Siemens-Mitarbeiter weltweit pflanzen Bäume

Um unsere Welt ein wenig grüner zu machen, pflanzen Siemens-Mitarbeiter an etlichen Standorten Bäume. Hier die Geschichte von Milvia, Johanna und Sandip – nur drei von 76.000 Kollegen von Siemens Digital Industries weltweit.

„Es gibt nichts Besseres als frische Luft und Gartenarbeit“, sagt Milvia Carlini. „Es hat mir auch bei der letzten Aktion sehr viel Spaß gemacht, einfach in der Natur zu sein. Und natürlich, die Kollegen nach der langen Zeit des Lockdowns endlich einmal wieder zu sehen.“ Milvia Carlini ist Expertin für Business Excellence und Finance Support und hilft nebenbei, die Baumpflanz-Initiative von Siemens Kanada für interessierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Concord, Ontario, zu organisieren. Das Team ist für das Ruggedcom-Geschäft von Siemens verantwortlich und stellt robuste Kommunikationsausrüstungen für raue Umgebungen her.
 

„Baumpflanzungen gehören zu der Art von Veranstaltungen, die sowohl dem Umweltschutz dienen als auch unseren Kollegen sehr viel Spaß machen“, sagt Milvia Carlini. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Siemens Kanada engagieren sich auf diese Weise Jahr für Jahr für die Umwelt. Jährlich nehmen sich Hunderte Freiwillige aus dem ganzen Land eine Auszeit von der Arbeit, um Bäume in ihrer Umgebung zu pflanzen.

Seit 2012 haben rund 2.100 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Siemens Canada insgesamt 14.599 Bäume gepflanzt. Zusammengenommen würden diese Bäume eine Fläche von 235 Fußballfeldern abdecken und in den nächsten 50 Jahren 43.800 Tonnen CO2 binden – was den Emissionen eines Autos entspricht, das 4.000 Mal rund um den Globus fährt.

 

„Es ist erstaunlich zu sehen, wie deine Arbeit Früchte trägt“, sagt Milvia Carlini. Gelegentlich besucht sie das Gebiet, in dem sie und ihre Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen Jahren Bäume gepflanzt haben. Milvia Carlini hegt keinen Zweifel daran, auch in den kommenden Jahren wieder an der Baumpflanzung teilzunehmen.


Auch im Alltag versucht sie, die Umwelt zu schützen: „Zu den ersten Gegenständen, die wir aus unserem Haushalt verbannt haben, gehörten Einweg-Wasserflaschen und andere Lebensmittelverpackungen“, sagt sie. „Wir versuchen außerdem, Gegenstände so ausgiebig wie möglich zu nutzen und wieder zu verwenden und reparieren Dinge, bevor wir etwas Neues kaufen. Um Wasser zu sparen, setzen wir die Spülmaschine sehr sparsam ein und duschen kürzer.“ Und sie fügt hinzu: „Es gibt noch viel mehr, was wir noch tun können, aber wir gehen Schritt für Schritt vor, was es einfacher macht, Veränderungen in den Alltag nachhaltig zu integrieren.“

Auch in anderen Ländern werde tatkräftig Bäume gepflanzt. In Erlangen beispielsweise pflanzt ein Team rund um Johanna Gebhardt Bäume im Rahmen einer breit angelegten Kampagne zugunsten des Umweltschutzes und zur Bekämpfung des Klimawandels. Mit Hilfe eines Gärtners werden Bäume ausgewählt, die den steigenden Temperaturen standhalten können. „Bisher haben wir Kastanienbäume, einen Walnussbaum und einen Weißdorn gepflanzt“, sagt Johanna Gebhardt und fügt hinzu: „Indem wir Bäume pflanzen, zu denen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen Bezug haben, bringen wir die Umwelt in das Bewusstsein jedes Mitarbeiters und jeder Mitarbeiterin. Schließlich sind wir alle auf eine intakte Umwelt angewiesen. Wir hoffen, auf diese Weise wichtige Denkanstöße geben und zu Verhaltensänderungen animieren zu können.“

In Indien organisiert Sandip Talware mit Freunden Baumpflanz-Aktionen. Die Gruppe gab sich den Namen Hirvaai, was auf Marathi Grün bedeutet. Schnell war eine geeignete Brachfläche in Yeoor, einem hügeligen Gebiet in der Stadt Thane im Bundesstaat Maharashtra, gefunden, auf der die Gruppe bereits mehr als 90 endemische Bäume gepflanzt hat. Was als Aktion begann, ist mittlerweile zu einer Tradition geworden: Die Freunde treffen sich jeden Sonntag an dem Ort, um die Bäume zu pflegen, die Fläche einzuzäunen und Unkraut zu jäten. Die Motivation der Gruppe ist es nicht nur, das Gebiet zu begrünen, sondern auch, dass Vögel und andere Tiere in dem kleinen Wäldchen Rückzugsmöglichkeiten und Nahrung finden. Die Natur hält Sandip Talware für den größten Motivator überhaupt: „Man gibt wenig, bekommt aber viel zurück. Deshalb engagiere ich mich auch weiterhin so gerne für die Umwelt.“

 

 

Juni 2021