Mit einem „Klick“ mehr Transparenz

SIMATIC Energy Management bei GARDENA  GARDENA arbeitet systematisch daran, seine Produkte und Prozesse laufend zu verbessern. Für Transparenz bei den Verbrauchsdaten nutzt das Unternehmen daher ein umfassendes Energiemanagementsystem.
Unsere Experten beraten Sie gern:

Kontaktieren Sie uns

Herausforderung

Mehr Transparenz, bessere Kontrolle

Am Anfang stand ein Lastmanagement, das GARDENA viele Ideen lieferte, was wo und wie verbessert werden kann. Dann entschloss sich das Unternehmen, das Lastmanagement mit einem umfassenderen Energiemanagement zu ergänzen. Ziel war es, nicht nur den Energieverbrauch in den unterschiedlichen Bereichen transparent und aktuell darzustellen, sondern auch einfach in unterschiedlichen Auswertungen zu visualisieren.

Mit einem Energiemanagementsystem schafft GARDENA mehr Transparenz und bessere Kontrolle.

GARDENA arbeitete bereits seit einigen Jahren mit einem System für das Lastmanagement, mit dem das Unternehmen Verbrauchsspitzen vermeidet. Hintergrund: In der Produktion in Gerstetten arbeiten zahlreiche Spritzgussmaschinen in unterschiedlichen Betriebszuständen. Diese Maschinen werden elektrisch beheizt. Daneben gibt es zwei Kühlwassersysteme bestehend aus mehreren miteinander vernetzten Kühlanlagen. Diese Verbraucher sind an ein SIMATIC powerrate System angebunden, in dem GARDENA überwacht, dass die Vorhalteleistung nicht überschritten wird, erklärt Jürgen Röck, stellvertretender Leiter der Instandhaltung für Gebäude und Anlagen bei GARDENA in Gerstetten: „Dazu haben wir eine Einschaltstrategie entwickelt und können bei Bedarf Vorschläge machen, welche Verbraucher kurzzeitig ausgeschaltet werden können.“ Diese Lösung hat sich bei GARDENA sehr bewährt. „Im Laufe der Zeit hat das Unternehmen mit diesem System einige Analysen durchgeführt, um Einsparpotenziale zu identifizieren und unseren Energieverbrauch zu bewerten. Mit einem neuen Energiemanagementsystem sollten die Möglichkeiten der Analyse und Berichterstellung bei den Verbrauchsdaten jetzt deutlich ausgeweitet werden.

Über GARDENA

… und es hat „Klick“ gemacht

Der „Klick“ war sicher einer der großen Momente in der Geschichte von GARDENA. Das GARDENA System kam 1968 auf den Markt: Schlauch, Hahn, Anschlussgerät – alles ließ sich einfach mit einem einheitlichen System zusammenstecken. Ein Erfolg mit System, der bis heute das Unternehmen prägt.

Ein innovatives System schafft den Durchbruch auf dem Markt.

Das Ulmer Unternehmen wurde 1961 durch die Kaufleute Werner Kress und Eberhard Kastner gegründet. Begonnen wurde zunächst mit dem Vertrieb französischer Gartengeräte, bevor GARDENA 1968 mit der Einführung des Original GARDENA Systems der Durchbruch auf dem Markt gelang. Heute ist GARDENA die führende Marke für hochwertige Gartengeräte in Europa und ist in mehr als 80 Ländern in der ganzen Welt vertreten. Das Unternehmen ist seit 2007 Mitglied der schwedischen Husqvarna Gruppe, die unter dem Namen „Sustainovate“ eine Strategie für mehr Nachhaltigkeit in allen Bereichen ihres Geschäfts etabliert hat. Nicht zuletzt deswegen wird Ressourceneffizienz und Umweltschutz bei GARDENA großgeschrieben, so Jürgen Röck: „Ein zentraler Aspekt ist dabei der Energie- und Ressourcenverbrauch. Wir geben uns jedes Jahr Einsparungsziele vor, die wir als Teil der Husqvarna Gruppe erreichen wollen – und diese Einsparungen müssen wir auch transparent darstellen. Daneben ist Energie ein wichtiger Kostenfaktor in der Produktion, sodass wir unseren Energieverbrauch auch deswegen lokal immer im Blick haben. Daher haben wir uns vor kurzem entschieden, ein neues System für das Energiemanagement einzuführen.“

Lösung

Ein System für bestehende und neue Systeme

Mit dem SIMATIC Energy Manager, SIMATIC WinCC Professional und der SIMATIC Energy Suite fand GARDENA eine Lösung, die die Anforderungen des Unternehmens an ein integriertes Energiemanagement erfüllt und die sich ohne Probleme in die laufenden Prozesse integrieren ließ.

