Aspern – Die Seestadt Wiens

Ein perfekter Ort, um zu leben und zu arbeiten. Siemens hilft bei der Einrichtung des „Smart Grid“ für eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. #CreatingPerfectPlaces
Ein perfekter Ort, um zu leben und zu arbeiten

Aspern – Die Seestadt Wiens

Mit 240 Hektar ist Aspern – Die Seestadt Wiens eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Europa. Gebaut wird auf einem verlassenen Flugfeld im Nordosten Wiens. Bis 2028 sollen in Aspern rund 10.500 Wohnungen, 20.000 Arbeitsplätze, ein Bildungscampus, ein Gewerbegebiet und ein Forschungszentrum entstehen. Ende 2016 waren bereits 2.600 Wohneinheiten für etwa 6.100 Menschen, eine Einkaufsstraße sowie U-Bahn- und Straßenbahnanschlüsse errichtet. Auch erste Unternehmen haben sich schon angesiedelt.   Doch Aspern ist nicht einfach nur ein weiteres großes Stadtentwicklungsprojekt. Hinter all dem steht die Forschungsgesellschaft Aspern Smart City Research, ein Joint Venture aus städtischen Versorgungsunternehmen (Wien Energie und Wiener Netze), dem Projektentwickler Wien 3420, der Wirtschaftsagentur Wien und Siemens als einzigem Partner aus dem Industriebereich.

Herausforderung

Ein besonderer Schwerpunkt von Aspern Smart City Research ist das Stromnetz. Um ein so genanntes Smart Grid einzurichten, muss man diverse Daten von Gebäudeautomationssystemen sammeln und mit aktuellen Wetterdaten und -prognosen verknüpfen. Auf Grundlage der Daten können dann die Systeme optimiert werden. Eine Kernfrage dabei ist, wie viele und welche Sensoren und Daten das System für die Kosten- und Effizienzberechnungen benötigt.

Lösung

Siemens hat dafür ein Technologie-Paket zusammengestellt, das drei Bereiche abdeckt:

  • Energiemanagement in „smarten“ Gebäuden
  • Lösungen für das Niederspannungsnetz (Energieverteilung von den Transformatoren bis zu den einzelnen Gebäuden und Wohnungen)
  • Lösungen zur Verwaltung und Nutzung der „Big Data“, einschließlich Einrichtung eines städtischen Data Centers

Diese Technologien bilden das Herzstück des „Living-Lab-Konzeptes“ für Aspern.

Nutzen

Eine der vielen Besonderheiten des Living-Lab-Konzepts für die Seestadt Aspern ist, dass sich die Kosteneffizienz seines Stromnetzes nicht auf ein herkömmliches nachfragebasiertes System stützt. Stattdessen soll möglichst viel der lokal benötigten Energie auch vor Ort erzeugt werden. Doch dazu sind lokale Speichermöglichkeiten notwendig. Auf der nächsthöheren Ebene interagieren die Systeme mit dem intelligenten Niederspannungsnetz, um die Abstimmung zwischen Gebäuden und Netz zu vereinfachen.

Referenzen

#CreatingPerfectPlaces überall auf der Welt