Bedien- und Beobachtungssystem für Energieautomatisierungssysteme

Human-Machine Interface (HMI) for power automation systems - SICAM SCC

SICAM SCC

Das Prozess- und Visualisierungssystem SICAM SCC ist ein wichtiger Bestandteil von Energie-automatisierungslösungen. Unabhängig von der eingesetzten Unterstationstechnik kann SICAM SCC sowohl mit dem Power Automation System SICAM PAS als auch mit den Produkten der SICAM RTUs-Familie eingesetzt werden. SICAM SCC kann direkt mit Feld- und Schutzgeräten, die den Kommunikationsstandard IEC 61850 unterstützen, kommunizieren und für diese als geräteübergreifendes HMI-System eingesetzt werden. SICAM SCC basiert auf SIMATIC WinCC, ist auf den jeweiligen Einsatz skalierbar und unterstützt das effiziente Engineering für Energie-automatisierungslösungen von Energieversorgern und Industrie.

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Eigenschaften & Funktionen

Bedien- und Beobachtungssystem für Energieautomatisierungssysteme SICAM SCC

SIMATIC WinCC – Grundlagen

SIMATIC WinCC – auf dieser Plattform arbeitet SICAM SCC

Wichtige Eigenschaften im Überblick


Die WinCC Basissoftware ist das Kernstück eines Baukastensystems, mit dem Sie über Optionen und Add-ons eine flexible, maßgeschneiderte SCADA-Lösung zusammenstellen können. Die Basissoftware alleine stellt bereits ein leistungsfähiges, universell einsetzbares Prozessvisualisierungssystem dar, das über alle Merkmale einer anspruchsvollen HMI-Software verfügt. 

Runtime Software


Alle HMI-Funktionen an Bord, so präsentiert sich die Runtime-Komponente der Basissoftware. Angefangen bei einer Benutzerverwaltung, die allen Anforderungen einer Good Manufacturing Practice (GMP) genügt, über eine Bedienoberfläche mit einer Vielzahl projektierbarer Controls und Funktionen bis zum leistungsfähigen Melde- und Archivierungssystem auf Basis des integrierten MS SQL-Servers. Berichts- und Protokollsystem sowie integrierte Leittechnikfunktionen ergänzen die Aufzählung.

 

Projektierungssoftware


Die Engineering-Komponente WinCC CS verfügt über eine Reihe von Editoren, die hinsichtlich ihrer Effizienz und Bedienerfreundlichkeit keine Wünsche offen lassen. Bibliotheken und Wizards erleichtern und beschleunigen die Erstellung der Projekte und reduzieren die Fehleranfälligkeit erheblich. Als Software für komplexeste HMI-Aufgaben ist WinCC auch für das Handling großer Projekte und Massendaten geeignet.

 

Skalierbarkeit


Das Basissystem ist über WinCC Optionen in jeder Hinsicht skalierbar. Schon das Basissystem lässt sich über ein abgestuftes Lizenzierungsmodell hinsichtlich der Mengengerüste skalieren, dabei kann die gewählte Anzahl der Prozessvariablen jederzeit nachträglich erhöht werden. Mit WinCC/Server besteht die Möglichkeit, WinCC als Client- Server-Applikation aufzubauen. WinCC/Redundancy macht aus dieser Lösung ein hochverfügbares System. Mit WinCC/CAS wird die Prozesswertarchivierung zu einem eigenständigen, performanten Archivserver ausgebaut. Der WinCC/Web Navigator erlaubt das Bedienen und Beobachten über das Web bei nahezu gleicher Funktionalität wie ein WinCC Client, aber mit unschlagbarer Flexiblität.

 

Virtualisierung


Neben den WinCC Clients können auch WinCC Server mit WinCC V7.0 SP3 unter VMware ESXi und Engineering-Stationen unter VMware Workstation bzw. VMware Player verwendet werden. Somit können komplexe Client/Server-Strukturen, aber auch Einzelplatzsysteme mit virtuellen Umgebungen konfiguriert werden.

 

Offenheit


SIMATIC WinCC steht seit jeher für größtmögliche Offenheit und Integrationsfähigkeit, weil es konsequent auf Standardtechnologien und Softwarewerkzeuge setzt. Von den Betriebssystemen über die genutzten Basistechnologien bis zu den Kommunikationsmechanismen und der Möglichkeit, Skripte zu integrieren, setzt WinCC auf allen Feldern auf Standards und verzichtet auf proprietäre Lösungen.