Erfolg ist das Ergebnis von gutem Teamwork.

Die Energieverbräuche werden über insgesamt vier SIMATIC S7-1500 erfasst, die als Kopfsteuerung die Daten der SIMATIC ET 200 Energy Meter sammeln und an WinCC weiterleiten. Aktuell sind rund 30 Spritzgießmaschinen und 20 Messtellen in der Haustechnick im Energiemanagement angelegt. Während der Einführung unterstützte ein Programmierer von Siemens GARDENA bei der Projektierung, aber das Unternehmen kann das System auch selbst betreuen. In der Produktion können Röck und sein Team über eine Engineering Station in SIMATIC WinCC und die Energy Suite einfach neue Maschinen oder Messstellen in das Energiemanagement einbinden. „Diese können einfach in den Energy Manager übernommen werden, sodass wir das System jederzeit leicht erweitern können“, so Röck. Neue Maschinen werden standardmäßig mit Energy Metern ausgerüstet, vorhandene Maschinen Schritt für Schritt nachgerüstet. Dabei nutzt GARDENA eine Lösung, bei der die Maschine nicht komplett abgeklemmt werden muss, auch, falls ein Messystem getaucht wird. So wird die Produktion nicht beeinträchtigt. Aktuell baut GARDENA sein Energiemanagement weiter aus. „Ziel ist es, auch den Gasverbrauch in unserem Blockheizkraftwerk und für die Gasheizung in das System zu integrieren, sodass wir auch unsere eigene Energieerzeugung für Effizienz- und Kostenbetrachtungen nutzen können. Das gleiche gilt für den Wasserverbrauch. Und natürlich werden laufend weitere Maschinen in das Energiemanagementsystem eingebunden.“

Neue Maschinen oder Messstellen lassen sich einfach in den Energy Manager übernehmen, sodass wir das System leicht erweitern können.
Jürgen Röck, stellvertretender Leiter Instandhaltung für Gebäude und Anlagen, GARDENA Gerstetten
Die Vorteile

Mehr Komfort, mehr Möglichkeiten

Für Röck hat sich das SIMATIC Energiemanagementsystem schon heute gelohnt. Das neue System kann die Daten zielgruppengenau in übersichtlichen Dashboards darstellen, hat ausreichend Reserven für kommende Aufgaben und lässt sich von Röck und seinem Team komfortabel und flexibel anpassen und erweitern.

Das System liefert viele zusätzliche Ansatzpunkte, um den Energieverbrauch weiter zu optimieren.

Ein Teil des Projektes bei GARDENA ist es, die Betriebsdatenerfassung über die SIMATIC S7-1500 Steuerungen zu realisieren. Dann kann das Unternehmen den Energieverbrauch ganz einfach mit Produktionsdaten verknüpfen und daraus Kennzahlen zu Produktivität und Energieeffizienz ableiten. Aber auch die Analyse von Verbrauchsdaten über längere Zeiträume ist sehr interessant. Beispiel Druckluftversorgung: Hier können wir anhand der Trenddaten Leckagen erkennen – inklusive einer Kosten-Nutzen-Rechnung, wie Röck erklärt: „Wie groß war die Abweichung vom Regelbedarf, was hat uns die Leckagebeseitigung gekostet, wieviel Strom sparen wir jetzt dadurch ein. Das kann ich jetzt im Energiemanagementsystem sichtbar machen. Ein Klick und ich habe die Daten.“

„Verbrauchsdaten, Kennzahlen zu Produktivität und Energieeffizienz, Kosten-Nutzen-Rechnungen: Ein Klick und ich habe die Daten.“
Jürgen Röck, stellvertretender Leiter Instandhaltung für Gebäude und Anlagen, GARDENA Gerstetten
Portfolio

Integriertes Energiemanagement mit System

Bei GARDENA zeigen die einzelnen Komponenten des SIMATIC Energie Managements, wie perfektes Zusammenspiel aussieht: Der SIMATIC Energy Manager visualisiert die aktuellen Verbrauchsdaten und Energieströme und die SIMATIC Energy Suite und SIMATIC WinCC Professional unterstützen ein effizientes Engineering der Lösung.
Referenzen

Intelligentes Energiemanagement in der Industrie

SIMATIC Energy Management ist längst in der Praxis angekommen. Die Software-Lösungen werden international von namhaften Unternehmen verschiedenster Branchen erfolgreich eingesetzt, um die gesetzlichen Vorgaben und die DIN EN ISO 50001 zu erfüllen und Energieverbrauch und -kosten nachhaltig zu senken. Sichern auch Sie Ihrem Unternehmen den Wettbewerbsvorteil durch eine energiewirtschaftlich optimierte Betriebsführung.