SIMATIC WinCC Open Architecture - Basis-Software

Hochperformant dank eines überzeugenden Ansatzes

SIMATIC WinCC Open Architecture ist ein SCADA-System für das Visualisieren und Bedienen von Prozessen, Fertigungsabläufen, Maschinen und Anlagen in allen Branchen. Verteilte Systeme ermöglichen die Kopplung von bis zu 2.048 autonomen SIMATIC WinCC Open Architecture Systemen über ein Netzwerk. Jedes Teilsystem kann dabei entweder als Einplatz- oder Mehrplatzsystem, jeweils redundant oder nicht redundant, konfiguriert sein. SIMATIC WinCC Open Architecture setzt durchgängig auf Objektorientierung bei Prozessbildern und der Datenbankstruktur.

Broschüre: "SIMATIC WinCC Open Architecture im Überblick"

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Features und Funktionen

Steigern Sie die Performanz mit SIMATIC WinCC Open Architecture

Das objektorientierte SCADA-System SIMATIC WinCC Open Architecture ermöglicht auf Kunden zugeschnittene Lösungen. Wertvolle Engineeringzeit zu sparen hat dabei oberste Priorität! Mit einer Philosophie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, werden umfangreiche Lösungen geboten.

Modernste Entwicklungskonzepte kommen bei SIMATIC WinCC Open Architecture zum Einsatz.

Die durchgängige Objektorientierung setzt neue Maßstäbe bei SCADA-Systemen. Das offene Konzept erlaubt die Einbindung unterschiedlichster Komponenten. Von der Automatisierungsebene bis hinauf zur Betriebsführungs- und Managementebene werden exakt zugeschnittene Lösungen ermöglicht.

Objektorientierung

Objektorientierung hat sich in den letzten Jahren zu einem Modebegriff entwickelt und wird als Schlagwort von vielen Herstellern beansprucht. Eine wesentliche Reduktion der Realisierungszeiten lässt sich in der Praxis aber nur dann erreichen, wenn der objektorientierte Ansatz wie in SIMATIC WinCC Open Architecture durchgängig und weitreichend realisiert ist.

Der Engineeringprozess von SIMATIC WinCC Open Architecture Kunden verändert sich durch die objektorientierten Eigenschaften und dessen konsequente und überlegte Nutzung.

  • Einsparung an Engineeringkosten von bis zu 70 %

  • Hoher Grad an Standardisierung - Normierung

  • Veränderter Projektverlauf von der Planung bis zur Inbetriebnahme

  • Qualifikationen des Personals sind gezielt einsetzbar

  • Mehr Komfort für den Projekteur und den Anwender

Managerkonzept

In SIMATIC WinCC Open Architecture gibt es für alle wesentlichen Funktionalitäten eigene, autonome Ausführungseinheiten, die Manager.
Unter einem "Manager" versteht man einen Prozess, welcher spezielle Aufgaben erfüllt. So gibt es beispielsweise eigene Manager für die Peripherieankopplung, für die historische Datenhaltung oder für die Bedienoberflächen (=User Interfaces).

  • Event-Manager (EV),
    bildet den Kern eines WinCC OA Systems

  • Treiber-Manager (D),
    die Prozessanbindung erfolgt über eine beliebige Anzahl von Treibern

  • Data- Manager (DB),
    speichert Prozessänderungen in einer High Speed Datenbank

  • Control-Manager (CTRL),
    ist eine eigene Laufzeitumgebung, welche Programme der  gleichnamigen Programmier-sprache eventgesteuert und multitaskingfähig abarbeitet

  • User Interface-Manger (UI),
    sorgt für die grafische Visualisierung von Prozesszuständen

Für spezielle Aufgaben stehen noch weitere Manager (Redundanz, Distribution-Manager für Verteilte Systeme, Webserver, Reporting, DDE, Simulation, etc.) zur Verfügung.

Client-Server Architektur

Durch die Client-Server-Architektur ist eine nahezu uneingeschränkte Skalierung des Systems gegeben.

SIMATIC WinCC Open Architecture wird vom kleinen Einplatzsystem bis zum verteilten und redundanten Mehrplatzsystem in den unterschiedlichsten Konfigurationen eingesetzt.