 

SIMATIC WinCC – detailliertere Beschreibung der wichtigen Funktionen
Basisfunktionalität 
Die Runtime-Komponente der WinCC Basissoftware 


Übersicht

  • Integrierte Benutzerverwaltung

  • Bedienoberfläche

  • Meldesystem

  • Archivierungssystem

  • Berichts- und Protokollsystem

  • Leittechnik-Funktionen (Basic Process Control)

WinCC – Projektierung
Effizienz und Ergonomie im Engineering 


Übersicht

  • WinCC-Editoren im Überblick

  • Assistenten und Bibliotheken

  • Engineering großer Projekte

  • Projektierung mehrsprachiger Anwendungen

Skalierbarkeit mit WinCC
Vom Einzelplatzsystem bis zur webbasierten Lösung


Übersicht

  • Client-Server-Lösungen

  • Zentrale Archivserver-Lösungen

  • Redundante Server-Lösungen

  • Web-Client-Lösungen

  • Thin-Client-Lösungen

Virtualisierung mit SIMATIC WinCC
Kosteneffektive, belastbare und flexible IT-Infrastrukturen.


Übersicht

  • Beschreibung

  • Nutzen

  • Hardware- und Softwareanforderungen

  • Für virtuelle Umgebungen freigegebene Optionen

Offenheit bei SIMATIC WinCC
Kosteneffektive, belastbare und flexible IT-Infrastrukturen.


Übersicht

  • Betriebssysteme und Datenbanken

  • Integrationsplattform

  • Scripting

  • Kommunikation

SIMATIC WinCC steht seit jeher für größtmögliche Offenheit und Integrationsfähigkeit, weil es konsequent auf Standardtechnologien und Softwarewerkzeuge setzt.

SICAM SCC – auf Basis SIMATIC WinCC Gemeinsames HMI für SICAM und SIMATIC


SICAM SCC nutzt als Basissystem SIMATIC WinCC, eines der weltweit führenden Prozessvisualisierungssysteme und ergänzt dieses um die erforderlichen Funktionen für den Einsatz als Stationsbedienung des elektrischen Prozesses in Hoch- und Mittelspannungsanlagen. Die SIMATIC WinCCKompatibilität erlaubt den Einsatz von SICAM SCC als Add-on gemeinsam mit SIMATIC WinCC auf einem Rechner. Dadurch resultiert die Möglichkeit zur integrierten Systemlösung für die Visualisierung und Steuerung des industriellen Fertigungs prozesses mit SIMATIC-Automatisierungsgeräten (z. B. S7 und PCS7) und des elektrischen Energieprozesses (z. B. mit SICAM PAS). 

SICAM SCC – Funktionen für den Einsatz mit SICAM und IEC 61850


SICAM SCC ist für den Einsatz im Energieberiech zugeschnitten und unterstützt das Bedienpersonal dabei, die Betriebsführung zu optimieren. Es ermöglicht einen schnellen Einstieg und eine klare übersichtliche Darstellung der Betriebs - zustände der Anlage. Die spezifschen Eigenschaften der HS- und MS-Schaltgeräte in Steuer- und Überwachungsrichtung (Doppelbefehle und -meldungen) werden in den Meldelisten und der grafischen Repräsentierung des Prozesses optimal um gesetzt. 

SICAM SCC – Protokollierung mit Mehrwert


In den Meldelisten werden die originären Zeitstempel in ms- Auflösung, wie sie in den Geräten entstehen, protokolliert. Jede Meldung wird mit einer Reihe von Zusatzinformationen dargestellt. Diese geben einerseits Auskunft über die Aktualität der Information vor dem Hintergrund eines Geräte- oder Kommunikationsausfalls (aktuell/nicht aktuell) oder einer aktivierten Feld- oder Fernwirksperre. Andererseits informieren sie über die Verursachung des Zustandswechsels (spontan, Befehl) und im Falle eines Befehlsvorgangs über die Vorgangsquelle (Nah, Ort, Fern). Neben den Prozessmeldungen werden auch Befehlsmeldungen protokolliert. Somit wird jeder Befehlsvorgang vollständig und detailliert dokumentiert, von der Befehlsgabe durch das Bedienpersonal über die Befehlsausgabe bis hin zur Rückmeldung aus dem Prozess nach dem Zustandswechsel des gesteuerten Schaltgeräts. 

SICAM SCC – Prozessvisualisierung bis hin zur topologischen Einfärbung


Für das Steuern und Überwachen der Schaltgeräte in den vollgrafischen Prozessbildern (Single-Line-Diagrammen) werden IndustrialX-Controls eingesetzt. Diese Schaltgeräteobjekte unterstützen 4 unterschiedliche Darstellungsformen (IEC, DIN, SINAUT LSA, SICAM) für Leistungsschalter und Trenner. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, projektspezifisch definierte Bitmaps für die Darstellung der Schaltgeräte zu erstellen und mit den Objekten zu verknüpfen. Für eine aussagekräftige Visualisierung wird neben Soll- und Spontan- Blinken auch die Darstellung von diversen Geräte- und Kommunikationszuständen (z. B. aktuell/nicht aktuell, Feld- und Fernwirksperre) unterstützt. Messwerte und Schaltgerätezustände, die aufgrund eines Geräte- oder Kommunikationsausfalls oder eingelegter Feldsperre nicht mehr aktualisiert werden, können vom Bedienplatz mit SICAM SCC nachgeführt werden. Die Schaltgeräte können direkt oder mit „Select before operate” gesteuert werden. Für die Darstellung des Prozesses mit Single-Line-Bildern besteht die Möglichkeit der topologischen Einfärbung. 

