Die Digitalisierung verändert alles 

        
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Herausforderungen

Das digitale Zeitalter

Die Dezentralisierung der Stromerzeugung und Dekarbonisierung bestimmt das Tempo der Veränderungen im Energiebereich. Der Wandel zum multidirektionalen Energiesystem lässt sich nur mithilfe der Digitalisierung meistern. Unzählige Sensoren in modernen Energiesystemen sammeln gigantische Datenmengen und interagieren auf einem völlig neuen Niveau und in bislang ungekanntem Ausmaß. Künstliche Intelligenz und die Analyse von Big Data revolutionieren unsere Entscheidungsfindung. Die kritischen Faktoren für den Erfolg in der digitalen Wirtschaft sind eine agile Infrastruktur und Systeme, die eine Anpassung an künftige Anforderungen ermöglichen. Darüber hinaus ist der Schutz der Daten von Privatpersonen und Unternehmen von höchster Wichtigkeit, um das Risiko von Cyberangriffen zu senken.

Netzbetreiber im digitalen Zeitalter stehen vor vielen Herausforderungen. Dazu gehören Geschäftsagilität, um sich auf neue Gegebenheiten einzustellen und neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen rasch anwenden zu können. Zudem müssen sie die Verfügbarkeit und Verlässlichkeit von Netzen gewährleisten. Wurde Strom bislang zentral erzeugt und unter eingeschränkten Marktbedingungen geliefert, müssen die Betreiber nun den Wandel der Stromnetze hin zu Systemen mit einer großen Anzahl an Teilnehmern sowie vielschichtigen Energie-, Informations- und Finanzströmen bewältigen. Darüber hinaus müssen sie das Investitionsmanagement im Hinblick auf den anhaltenden technischen Wandel und die operative Effizienz optimieren. Denn nur so können sie Produkte zum besten Preis mit optimaler Funktionalität und in höchster Qualität anbieten – und den Anforderungen ihrer Kunden perfekt entsprechen.

Asset Management

Unsere Wertstrategie

Mit zunehmender Dezentralisierung wird es in dem sich schnell ändernden Energiesektor immer wichtiger, dass Netzbetreiber ihre installierte Basis kennen. Denn nur auf diese Weise haben sie einen vollständigen Überblick über alle relevanten Betriebsmittel und können diese stets auf dem neuesten Stand halten, beispielsweise um die funktionale oder Cybersicherheit zu gewährleisten. Wenn Sie wissen, welche Geräte wann installiert wurden, können Sie außerdem die Lebensdauer Ihrer Betriebsmittel besser planen und entsprechende vorbeugende Wartungsmaßnahmen durchführen.

Die „traditionelle“ Herangehensweise

In den Leitsystemen von Unterstationen wurden zahlreiche Geräte implementiert – beispielsweise Schutzgeräte, RTUs, Router, Netzwerk-Switches und PCs. Diese Sekundärtechnik liefert zahlreiche wertvolle Daten wie Firmware-Versionen, Seriennummern, Patch-Versionen und vieles mehr. Beim „traditionellen“ Asset Management lesen Sie nun die notwendigen Daten direkt vom Display der verschiedenen Geräte ab und geben diese in eine (elektronische) Tabelle ein. Vielleicht verwenden Sie sogar schon anbieterspezifische Engineering-Tools zur Abfrage der installierten Geräte. Trotzdem müssen Sie aber die Werte jedes Gerätes separat auslesen.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie müssten das bei dutzenden oder gar hunderten Unterstationen in Ihrem Netz machen – bei mehreren dutzend Geräten und Softwarekomponenten in jeder Unterstation. Um das Ganze noch komplexer zu machen, stellen Sie sich vor, Sie hätten zahlreiche Tabellenblätter für jede Unterstation, die Sie ausfüllen und synchronisieren müssten, um einen Überblick zu erhalten.

Dieses Beispiel gilt für 10 Unterstationen im Netz, jeweils mit durchschnittlich 50 Sekundärgeräten ausgestattet, gesamt etwa 500 Geräte.

Die Zeitersparnis ist beträchtlich, hängt im Einzelfall aber von der jeweiligen Konfiguration ab.

Patch Management

Bequem und einfach

Weil Cyberangreifer immer häufiger Sicherheitslücken ausnutzen, ist es unabdingbar, Betriebsmittel und Systeme gesondert zu sichern. Denn durch Attacken aus dem Cyberspace verursachte Stromausfälle zu verhindern wird zunehmend schwieriger. Eine sehr effektive Methode, Ihre Systeme wirkungsvoll zu schützen ist, auf der Sekundärtechnik stets die neuesten Patches und Firmware zu installieren.

Die „traditionelle“ Herangehensweise

Jedes intelligente elektronische Gerät in Ihrer installierten Basis benötigt eine Firmware- oder Softwarekomponente um einwandfrei zu funktionieren. Schutzgeräte sind mit einem Kommunikationsmodul und einem Hauptmodul mit jeweils separater Firmware ausgestattet. Router verfügen über eigene Firmware und PCs und sind mit einem Betriebssystem sowie zusätzlicher Software ausgestattet. Um Cybersicherheit oder funktionale Sicherheit zu gewährleisten oder den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, sind Sie möglicherweise verpflichtet, diese Firmware- und Softwarekomponenten auf dem neuesten Stand zu halten.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten Dutzende von Homepages oder Newsletter Ihrer Lieferanten, die Patch-Informationen bereitstellen, einzeln im Auge behalten. Stellen Sie sich nun vor, Sie müssten diese Patch-Informationen in einem E-Mail-Archiv oder auf einem (elektronischen) Tabellenblatt verwalten oder speichern. Das klingt doch nach einer zeitaufwändigen und fehlerträchtigen Aufgabe, oder?

Dieses Beispiel gilt für 40 Softwarekomponenten von 15 verschiedenen Herstellern.

Die Zeitersparnis ist beträchtlich, variiert aber, je nachdem, in welcher Form Anbieter die Patch Informationen für ihre Produkte zur Verfügung stellen: per E-Mail, als Newsletter, in Pressemitteilungen, auf ihren Homepages usw.

Vorteile

Substation Device Management – Was es leistet

Mit dem kombinierten Angebot von Versionsinformationen, Patch Management und Fernsupport bieten wir unseren Kunden eine ergänzende Tool-Kette sowie einen geführten Dienst zur Dokumentation und Überwachung der Betriebsmittel von Unterstationen an.
  • 10 % der für die Dokumentation benötigten Zeit, beispielsweise von Firmware- oder Patch-Änderungen, im Vergleich zu herkömmlicher papierbasierter Dokumentation.
  • Mehr Sicherheit durch die Installation der neuesten Patch-Versionen.
  • Weniger Aufwand durch Erhalt von Benachrichtigungen zu aktualisierten Patches für die installierten Produkte.
  • Bei Nutzung von Fernverbindungen keine Fahrten zu Unterstationen notwendig.
  • Skalierbarkeit, um künftig immer mehr und immer stärker digitalisierte Geräte zu handhaben.
  • Flexible Integration von Fremdgeräten über SNMP-, WMI- und 61850-Schnittstellen.
  • Möglichkeit von vorbeugenden Wartungs- oder Nachrüstmaßnahmen auf Basis der Daten zu den installierten Produkten.
  • Einhaltung gesetzlicher Anforderungen wie ISO 27001.
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