  • Multiuser- und Multitasking System

  • Modularer Aufbau aus funktionsbezogenen Einheiten, den Managern

  • Die Kommunikation zwischen den einzelnen Prozessen erfolgt auf Basis von TCP/IP

  • Funktionalität und Last sind auf mehrere Rechner verteilbar

  • Das Mischen der Betriebssystemplattform (z. B. Linux) innerhalb eines Systems ist möglich

  • Vollkommen ereignisorientierte, telegramm basierende Kommunikation

  • Abgesetzte Client-Arbeitsplätze können via Modem angekoppelt werden

Funktionen

Ausgestattet mit den typischen HMI Funktionalitäten wie Alarming, Trending, Reporting und Fernwartung bietet SIMATIC WinCC Open Architecture noch weitere besondere Funktionen wie Archivierung von historischen Daten, Mehrsprachigkeit und die Unterstützung von verteilten Systemen. Die Kommunikation zur Basisautomatisierung wird durch umfassende Treiber und flexible Anbindungsmöglichkeiten realisiert.

Alarming

In SIMATIC WinCC Open Architecture ist ein umfassendes Meldekonzept nach den Richtlinien VDI/VDE 3699 und DIN 19235 für eine sichere und zuverlässige Überwachung von sensiblen Anlagen integriert

  • Multiuserquittierung über mehrere Arbeitsplätze

  • Alarmierung per Pager, SMS oder E-Mail

  • Definition von gemeinsamen Meldeeigenschaften (Prioritäten nach Wichtigkeit, Quittierungsart) in Meldeklassen

  • Die Hysteresebehandlung verhindert ein unnötiges Generieren von Meldungen bei flatternden Signalen

  • Automatische Summenmeldungen

  • Webinterface für Meldungen und Anlagenzustände

Komfortable Trendanzeige  dank "Variablem Trend"

Im grafischen Editor steht ein Trend-Widget zur Verfügung, das mit wenigen Mausklicks parametriert und auf die individuellen Anforderungen hin ausgerichtet wird. Zusätzlich bietet SIMATIC WinCC Open Architecture den variablen Trend an, ein komfortables und allgemeines Werkzeug zur Auswertung von Anlagenzuständen über längere Zeiträume

  • Archivdaten sowie Online-Daten werden zusammengefasst in einem Trend dargestellt

  • Unlimitierte Anzahl an Trendkurven in einem Trend

  • Trends mit Zeitversatz erlauben einen Vergleich zwischen unterschiedlichen Zeiträumen

  • Summentrends, Balkentrends in 2D und 3D, XY-Trends mit und ohne Zeitbezug

Mit dem "Variablen Trend" stellt der Anwender in der Laufzeitumgebung dialoggeführt per Mausklick Trendkurven individuell zusammen.

  • Anwahl beliebiger Datenpunkte für die Trenddarstellung

  • Beliebige Zeitbereiche sind erstellbar

  • Individuelle Darstellung von Werte-Achsen (Skalen) oder gemeinsame Skalen für verschiedene Kurven

  • Exportfunktion der Trenddaten in eine csv-Datei

Web-based Reporting mittels SOAP Schnittstelle

Reporting ist eine wichtige Aufgabe in jedem SCADA-System. Deswegen wurde bei SIMATIC WinCC Open Architecture ein besonderes Augenmerk auf diese Funktion gelegt.
Ein webbasierendes Reporting mit der standardisierten Reporting-Schnittstelle SOAP (Simple Object Access Protocol) ist implementiert.
Reportingtools von Drittanbietern können somit auch ohne zusätzlichen Aufwand verwendet werden.
Die zusätzlich zur Verfügung gestellten BIRT Vorlagen und die bereits vordefinierten Reporting-Daten vereinfachen das Reporting weiter.

