Schutzsignalübertragungsgerät

Schutzsignalübertragungsgerät – SWT 3000

SWT 3000

Das Schutzsignalübertragungsgerät SWT 3000 ist die weltweit bewährte Lösung zur extrem schnellen Fehlererkennung und Fehlerisolation im Hochspannungsnetz.

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Eigenschaften & Funktionen

Schutzsignalübertragungsgerät SWT 3000

Beschreibung

Das Schutzsignalübertragungsgerät SWT 3000 ist die weltweit ausgereifte Lösung zur extrem schnellen Fehlererkennung und Fehlerisolation im Hochspannungsnetz. In Kombination mit bestehenden Distanzschutzrelais ermöglicht es dem Betreiber, die Ausfallzeiten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Der Schutz des Hochspannungsnetzes trennt den fehlerhaften Teil des Systems so schnell wie möglich und selektiv.

 

An Schutzsignalübertragungsgeräte werden hohe Anforderungen in Bezug auf Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit gestellt.

 

SWT 3000 für die Übertragung von Schutzsignalen in Kommunikationsnetzen bietet die erforderliche maximale Sicherheit und Zuverlässigkeit bei kürzester Befehlsübertragungszeit.

Anwendung

Das Schutzsignalübertragungsgerät SWT 3000 nutzt die Befehlsübertragung für Distanzschutz nach der Norm IEC 60834-1. Verschiedene Arten von Teleprotektionsbefehlsschemata wie „permissive“ und „intertripping“ (direkt oder transfer) sowie Blockierschutz-Schemata sind anwendbar. Insbesondere Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Übertragungszeit sind für den Betrieb unerlässlich.

 

Dabei ist Zuverlässigkeit definiert als die Wahrscheinlichkeit für verlorene Befehle während Sicherheit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Befehle darstellt.

 

Die Übertragungszeit des Schutzsignalübertragungssystems ist die Zeit zwischen der Erkennung am Kommandoeingang und der entsprechenden Zustandsänderung am Kommandoausgang, ohne Einbeziehung der Signallaufzeit.

Funktionen / Merkmale

  • Bidirektionale und unabhängige Übertragung von Befehlen
  • Bis zu 16 Befehle mit digitalen Leitungsschnittstellen
  • Bis zu 4 Befehle mit analogen Leitungsschnittstellen oder SPS
  • Befehlsschnittstelle für normale Kontaktbelastung (IFC-P, schnell)
    - 4 Eingänge und 4 Relaisausgänge (max. 4 Module)
  • Befehlsschnittstellenmodul für hohe Kontaktbelastung (IFC-D)
    - 4 Eingänge und 4 Relaisausgänge (max. 4 Module)
  • Schnittstellenmodul zur binären Befehlssignalisierung (IFC-S)
    - 8 Relaisausgänge (max. 2 Module)
  • Befehlsschnittstellenmodul IEC 61850 elektr. oder optisch
  • Leitungsschnittstellenmodule
    - 2x X.21, 2x G703.1, 2xG703.6 (DLE)
    - 2x Glasfaser, Kurzstrecke SM (FOS1), Kurzstrecke MM (FOS2), Langstrecke (FOL1) oder C37.94 (FOS3)
    - 1x Analog 2 oder 4 Leiter (CLE)
    - 1x Ethernet elektrisch oder optisch (TPoP)
  • Schnittstellenmodul zur Alarmsignalisierung (ALR)
    - 3 Relaisausgänge, 1 Eingang für die Zeitsynchronisation
  • Konfiguration über Elementmanager-Anwendung (USB- und ETH-Schnittstelle)
  • Konfiguration der Kommandoeingabe
    - Spannungsbereich (DC 24-250 V)
    - Pulsunterdrückung
    - Begrenzung und Erweiterung der Eingabebefehle
  • Konfiguration der Befehlsausgabe
    - Ausgangs- oder Signalzuordnung
    - Begrenzung und Erweiterung der Eingabebefehle
  • Spannungsversorgung
    - 2 Weitbereichsversorgungen (DC, AC/DC)
    - Redundanter Aufbau
  • Ereignisspeicher und Befehlszähler
  • Schutz des Übertragungswegs („path protection“) über 2 verschiedene Leitungsschnittstellen in beliebiger Kombination
  • SNMP-Schnittstelle zur Integration in ein Netzwerkmanagement System

Vorteile

  • Reduziert Ausfallzeiten auf ein absolutes Minimum.
  • Unterstützt sowohl IEC 61850-Schnittstellen als auch konventionelle binäre Schnittstellen und die Umwandlung in beide Richtungen.
    - Binärmodus
    - GOOSE-Modus
    - Gemischter Modus
    - Austauschmodus
  • Leistung nach IEC 60834-1
  • Flexible Integration in verschiedene Kundenkommunikationsnetze
  • Integration in das PLC-System PowerLink

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