinenlaufzeit. Darüber hinaus konnten sie den Energieverbrauch ihrer Anlagen um mehr als 10 Prozent senken und deren Produktivität um 10 bis 12 Prozent steigern. Die Maschinen, die das Unternehmen heute an seine Kunden liefert, nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung und sind auf eine höhere Produktivität ausgelegt, ist das Management überzeugt.

 

MindSphere arbeitet auf drei Ebenen, um die Daten zu verstehen, zu überwachen und zu steuern. Die entstehenden Daten können jetzt deutlich besser erfasst und ausgewertet werden, so dass die richtigen Entscheidungen zugunsten der Produktionsleistung getroffen werden können.

 

Wenn der Kunde und dessen Kunden zufrieden sind, sind es auch die Mitarbeiter bei Siemens. Ian Elsby, Leiter Chemicals UK & Irland sagt: „Unsere Partnerschaft mit Hosokawa war immer erfolgreich, was vor allem daran liegt, dass wir Best Practices miteinander teilen und voneinander lernen. So gelingt es uns gemeinsam, neue digitale Lösungen für die Kunden des Unternehmens zu entwickeln.“

March 2021

HML hat sich auch deshalb für MindSphere entschieden, da es gut gegen Cyberangriffe gewappnet ist. Produkte und Dienstleistungen von Siemens erfüllen die höchsten Cybersicherheits-Standards, wie sie im internationalen IEC 62443-Standard festgelegt sind. Für die gesamte Industrie hat das Unternehmen 2018 die Charta of Trust ins Leben gerufen, zu deren Mitgliedern heute Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen gehören. 

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