Die Zukunft im Blick

Auf dem Kreativ- und Technikfestival „Hack & Make“ in Nürnberg wurde klar, wie mit LOGO! nicht nur der industrielle sondern auch der Do-it-Yourself-Bereich revolutioniert wird.
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Herausforderung

Zukunft schon heute erleben

Einfach mit den Fingern schnippen und schon erscheinen virtuelle Objekte im Raum, die sich mit den Händen sogar bewegen lassen! Was zunächst anmutet wie aus einem Science Fiction-Film ist heute schon Realität – und zwar mit einer Mixed-Reality-Brille, die die virtuelle mit der realen Welt verbindet.

Dieses und weitere Highlights konnten die Besucher auf dem Kreativ- und Technikfestival „Hack & Make“ im Nürnberger Kulturzentrum „Z-Bau“ bestaunen und selbst erleben. Mittendrin dabei: Das Logikmodul LOGO! und die offene Internet of Things-Plattform SIMATIC IOT2000 aus dem Hause Siemens. Denn die Digitalisierung und Automatisierung spielen auch im privaten und Bastler-Bereich eine immer größere Rolle.

„Wir brauchen Nachwuchs mit Spaß an der Technik“, sagt Ralf-Michael Franke, Leiter der Siemens-Business Unit DF FA (Digital Factory, Factory Automation). „Mit solch einer Veranstaltung besteht eine große Chance, die Leute wegzuholen von rein kreativen Spielen zu kreativ wertschöpfenden und gestalterischen Arbeiten.“ Siemens war nicht nur einer der Hauptsponsoren der „Hack & Make“, sondern auch mit einem eigenen Stand vertreten. Technikbegeisterte konnten sich hier davon überzeugen, wie man kleine Automatisierungsaufgaben mit dem Logikmodul LOGO! und SIMATIC IOT2000 einfach auch Zuhause durchführen kann.

Lösung

Das Leben vereinfachen und erleichtern

Automatisierung kann bereits im Kleinen beginnen, etwa mit programmierbaren oder über das Smartphone steuerbaren Spielzeug-Kränen oder -Baggern. Mit LOGO! lässt sich so der heimische Sandkasten ganz einfach in eine digitalisierte Nachwuchs-Baustelle verwandeln.

Und das Schöne daran: Wächst der Nachwuchs aus den automatisierten Spielzeugen heraus, kann LOGO! ganz einfach eine andere Aufgabe im Haushalt, wie etwa die Rollo-Steuerung, übernehmen.

Zusätzlich boten Mitarbeiter verschiedene Workshops an. In zehn Einsteiger-Lehrgängen konnten die Teilnehmer die gezeigten Produkte unter Anleitung ausprobieren. Unter fachkundiger Anleitung lernten sie das Bindeglied zwischen realer und virtueller Welt kennen, sammelten anhand eines Banktür-Modells erste Programmiererfahrungen mit LOGO! oder programmierten mit SIMATIC IOT2000 selbst eine kleine Applikation. Projektleiterin Annemarie Lötzsch, bei Siemens zuständig für Digitalisierungsszenarien mit TIA Portal, ist begeistert. „Alle Workshops waren voll besetzt“, erzählt sie.

„Gerade 3D-Drucker oder Lasercutter sind im Do-it-Yourself-Bereich schon seit Längerem sehr beliebt.“ Doch mittlerweile spielen diese Techniken nicht nur im Privaten, sondern auch in der Industrie eine immer wichtigere Rolle. „Viele bauen sich nicht nur selbst einen eigenen 3D-Drucker zusammen, sondern drucken sich die Teile dafür auch aus“, erklärt Lötzsch. Die Anleitungen dafür gibt es kostenlos im Internet oder werden in offenen Werkstätten – sogenannten Fablabs oder MakerSpaces – oder auf Veranstaltungen wie der „Hack & Make“ ausgetauscht. „Generell ist alles wichtig, was das Leben erleichtert und vereinfacht“, so Lötzsch weiter. „Dabei spielen natürlich Digitalisierung und Automatisierung eine wichtige Rolle.“    

Wir brauchen Nachwuchs mit Spaß an der Technik.
Ralf-Michael Franke, CEO der Business Unit DF FA bei Siemens
Vorteile

Spielerisch zu viel Know-how

Private "Maker" skalieren große Industriethemen auf ihre Belange und entwickeln sie weiter. Durch Vernetzung und Austausch entsteht auf diese Weise eine breite Wissensbasis.

Für einen besonderen Eyecatcher sorgten indes Studenten des dualen Studiengangs Elektro- und Informationstechnik bei Siemens. Die Besucher konnten am Unternehmensstand mit der Mixed-Reality-Brille nicht nur virtuelle Objekte im Raum „erscheinen“ lassen und diese steuern. Mit einem Fingerschnipp gab es zudem Informationen zu ausgewählten Exponaten am Stand – und zwar von Werner von Siemens persönlich! Der Unternehmensgründer war zwar nicht persönlich anwesend, dafür aber in Form einer Büste, die ein Roboter während des Sprechens „natürlich“ bewegte. Umgesetzt hatten dieses Exponat die Studenten mit dem Einplatinencomputer SIMATIC IOT2000.

Internet of Things, Wireless Kommunikation, 3D-Druck, Elektromobilität – die ganzen großen Industriethemen werden so auch im Kreis der privaten „Maker“ entdeckt und weiterentwickelt. „So entsteht spielerisch unheimlich viel Know-How und auch Vernetzung“, sagt Rainer Keil, Ingenieur bei Siemens und Mitglied der offenen Werkstatt „FabLab Nürnberg“, die die „Hack & Make“ organisiert hat. „Und diese Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufs-, Interessens- und Altersgruppen ist etwas unheimlich Fruchtbares.“    

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