Herausforderungen

Maßgeschneiderte Lösungen für lang haltbare Produkte

Hundefutter, Babynahrung, Augentropfen, oder ein Smoothie aus Obst und Gemüse: Jeder hat sich daran gewöhnt, dass Lebensmittel und Arzneien lange halten und steril verpackt sind. Doch wie können leicht verderbliche Produkte von Keimen befreit werden, ohne dass wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen oder die Qualität leidet? Genau das ist die Aufgabe der Autoklaven von Steritech: Das Unternehmen entwickelt individuelle Lösungen, mit denen sich Lebensmittel und Medikamente in nahezu beliebigen Verpackungen sanft und dennoch wirksam pasteurisieren oder sterilisieren lassen.

Weil für die Kunden von Steritech S.A. eine hohe Produktivität ihrer Anlagen zu den wesentlichen Anforderungen zählt, unterstützt sie das Unternehmen mit Hauptsitz im französischen Saverne mit maßgeschneiderten Prozesslösungen. Dazu gehört auch eine perfekt abgestimmte Automatisierungs- und Visualisierungslösung, die modernste Werkzeuge nutzt und zukunftssicher ist.

Deswegen ist es Steritech wichtig, dass sich die Anlagen möglichst einfach bedienen lassen. Die Autoklaven sind daher mit einer modernen Visualisierungslösung ausgerüstet, die den Bediener vor Ort mit leicht verständlichen Icons und integrierten Routinen und Anleitungen für die Wartung und Instandhaltung unterstützt. Umfangreiche Diagnosefunktionen erleichtern die Störungsbehebung, und das robuste, rundum geschützte Design der Bedienstationen trägt zu einem zuverlässigen Betrieb der Anlagen bei.

Über Steritech S.A.

Innovationen für einen nachhaltigen Schutz von Ressourcen und Umwelt

Steritech S.A. wurde 1988 von Patrice Camu mit einem konkreten Konzept gegründet, das seinerzeit auf dem Markt noch nicht existierte: Autoklavensysteme, die mit einem hohen Automatisierungsgrad arbeiten und eine Rückverfolgung von Chargendaten ermöglichen. Außerdem sollten sich die Systeme durch eine hohe Flexibilität auszeichnen und die gewonnenen Daten vorverarbeiten können.

Mit diesem Ansatz etablierte sich Steritech rasch als weltweit führendes Unternehmen in der Innovation der Aufbereitungstechniken für Nahrungsmittel und Pharmaprodukte. Heute entwirft und realisiert das elsässische Unternehmen in Saverne (Bas-Rhin) intelligente Sterilisierungs- und Pasteurisierungslösungen für eine Vielzahl von Produkten und Verpackungen. Um den hohen Ansprüchen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie zu enstprechen, verlangen die Lösungen des Unternehmens immer wieder nach neuen Ansätzen bei der Konstruktion, der Steuerung oder der Datenvernetzung. Um für jede Aufgabe die beste Lösung zu finden, arbeiten Teams aus Experten für Maschinenbau, Prozesse, Elektrotechnik und Steuerungen im unternehmenseigenen Konstruktionsbüro eng zusammen. Die Entwickler unterstützen dabei auch die Inbetriebnahme vor Ort und können so das direkte Feedback der Anwender sofort in ihre Arbeit übernehmen. So stellt Steritech sicher, dass technologischer Fortschritt und konkreter Nutzen in der Anwendung die Entwicklung seiner Lösungen prägen.

Bei jedem neuen Projekt gehen wir vom Produkt des Kunden aus und stellen sicher, dass die Qualität weit über die Anforderungen des Lastenhefts hinausgeht. Wir entwickeln, testen und verifizieren jedes Projekt. Hierfür verfügen wir über ein eigenes Labor im Haus, in dem unsere Kunden ihre Produkte untersuchen können.

Pierre Gavignon, Directeur Général, Steritech

Lösung

Zukunftssicher und intuitiv: Eine komplette Lösung für die Automatisierung und Visualisierung

Steritech setzte bei der Automatisierung und Visualisierung konsequent auf Komponenten von Siemens.

„Seit der Markteinführung arbeiten wir mit dem Engineering-Framework TIA Portal. Das integrierte Engineering aller Komponenten, die leistungsfähigen SIMATIC S7-1500 Controller und die integrierte SCADA-Lösung WinCC erleichtern es uns ungemein, unsere eigenen Lösungen zu entwickeln", zeigt sich Christophe Wendling, Leiter Elektro- und Automatisierungstechnik bei Steritech, begeistert. „Wir können damit Anlagen und Systeme entwickeln, die auch für zukünftige Anforderungen gerüstet sind. So arbeiten wir schon heute an einer weitgehenden Vernetzung von Anlagendaten zu Diagnose- und Instandhaltungszwecken wie sie im Zuge von Industrie 4.0 immer wichtiger werden."

Für die Erfassung und Auswertung von Anlagen- und Chargendaten hat Steritech auf Basis von Simatic WinCC Professional die eigene MES (Manufacturing Execution System)-Lösung Trilogy entwickelt, die den Anwender mit zahlreichen Funktionen unterstützt. Diese erleichtert neben der Rezepterstellung und der Druck- und Temperaturüberwachung in den Autoklaven auch die Instandhaltung und regelmäßige Wartungsmaßnahmen.

