Herausforderung

Die richtigen Komponenten finden

Eine zentrale Rolle bei der Home Automation spielt die Steuerung, in der Einstellungen gespeichert werden und die Funktionen genau zum richtigen Zeitpunkt schaltet.

Wenn es sich Gerald Havelka aus Baumgarten in Österreich nach der Arbeit auf der Couch bequem macht, will er nicht vom hereinscheinenden Licht der untergehenden Sonne geblendet werden. Um nicht jedes Rollo einzeln per Hand herunterlassen zu müssen, fahren diese dank astronomischer Zeitschaltuhr automatisch herunter – oder per Smartphone auch manuell steuerbar. Auch Hannes Engelhardt setzt auf Home Automation. Geht der österreichische Unternehmer früh morgens, wenn es noch dunkel ist, aus dem Haus, kann er mit einem einzigen Schalter die gesamte Beleuchtung zentral ausschalten – außer den Lampen im Treppenhaus, die noch eine Minute weiter brennen, so dass er das Gebäude in Ruhe verlassen kann.

Dies sind nur einige Funktionen, die in die Gebäudeautomatisierung intergiert werden können. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Steuerung, in der Einstellungen gespeichert werden und die die Funktionen genau zum richtigen Zeitpunkt schaltet. Wichtig für Hausbesitzer ist außerdem, dass die Systeme einfach zu installieren, zu bedienen und finanziell erschwinglich sind. Hier bietet ihnen das Logikmodul LOGO! zahlreiche Möglichkeiten.

Lösung

Die optimale Lösung

Mit dem Logikmodul können Eigenheimbesitzer und Bauherren ihr Zuhause umfassend, kostengünstig und qualitativ hochwertig automatisieren.

„Ich kann dank des integrierten Webservers von LOGO! 8 jederzeit und von überall über das Internet auf die Gebäudetechnik zugreifen“, zeigt sich Gerald Havelka begeistert. „Mit der frei gestaltbaren Webseite lassen sich zudem ganz einfach Zustände abfragen und Funktionen ansteuern.“ Auch Hannes Engelhardt genießt es, dank der umfassenden Vernetzung alle automatisierten Funktionen des Hauses von einem zentralen Simatic HMI KTP700 Basic Panel im Erdgeschoss aus bedienen und überwachen zu können. Auf das Bediengerät kann mittels SmartServer-Option über das Internet zur Fernsteuerung und Fernüberwachung zugegriffen werden


Doch LOGO! 8 ermöglicht noch zahlreiche weitere, komfortable Funktionalitäten. „Als gelernter Elektriker hatte ich mit dem Gebäudesystembus EIB/KNX gearbeitet und wollte eine solche Lösung mit Schaltaktoren ursprünglich auch für unser Haus“, erinnert sich Havelka. „Mit LOGO! 8 lassen sich aber konventionelle Schalter nutzen, die deutlich preisgünstiger sind. Und dank dem Kommunikationsmodul LOGO! CMK2000 kann ich trotzdem auch KNX-Komponenten in meine Lösung integrieren und über das Logikmodul ansteuern.“

Siemens-Produktmanager Rainer Göbel empfiehlt LOGO! 8 allen, die kostenbewusst bauen und dabei ein Maximum an Leistung erreichen möchten: „Hausautomation mit LOGO! 8 liegt preislich zwischen einer konventionellen Installation und einer vollständigen KNX-Lösung“, erläutert er. Da alle Lampenauslässe, Steckdosen und Taster direkt in die Geschossverteiler zur Steuerung geführt werden, benötigt man zwar mehr Schläuche, Kabel und Leitungen als bei einer konventionellen Installation. „Doch es gibt so gut wie keine Verteilerdosen in den Wänden und somit weniger Fehlerquellen. Der Mehraufwand bei der Rohrverlegung und Verkabelung zahlt sich aber aus, weil sich mit dem frei programmierbaren Logikmodul dieselben gebäudetechnischen Funktionen realisieren lassen wie mit KNX – nur preisgünstiger.“

Kundenvorteile

Eine Fülle an Möglichkeiten

LOGO! bietet vordefinierte Programmbausteine, um etwa Rollos nachts durch Öffnen des Fensters teilweise hochzufahren um zu lüften, und beim Schließen wieder nach unten zu fahren. So sind Elektrohandwerkern mit dem Logikmodul kaum Grenzen gesetzt, die Wünsche ihrer Kunden zu erfüllen.

Hannes Engelhardt und seine Familie nutzen eine Steckdose im Untergeschoss speziell fürs Bügeln. Diese ist normalerweise ohne Strom. „Fürs Bügeln lässt sie sich per Taster oder Handy einschalten,“ erzählt der Hausherr. „Der Clou dabei ist, dass nach voreingestellten zwanzig Minuten LOGO! die Steckdose wieder abschaltet. Sollten wir vergessen, das Bügeleisen auszuschalten, ist das kein Problem.“ Mit dem Ziel, die Steuerung so energieeffizient wie möglich zu machen, plant er, mittels SENTRON Energiemessgeräten die Energieverbrauchsdaten seines Hauses zu erfassen, diese per MODBUS TCP an das Logikmodul zu übertragen und über Datenlogging mitzuschreiben.

Gerald Havelka nutzt seine Anlage zudem für die indirekte, mehrfarbige Beleuchtung von Treppenstufen und Küche mit RGB-LED-Leuchten. „Hierfür steuert LOGO! mit analogen Ausgangssignalen zwischen 0 und 10 Volt einen zwischengeschalteten PWM (Pulsweitenmodulation)-Controller an, der diese Signale in PWM-Signale mit ausreichend Leistung für die RGB-LED-Leuchten umwandelt“, erklärt Göbel. Somit kann LOGO! sowohl Farbe als auch Stärke der indirekten Beleuchtung regeln


Wird eine Steuerung – beispielsweise für die Gartenbewässerung – zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet, lässt sie sich problemlos in das vorhandene Netzwerk einbinden. Bei Hannes Engelhardts Garage ist das schon geschehen: Wenn er sie öffnet, schickt das Logikmodul der Torsteuerung per LAN-Verbindung eine Meldung an das der Beleuchtungssteuerung des Untergeschosses. Dieses schaltet dann automatisch das Licht in der Garage ein – und ebenso auch wieder aus, wenn die Garage geschlossen wird. Engelhardt nutzt sein Haus zudem als Vorzeigegebäude für Applikationen zur Gebäudeautomation für Kunden seiner Firma Enkon Klimatechnik GmbH. „Meine Mitarbeiter und ich sind von LOGO! absolut überzeugt, es ist unglaublich was dieses kleine sehr preisgünstige Gerät alles kann“, zeigt er sich begeistert. „Davon abgesehen ist nicht nur auf die technischen Komponenten von Siemens absolut Verlass, sondern auch auf die Menschen die dahinter stehen!“

Industrial-Security-Hinweis:
Es sind geeignete Schutzmaßnahmen (u. a. Industrial Security, z. B. Netzwerksegmentierung) zu ergreifen, um einen sicheren Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Erfahren Sie mehr zum Thema Industrial Security.

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