  • Webfähiges Reporting Interface (SOAP):
    - ECLIPSE BIRT (Vielzahl an Reporting Vorlagen für ECLIPSE BIRT werden mitgeliefert)
    - Crystal Reports
    - SIMATIC Information Server (Beispiele werden zur Verfügung gestellt)
    - Microsoft Excel

  • Online-Werte, Historie

  • Unterstützung von verdichteten Daten, SQL, Alarme

  • Diagnosewerkzeuge

  • Audit Trail

Archivierung

Die Archivierung ist integraler Bestandteil von SIMATIC WinCC Open Architecture. Sie erlaubt ein individuelles Management von historischen Daten sowie einen komfortablen und performanten Zugriff aus allen Komponenten einer Applikation.

  • Beliebig viele Archive sind parallel möglich

  • Aufbewahrungsdauer, Archivgröße, Backupstrategie etc. sind für jedes Archiv individuell einstellbar

  • Einfachste Konfiguration der Archivierung

  • Definition von Archiven mit verdichteten Werten (Stunden, Tages, Monatsarchive...)

  • Vererbung von Korrekturwerten durch Verdichtungsstufen

  • Parametrierung von Online-Backups für abgeschlossene Archivsätze

  • Wertarchive mit Flat-File Struktur (HDB)

  • ORACLE Archivierung

  • Parallele Archivierung (ORACLE, HDB) - erlaubt die Speicherung von Daten in die lokale historische Datenbank und die zentrale Oracle Datenbank. Lokale Systeme benötigen keine Oracle Server Installation

  • DB Logger (MSSQL, MySQL, ORACLE)

  • Webfähiges Reporting Interface (SOAP)

  • Reporting Vorlagen basierend auf ECLIPSE BIRT

Mehrsprachige Projekte

SIMATIC WinCC Open Architecture wurde durchgängig für Mehrsprachigkeit konzipiert. Realisierte Anlagen in der ganzen Welt (China, Korea, Türkei, Südamerika, Mitteleuropa, Saudi-Arabien...) bestätigen ein gelungenes Sprachkonzept.

  • Unbegrenzte Anzahl an parallel einsetzbaren Sprachen
  • Online Sprachumschaltung im laufenden Betrieb
  • Arbeitsplatz- und benutzerabhängige Sprache innerhalb einer Applikation
  • Einfache Integration von Sprachen durch sprachabhängige Katalogsysteme
  • UTF-8 Support (Alle Unicode-Zeichen können innerhalb von 4 Byte abgebildet werden.)

Verteilte Systeme

Eine der herausragenden Eigenschaften von SIMATIC WinCC Open Architecture ist das Handling verteilter Systeme und die Freiheiten beim Aufbau verteilter Archtekturen.

  • Transparenter Zugriff auf alle Daten der verbundenen Systeme (Historie, Online-Daten, Alarme, Konfiguration, etc. )
  • Die Befehlsgewalt über ein Subsystem kann lokal oder von jedem verbundenen System gehalten werden
  • Anlagenbilder von verbundenen Systemen können auf anderen Systemen aufgerufen werden
  • Die Verbindung (Modem, ISDN, LAN) zwischen den einzelnen Systemen kann permanent oder temporär sein
  • Alarme der verbundenen Systeme können ebenso auf anderen Systemen angezeigt und quittiert werden
  • Die einzelnen Teilsysteme eines verteilten Systems können wiederum Einzelplatz- oder Mehrplatz-, singuläre oder redundante Systeme sein
  • Einfache Parametrierung und Einbindung weiterer Systeme im nachhinein

 

Ein verteiltes System erforderte bislang einen höheren Engineering Aufwand,
da viele Einstellungen und Konfigurationsschritte auf mehreren Systemen durchgeführt werden mussten. Mit dem Dist-Management ist nun ein einfacheres und schnelleres Engineering bei verteilten Systemen möglich.

Das Dist-Management beruht auf einer Master-Client Architektur.
Zu Beginn wird ein Master System definiert, in welchem die zu verteilenden Daten/Konfigurationen eingestellt werden. Anschließend werden die Daten mit den zugeordneten Clients abgeglichen.