SICAM SCC – stationsleittechnische Funktionen gemeinsam mit SICAM PAS


Beim Einsatz mit SICAM PAS werden zusätzliche Funktionen unterstützt: Müssen z. B. Wartungsarbeiten oder Tests für den Prozessbereich eines Feldgeräts durchgeführt werden, und etwaige Zustandsänderungen sollen nicht in der stationsleittechnischen Verarbeitung der SICAM PAS berücksichtigt und im HMI nicht protokolliert werden, kann dies mit der Funktion Feldsperre einfach aktiviert werden. Sollen die Zustandsänderungen weiterhin innerhalb der Station verarbeitet, aber die Informationsübertragung zu übergeordneten Leitstellen unterbunden werden, kann das mittels der Funktion Fernwirksperre erreicht werden. Normalerweise werden Unterstationen von den übergeordneten Leitstellen gesteuert, während Schaltbefehle vom stationsinternen HMI abgewiesen werden sollen; die Schalthoheit ist der übergeordneten Leitstelle zugeordnet. Muss aus Betriebsführungsgründen vom HMI aus gesteuert werden, kann die Schalthoheit eingeholt werden. Sofern die Unterstation an mehrere Leitstellen angeschlossen ist, kann die Schalthoheit auch kanalspezifisch vergeben werden. Außerdem können z. B. für unterschiedliche Spannungsebenen verschiedene Schalthoheiten verwendet werden. 

SICAM SCC – reduzierte Engineeringaufwände


Der Datenaustausch mit der angeschlossenen Unterstation umfasst häufig mehrere tausend Meldungen, Messwerte und Befehle. Die Projektierung dieser Informationen wird in SICAM SCC durch Wizards erheblich vereinfacht. Die erforderliche Beschreibung der Prozessdaten werden von den Projektierungswerkzeugen (SICAM PAS UI Configuration, SICAM TOOLBOX II) der Stationsleittechnik elektronisch zur Verfügung gestellt und von SCC Wizards einfach importiert. Eine redundante Dateneingabe wird vermieden. Für direkt angeschlossene IEC 61850-Geräte können SCD-Dateien importiert werden.

Stromqualität

Sicherstellen der Stromqualität in Zeiten der Energiewende

 

Die zunehmende Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen stellt Stromversorger und Verteilnetzbetreiber vor neue Herausforderungen.

 

Die stabile Stromversorgung hat für jeden Netzbetreiber oberste Priorität. Um Schwankungen in der Stromqualität und Störungen zu vermeiden, müssen Netzüberwachung, Steuerung und Automatisierung über alle Spannungslevels hinweg angepasst und optimiert werden.

Dezentrale Stromerzeugung

Dezentrale Stromerzeuger optimal im Griff 

 

Das Sicherstellen der Netzstabilität wird immer komplexer. 

 

Die Vielzahl kleiner, dezentraler Stromerzeuger beeinträchtigt die Netzqualität und erhöht so die Anforderungen an die Verteilnetzbetreiber. Das Aufspüren von Störungen, deren Behebung und das flexible, rasche Ausbalancieren von Erzeugung und Verbrauch wird nur durch das optimale Zusammenspiel von spezialisierter Hard- und Software möglich.

Netzstabilität

Intelligente Technologien für stabile Netze

Automatisierungslösungen und Fernwirktechnik erhöhen die Sicherheit von Verteilnetzen 

Netzfehler lassen sich trotz aller Bemühungen nie einhundertprozentig ausschließen. Daher muss das Personal in der Leitwarte schnell und zielgerichtet an der Problemlösung arbeiten können. Mit umfassenden Automatisierungs- und Fernwirklösungen ist das optimal möglich.

Ungeplante Ausfälle

So gewährleisten Sie die Funktionsfähigkeit Ihrer Netze 

Fortschrittliche Werkzeuge und Lösungen zur schnellen Instandsetzung des Stromnetzes 

Ungeplante Ausfälle lassen sich nicht immer vermeiden. Flexible Lösungen zur lokalen Überwachung und zur Fernüberwachung ermöglichen die schnelle und effiziente Instandsetzung von Kabelnetzen und Überlandleitungen.

OPEX-Einsparungen

Das operative Geschäft optimieren 

 

Umfassende und effiziente Lösungen zur OPEX-Optimierung für Stadtwerke und Verteilnetzbetreiber. 

 

Der wachsende Energiebedarf von Industrie und Haushalten lässt sich einfach bewältigen. Dank moderner Technologien und innovativer Lösungen wie optimierten Spannungs- und Kapazitätsmanagements sowie selbstheilender Netze und durch die Vermeidung jeglicher Verluste.

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