Über eine Kalenderfunktion erhält das Personal automatisch eine SMS oder e-Mail über bevorstehende, notwendige Arbeiten. Integrierte Videotutorials unterstützen die Bediener dabei, diese so schnell und einfach wie möglich durchzuführen. Auch bei auftretenden Problemen in der Anlage verschickt Trilogy automatisch eine Meldung. Der Betreiber kann sich zudem per WebUX alle erfassten, wichtigen Leistungs- und Produktionsdaten seiner Anlage als Kennzahlen auch mobil anzeigen lassen. Das ermöglicht es ihm, die Produktivität und Effizienz des Prozesses jederzeit zu beurteilen und zu optimieren.

Kundennutzen

Technologie von heute für die Produktion von morgen

Die Kombination aus dem leistungsfähigen Panel PC SIMATIC IPC477D PRO und der ergonomischen Bedienung und Visualisierung mit Trilogy und SIMATIC WinCC gehört zu den großen Pluspunkten der Autoklaven von Steritech.

„Wir liefern unseren Kunden ein umfassendes Paket für den Betrieb ihrer Autoklaven – angefangen bei einer intuitiven Oberfläche, damit Mitarbeiter keine lange Einarbeitung benötigen, integrierten Routinen und Tools für eine effiziente Instandhaltung und einen komfortablen Fernzugriff auf Anlagendaten bis hin zu detaillierten Analysen und Vergleichen von Performance, Effizienz und Verfügbarkeit", erzählt Christophe Wendling. „Damit können unsere Kunden das Potential ihrer Systeme voll nutzen.“ Davon profitieren nicht nur neue Anlagen: Steritech rüstete vor kurzem einen Betrieb mit 13 Autoklaven mit der Trilogy-Lösung nach. Durch die bessere Transparenz konnte der Anlagenbetreiber die Leistung der vorhandenen Systeme um 7 Prozent steigern und sparte sich so die Investition in einen weiteren Autoklaven. „Dieses erfolgreiche Projekt zeigt, wie wichtig eine gute Anlagentransparenz ist. Mittlerweile sind wir mit diesem Kunden in Gesprächen zu einer kontinuierlichen Linie für die Pasteurisierung. Die Leistungsfähigkeit, die wir dank TIA Portal, WinCC und unserer eigenen Lösung Trilogy demonstrieren, ist für uns nicht nur in diesem Fall ein echter Türöffner“, bestätigt Wendling.

Die Leistungsfähigkeit, die wir dank TIA Portal, WinCC und unserer eigenen Lösung Trilogy demonstrieren, ist für uns ein echter Türöffner.

Christophe Wendling, Leiter Elektro- und Automatisierungstechnik, Steritech

Effizient, zuverlässig und servicefreundlich

Die Standardisierung auf Siemens als Automatisierungspartner und das einheitliche Engineering zahlt sich für Steritech in mehrfacher Hinsicht aus. „Wir sparen bei Engineering und Inbetriebnahme durch das perfekte Zusammenspiel der Komponenten und die einfache Projektierung im TIA Portal rund 20 Prozent unseres Aufwands ein – und unsere Anlagen sind entsprechend schneller produktionsbereit“, so Wendling. Beim Kunden überzeugen die Komponenten durch ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit: „Mittlerweile nutzen wir seit über 10 Jahren Industrie-PCs von Siemens und es gibt Anlagen, die noch immer mit der ersten Gerätegeneration arbeiten – ohne Ausfälle, im rauen Produktionsumfeld. Das spricht für sich!“ Über den sicheren Fernzugriff können die Mitarbeiter bei Steritech jederzeit auf die Anlagen zugreifen und den Kunden bei Problemen unterstützen oder auch Modernisierungen an den Anlagen vornehmen – so profitieren die Kunden des Unternehmens laufend vom technologischen Fortschritt. Und sollte doch einmal ein Austausch einer Komponente erforderlich sein, kann sich Steritech auch auf die gute Unterstützung durch Siemens verlassen, so Wendling weiter: „Bei einem unserer Kunden in der Schweiz mussten wir einmal einen Umrichter austauschen. Wir erhielten morgens den Anruf, konnten am Abend über Siemens ein Ersatzgerät liefern lassen, haben die Komponente dann projektiert und schon am nächsten Morgen war die Anlage wieder betriebsbereit.“

Einer der wichtigsten Aspekte für Steritech ist im Moment für viele Unternehmen noch Zukunftsmusik – in den Anlagen des elsässischen Unternehmens aber schon Realität: „Wir arbeiten daran, dass wir für unsere Kunden datenbasierte Services anbieten können, mit denen wir die Anlagenleistung laufend optimieren und die Verfügbarkeit unserer Autoklaven weiter steigern können. So deuten Trends bei Parametern wie dem Energie- oder Dampfverbrauch oft auf Verschleiß hin. Durch die Überwachung dieser Daten können wir nicht nur eine bedarfsgerechte Instandhaltung anbieten – wir können auch berechnen, welche Produktivität sich mit welchen Wartungsmaßnahmen über den Lebenszyklus erreichen lässt und so eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse durchführen. Daraus lassen sich auch völlig neue Geschäftsmodelle entwickeln, bei denen wir unseren Kunden eine spezifizierte Verfügbarkeit, Effizienz oder Produktivität anbieten. Mit TIA Portal und unserer Trilogy-Lösung sind wir darauf schon heute optimal vorbereitet.“

Weitere Referenzen

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