Folgende Daten können abgeglichen werden:

  • Benutzer, Gruppen, Bereiche

  • DP-Gruppen und benutzerdefinierte DP-Gruppen

  • Alarmklassen

  • Alarmschirmkonfiguration

  • Trendkonfiguration

Fernwartung


Die Client-Server-Architektur von SIMATIC WinCC Open Architecture erlaubt den vollen Zugriff auf die Anlage von abgesetzten Bedienplätzen und dies nahezu ohne Einschränkung der Performance.

Dabei sind geeignete Schutzmaßnahmen (u.a. IT-Security, z.B. Netzwerksegmentierung) zu ergreifen, um einen sicheren Betrieb der Anlage zu gewährleisten

  • Das Aufschalten eines Remote User Interfaces unterscheidet sich grundsätzlich nicht vom Aufschalten vor Ort in der Anlage

  • Volle online Parametriermöglichkeiten auch bei einem abgesetzten User Interface

  • Vollgrafische Fernwartung über eine TCP/IP-Verbindung


Kommunikation zur Basisautomatisierung

SIMATIC WinCC Open Architecture ist ein offenes SCADA-System mit umfassenden Treibern und flexiblen Anbindungsmöglichkeiten zu anderen externen Systemen. Abhängig vom Kommunikationsprotokoll und der verwendeten Busphysik kommen jeweils spezifische Treiber zum Einsatz.

In SIMATIC WinCC Open Architecture können mehrere Treiber parallel betrieben werden. Diese können von ein und demselben Typ oder auch unterschiedlichen Typs sein. So ist es möglich, in einem System gleichzeitig Verbindungen über das S7-Protokoll zu einer SIMATIC-Steuerung, über IEC 60870-5-104 zu einem Fernwirksystem und über OPC DA zu einem beliebigen OPC-Server zu etablieren.

  • OPC UA: DA, AC (Client & Server), HA (Client)
  • OPC: DA, AE, HDA (Client & Server)
  • TCP/IP: SIMATIC S7 Plus, SIMATIC S7, Ethernet/IP, Modbus, SNMP Manager & Agent, BACnet, TLS Gateway
  • Fernwirken: IEC 61850 / 61400, SINAUT, DNP, IEC 60870-5-101, -104, SSI
  • SIMATIC Logo 8
  • Weitere Treiber auf Anfrage oder via C++ API

Multitouch

Die modernen und innovativen Bedienkonzepte mit Multitouch-Gesten sind mittlerweile auch im industriellen Umfeld angekommen. Dadurch wird die Anlagenbedienung noch intuitiver und einfacher. Die gängigen Multitouch-Gesten sowie zusätzliche Schaltflächen in SIMATIC WinCC Open Architecture tragen zu einer benutzerfreundlichen Bedienung bei.

 

SIMATIC WinCC Open Architecture unterstützt dabei folgende Multitouch-Gesten:

  • Linker Mausklick – kurzer Tap auf den gewünschten Bereich

  • Rechter Mausklick – langer Tap auf den gewünschten Bereich

  • Doppelklick – zwei schnell aufeinanderfolgende Taps

  • Pinching – Durch das zu- bzw. auseinanderziehen zweier Finger wird das Panel gezoomt

  • Panning – Zum Verschieben eines Panels wird der Panelhintergrund mit einem Finger gedrückt und dann mit dem Finger bewegt

  • Zweihandbedienung - Um zu vermeiden dass auf Touch-Panels durch unbeabsichtigtes Berühren des Monitors Befehle abgesetzt werden, kann die Zweihandbedienung konfiguriert werden.

 

Effizientes Engineering

SIMATIC WinCC Open Architecture setzt durchgängig auf Objektorientierung bei Prozessbildern und der Datenbankstruktur. Dies ermöglicht ein effizientes und einfaches Massen-Engineering, also flotte Projekterstellungen mit vielen parallelen Ausarbeitungen. Durch die objektorientierten Eigenschaften und dessen konsequente und überlegte Nutzung verändert sich der Engineeringprozess. Einsparungen an Engineeringkosten von bis zu 70 % im Vergleich zu herkömmlichen Methoden sind oftmals möglich.

