Antriebe von Förderbändern zuverlässiger gestalten

Umfangreiche Zustands- und Fehlerüberwachung mit SIRIUS Sanftstartern. Transportanlagen werden meist modernisiert, um den Anlagenbetrieb zu optimieren und die Verfügbarkeit zu erhöhen. Durch konsequentes Überwachen der Antriebe lassen sich Veränderungen und drohende Unterbrechungen des laufenden Betriebs rechtzeitig erkennen. Die Herausforderung: Die zusätzlich Diagnosemöglichkeiten müssen im bestehenden Platzangebot der Anlage untergebracht werden.
Technische Daten zu Sanftstarter 3RW40

Industry Mall

Kompakter Sanftstarter SIRIUS 3RW40 liefert intelligente Diagnosedaten

Die Emscher Aufbereitung GmbH bereitet Rohkohle für die Stahlherstellung auf. Um die Zuverlässigkeit der eigenen Anlagen weiter zu verbessern, setzt das Unternehmen auf erweiterte Diagnosemöglichkeiten. Als knapp ein Dutzend Transportbänder mit neuen Antrieben ausgestattet wurden, entschieden sich die Verantwortlichen für Sanftstarter SIRIUS 3RW40. Die Geräte überzeugten nicht nur durch ihre guten technischen Eigenschaften, sondern liefern auch für den Betrieb wichtige Informationen an die Leittechnik. Da sie dank kompakter Bauweise erheblich weniger Platz brauchen als die Vorgängergeräte, war ein Austausch der Antriebe in den vorhandenen Schaltschränken im laufenden Betrieb möglich.
In der Anlagenvisualisierung erhalten wir wichtige Diagnoseinformationen zu den neuen Förderbandantrieben, was den Anlagenbetrieb spürbar verbessert.
Dipl.-Ing. Michael Kluger, stellvertretender Technischer Leiter bei der Emscher Aufbereitung GmbH

Wie tragen Sanftstarter SIRIUS 3RW40 zum zuverlässigen Betrieb von Förderbändern bei?

Sanftstarter SIRIUS 3RW40 besitzen eine umfassende Zustands- und Fehlerüberwachung. LEDs informieren beispielsweise über unzulässige Auslösezeiten, Netz- oder Phasenausfall, fehlende Last, thermische Überlastung oder Gerätefehler. Über Ausgangsrelais lassen sich diese Diagnosemeldungen in die Leittechnik übernehmen.
Schließlich geht es darum, dass die Fördertechnik möglichst störungsfrei arbeitet und wir mögliche Veränderungen bzw. drohende Unterbrechungen des laufenden Betriebs rechtzeitig erkennen.
Dipl.-Ing. Michael Kluger, stellvertretender Technischer Leiter bei der Emscher Aufbereitung GmbH

Durch individuelle Einstellung der Startspannung und der Strombegrenzung während des Hochlaufs lässt sich die Fördertechnik materialschonend betreiben. Durch den Eigenschutz der Thyristoren lassen sich auch Defekte am Leistungsteil vermeiden. Durch den integrierten Thermistormotorschutz werden die Motoren geschützt, und das ohne zusätzliches Überlastrelais.

Bei Emser Aufbereitung gehört zu jedem Sanftstarter ein Sicherungslasttrennschalter 3NP1. Dieser besonders sichere Aufbau der Verbraucherabzweige in Zuordnungsart 2 sorgt dafür, dass die Anlage nach einem Kurzschluss schnell wieder in Betrieb gehen kann. Denn dann müssen lediglich die Sicherungen und nicht das Gerät selbst ausgetauscht werden.