Berechtigungen für Maschinenzugang individuell festlegen

Viele industrielle Maschinen und Anlagen dürfen nur von berechtigtem Personal bedient werden und sind deswegen mit Schlüsselschaltern ausgestattet. Wenn allerdings bestimmte Funktionen der Maschine nur für eine bestimmte Person oder Gruppe verfügbar sein sollen, lässt sich dies über einfache Schlüsselschalter nicht realisieren. Dann ermöglichen elektronische Schalter mit RFID-Technik ein komplexes Rechtemanagement.
Technische Daten zu SIRIUS ACT

Industry Mall

Mit SIRIUS ACT ID-Schlüsselschalter bis zu 50 verschiedene Berechtigungen umsetzen

Die ID-Schlüsselschalter der SIRIUS ACT-Reihe verwenden elektronische Schlösser statt herkömmlicher mechanischer. Die dazugehörigen Schlüssel enthalten einen RFID-Chip, der sie eindeutig identifizierbar macht. Schlüssel und Schalter sind kunststoffummantelt und berühren sich an der Schnittstelle nicht, sondern sind über eine stabile 125-kHz-Funkverbindung miteinander verbunden. Die ID-Schlüsselschalter haben vier frei belegbare, digitale Ausgänge, die steuerungstechnisch für vier verschiedene Berechtigungen genutzt werden können, die bis zu 50 verschiedenen Berechtigungsstufen individuell miteinander kombiniert werden können. Wird ein Schlüssel eingesteckt, schaltet der Schlüsselschalter die entsprechenden Berechtigungen frei und zeigt diese mit 4 LEDs an. Der Maschinenbediener kann dann den Drehschalter stufenlos auf die gewünschte Funktion drehen, sofern er die entsprechende Berechtigung hat.

Wie lässt sich mit SIRIUS ACT ein komplexes Berechtigungsmanagement umsetzen?

Den ID-Schlüsselschalter gibt es in zwei verschiedenen Varianten: Eine Variante, die autark eingesetzt werden kann, und eine, die über IO-Link mit der Steuerung kommuniziert. Durch die IO-Link-Verbindung erfolgt die Registrierung und exakte Zuweisung der Berechtigungsstufen im Port Configuration Tool (PCT) oder über das TIA-Portal. Neue Schlüssel können nach der Anlagenauslieferung ortsunabhängig ganz einfach über ihre individuelle Nummer hinzugefügt werden und auch nachträglich geändert werden. Geht ein ID-Schlüssel (bzw. Tag) verloren, so lässt sich dieser einfach sperren und ersetzen. Über einen überwachten Ausgang lässt sich steuerungsseitig erkennen, ob ein Schlüssel gesteckt wird. Außerdem können aus Sicherheits- oder Qualitätsgründen Informationen zu Bedienung, Stillstandszeiten oder Wartungsarbeiten mithilfe einer Datenbank erfasst und ausgewertet werden.