 

Engineering in SIMATIC WinCC Open Architecture

  • Objektorientierte Datenbanken und Grafiken

  • Flexibles Anlagenmodell ermöglicht die Darstellung von Anlagendatenpunkten mit
    verschiedenen flexiblen Hierarchien

  • Import und Export der Applikationsdaten

  • Hoher Grad an Standardisierung / Normierung

  • Umstellungen und Ergänzungen im laufenden Betrieb möglich

  • Erstellung eigener „smart“ Engineeringwerkzeuge

  • Realisierung weit verzweigter, heterogener Systeme

  • Mehr Komfort für den Projektanten und den Anwender

Datenpunktparametrierung

Das flexible Datenpunktkonzept ist zentrales Element in SIMATIC WinCC Open Architecture. Externe wie interne Variablen, die Datenstrukturen von Geräten, Benutzerberechtigungen, das Aufschalten von Anlagenbildern oder Alarmen, alles wird über Datenpunkte abgewickelt.
Das sorgt für eine konsistente Behandlung und erlaubt zugleich eine flexible Anpassung an spezifische Problemstellungen.

  • Datenstrukturen sind intuitiv in einer Baumstruktur organisiert.

  • In übersichtlichen Parametrierpanels erfolgen die einzelnen Parametrierungen wie Meldebehandlung, Archivierung, Adressierung, etc.

  • Massenengineering erfolgt in MS Excel. Das Ein- und Ausspielen der Konfigurationsdaten erfolgt vollständig online.

  • Zur Laufzeit können Datenpunkte generiert und komplett konfiguriert werden. Hiermit ist die Realisierung von selbstparametrierenden Objekten möglich

Panel creation with the Graphics Editor


Für die Erstellung von Anlagenbildern (Panels) steht ein benutzerfreundlicher Grafikeditor (GEDI) zur Verfügung. Die komplette Parametrierung sowie das Anlegen und Löschen von Grafikobjekten und Datenpunkten erfolgt vollständig online im laufenden Betrieb.

Eigene Objekte (Referenzen) können vollkommen frei erstellt und völlig individuell den jeweiligen Anforderungen angepasst werden.

Die Ablage erfolgt in übersichtlichen Katalogen. Symbole werden aus dem Katalog selektiert und einfach per Drag & Drop in ein Anlagenbild gezogen. Beim Einsetzen in das Anlagenbild öffnet sich ein Parametrierdialog, der einerseits als Standard-Dialog andererseits als komplett frei erstellbarer Individualdialog ausgeführt sein kann.

Eine Fülle von mitgelieferten Standardsymbolen für häufige Aufgaben beim Projektieren und Visualisieren von Anlagen reduzieren wertvolle Entwicklungszeit. Ein umfassender ActiveX-Support (Zugriff auf Properties, Methoden und Events) erleichtert es, spezifische Aufgaben als vorgefertigte Lösungen zu integrieren.


Durch die Integration der aktuellen Version QT5 wird ein modernes und anspruchsvolles Benutzererlebnis möglich. Unter anderem wurden neue Widgets für 3D Balken, Trends und Tabellen hinzugefügt.

 

Layout management „Responsive design“
Zur automatischen Anpassung der Anzeigen an die Bildschirmgröße während der Laufzeit, wurde das Responsive Design eingeführt. Funktionen wie Rasterlayout, Layoutvererbung und viele weitere lassen 100% responsive Applikationen schnell und einfach realisieren.

Script Wizard
Mit dem Script Wizard können animierte und Ultralight Client kompatible Symbole (Referenzobjekte) und Anlagenbilder einfach ohne Programmierkenntnisse erstellt und animiert werden. Die Referenzobjekte können per Drag&Drop in einem Anlagenbild platziert und mit einem Datenpunkt verknüpft werden. Die Ultralight Client kompatiblen Panels können in allen gängigen Webbrowsern auf Desktop-PCs sowie auf mobilen Geräten dargestellt werden.
Um das Engineering zu vereinfachen gibt es ein vorinstalliertes Paket an Ultralight Client kompatiblen Symbolen welche mit verschiedenen Datentypen verknüpft werden können..

Unterstützung von Versionsverwaltungssystemen
Das Versionsverwaltungs-Tool SVN erhöht maßgeblich die Benutzerfreundlichkeit und ermöglicht ein einfaches und übersichtliches Projektengineering in großen Projektteams. SIMATIC WinCC Open Architecture unterstützt verschiedene Versionsverwaltungssysteme, die im grafischen Editor verwaltet und angewendet werden können.

Leistungsfähiges Programmieren mit Scripting

Zusätzlich zur einfachen Parametrierung über Dialoge per Mausklick ist SIMATIC WinCC Open Architecture mit einer leistungsfähigen Programmierumgebung ausgestattet, welche weit über übliches Scripting hinausgeht.

 

C# API

Um WinCC OA mit Businesslogik aus neuesten Programmiertechnologien zu erweitern und bestehenden C# Code einbinden zu können, wurde eine C# API in WinCC OA integriert.

C# ist eine universelle, objektorientierte Programmiersprache. C# bietet eine große Anzahl an .net Bibliotheken und eine große Entwicklergruppe mit C# Know-how.

Mit dem neuen C# API können Prozesswerte, Alarme und historische Daten gelesen und abgefragt werden. Es können auch Prozesswerte gesetzt und Alarme quittiert werden. Darüber hinaus können Datenpunkte verwaltet werden, Configs gelesen werden und einiges mehr.

Mit der C# Fassade wurden viele C# Technologien für den Entwickler eingebunden um einen möglichst hohen Wiederverwendungsgrad von bestehendem C# Code gewährleisten zu können.

 

Scriptsprache Control

Das "Control" besitzt eine leicht verständliche, auf ANSI-C basierende Syntax und ist mit zahlreichen Funktionalitäten für alle Anforderungen moderner Leittechnik ausgestattet. Control verarbeitet einerseits Datenpunkte und steuert die Visualisierung der Prozeßzustände.
Die Scriptsprache Control ist als Interpreter ausgeführt, so dass der Anwender keine Compiler-Läufe oder Link-Vorgänge durchführen muss. Änderungen können somit sofort getestet werden. Das flexible Datenpunktkonzept wird optimal durch Control unterstützt.

  • Die Ausführung als Interpreter erlaubt online-Änderungen im laufenden Betrieb

  • Control unterstützt die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Programme (Multithreading)

  • Erweiterbar durch DLL's and Shared Libraries

  • Datenbankschnittstelle zu relationalen Datenbanken

  • Der integrierte Editor unterstützt die Programmierung durch Syntaxhighlighting, Funktionstool-Tip, Autocomplete, Syntaxcheck, etc

  • Umfangreicher Debugger für die schnelle Fehlersuche

Mechanismen und Funktionen

Aufgrund seines objektorientierten Aufbaus, seiner außerordentlichen Flexibilität und der Erfüllung von höchsten Sicherheitsanforderungen wird SIMATIC WinCC Open Architecture seit vielen Jahren bevorzugt bei komplexen, großen und/oder sicherheitskritischen Projekten eingesetzt.


Viele einzelne Mechanismen und Funktionen garantieren die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Daten, dazu zählen:

  • Gesicherte Datenübertragung auch in öffentlichen Netzen und bei geografisch weit verteilten Architekturen

  • Securityfunktionen (Login, Berechtigungssystem, Auto-Logoff)

  • Eigenstabilität durch Diagnostik-Funktionen

  • Kontrollierter Umgang mit Überlast

  • Ausschluss von Manipulation der Daten durch Protokollierung

  • Redundanz durch Hot-Standby-System

  • Verteiltes System durch funktionale Aufteilung auf autonome Teilsysteme

  • Disaster Recovery System (redundante Datenhaltung in einem geografisch abgesetzten zweiten Control Center)

 

SSL verschlüsselte Kommunikation / Multiplexing Proxy
SSL (Secure Sockets Layer) ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.
Die SSL Verschlüsselung wird ab Version 3.12 durchgängig für die Kommunikation von Managern untereinander und zu allen Clients verwendet. Es ist direkt in die WinCC OA Managerkommunikation implementiert und standardmäßig aktiv, wenn ein neues Projekt erstellt wird.

Die wichtigsten Eigenschaften des Multiplexing Proxys:

  • Reduzierung der offenen Netzwerkports des Servers

  • Schutz vor DoS (Denial-of-Service) Attacken

  • Der Multiplexing Proxy kann mit einer geringeren Berechtigungsstufe betrieben werden, sofern der Proxy als abgesetzter Manager betrieben wird

Vorteile der SSL Verschlüsserlung:

  • Höchste Datensicherheit

  • Durch die standardmäßige Implementierung der SSL Verschlüsselung in SIMATIC WinCC Open Architecture wurde die Sicherheit der Kommunikation erweitert

WinCC OA Secure - Kerberos

WinCC OA Secure basiert auf dem gesicherten Third-party Authentifizierungsprotokoll Kerberos, das am MIT entwickelt wurde. Symmetrisch verschlüsselt, keine Übertragung von Schlüsseln
Absolute Sicherung für interne und externe Kommunikation

  • WinCC OA Secure stellt die Authentifikation, Integrität und Verschlüsselung der Kommunikation sicher

  • Keine Übertragung von User/Passwort Informationen übers Netzwerk

  • Schnelligkeit durch symmetrische Schlüssel

  • Erlaubt Single-Sign-On

  • Bewährte Methode

  • State of the Art

Hot Standby Redundanz

Mit dem durchdachten Redundanzkonzept von SIMATIC WinCC Open Architecture können die hohen Anforderungen von Anlagenbauern und -betreibern an die Verfügbarkeit sowie die Prozess- und Datensicherheit abgedeckt werden.

  • Hot Standby-Redundanz mit Doppelrechnersystem

  • In einem redundanten System ist jedes User Interface sowohl mit dem aktiven wie auch mit dem passiven System verbunden. Eine Redundanzumschaltung erfolgt deshalb für den Anwender stoßfrei ohne Beeinträchtigung der Bedienbarkeit der Anlage

  • Das automatische Umschalten erfolgt im Zehntelsekundenbereich ohne Datenverlust

  • Automatischer Abgleich von Prozessabbildern, Alarmdaten und Historie beim Hochlauf

  • Frei konfigurierbare Umschaltmechanismen mit gewichteter Fehlerstatusauswertung

  • Zusätzliche Sicherheit durch Differenzierung zwischen Rechner- und Netzwerkausfall

  • Redundante Netzwerkverbindungen zwischen unterschiedlichen Rechnern

  • Split-Betrieb im Redundanzfall - Testen neuer Konfigurationen und Parametrierungen, ohne den laufenden Betrieb zu stören

Verfügbarkeit auf höchstem Niveau

Höchste Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit durch redundante Datenhaltung in einem geografisch abgesetzten zweiten Control Center.
Hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit wird in der Automatisierungstechnik immer wichtiger. Schon ein kurzzeitiger Ausfall kann zu erheblichen Kosten und Sicherheitsrisiken führen. Dies soll mithilfe des Disaster Recovery Systems verhindert werden.

 

Funktionen

  • Abgleich der Online-Datenänderungen zwischen PSS (Primäres Serversystem) und SSS (Sekundäres Serversystem) zur Laufzeit

  • Abgleich des Alarmstatus (Quittierstatus, Quittierzeit, Quittierbenutzer) zwischen PSS und SSS zur Laufzeit

  • Zyklischer Abgleich der Parametrieränderungen (Meldebehandlung, Datenpunktfunktionen, usw.) zwischen PSS und SSS

  • Automatischer (zyklischer) oder manuell angestoßener Abgleich der Projektdateien (Panels, Skripts, Librarys, Pictures, usw.)

  • Synchronisation der historischen Daten (über Oracle Packages) nach Anstoß durch den Benutzer, nach einem Systemausfall des SSS oder Verbindungsunterbruch zwischen PSS und SSS

  • Abgleich der Benutzerverwaltung (Benutzer und Passwörter)

  • Automatische Umschaltung zwischen PSS und SSS und manuelle Rückschaltung zwischen SSS und PSS

  • Automatische Umschaltung am Client zwischen der Bedienoberfläche des PSS und SSS zum aktuell führenden System (zwei Bedienoberflächen parallel aktiv)

Downloads & Support

Mehr Informationen

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