United World College South East Asia in Singapore

Ein perfekter Ort, um zu lernen. Siemens-Technologien sorgen für den energieeffizienten Betrieb des umweltfreundlichen Gebäudekomplexes. #CreatingPerfectPlaces
Ein perfekter Ort, um zu lernen

United World College South East Asia in Singapore

Die beiden Standorte Tampines und Dover des United World College South East Asia (UWCSEA) in Singapur bieten weit über 5.000 Schülern eine angenehme Lernumgebung von der Vorschule bis zur 12. Klasse. Im Lehrplan der Schule ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema.

 

Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit gehören zum Kern der pädagogischen Arbeit am UWCSEA. Nicht nur bei den Gebäuden, sondern auch im Lehrplan und bei den Schülerprojekten tut die Schule viel für den Umweltschutz und versucht, das Thema Nachhaltigkeit den Schülern auch im Alltag näher zu bringen. Darin wird sie durch Lösungen von Siemens und dem Future Cities Laboratory der ETH Zürich unterstützt.

 

Auf dem Dach der UWCSEA-Sporthalle glänzen ganze Reihen von Solarpanelen in der Sonne. Kein ungewöhnlicher Anblick in Singapur, wo die Solarindustrie in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Doch dieses Projekt ist etwas Besonderes, denn es wurde allein von Schülern ins Leben gerufen. 2012 war der damals 15 Jahre alte Raghav Shukla nach einem Forschungsprojekt so vom Thema nachhaltige Energie fasziniert, dass er seine Klassenkameraden dazu aufrief, mit ihm gemeinsam die Schule grüner zu machen.

Herausforderung

 

Als eine der größten internationalen Schulen Singapurs verfügt das UWC über zahlreiche besondere Räumlichkeiten, zu Beispiel eine Vielzweckhalle mit 400 Plätzen, Theatersäle, Laborräume, Internatsgebäude sowie ein Schwimmbecken mit olympiatauglichen Maßen. Mit über 5000 Schülern und Mitarbeitern am Campus Dover allein war es für das UWC wichtig, dass alle Systeme von morgens bis abends mit optimaler Leistung laufen. Dabei geht es in erster Linie um minimalen Ressourcenverbrauch.

 

Der zweite UWC-Standort in Tampines im Osten des Stadtstaates ist bereits mit dem Umweltschutzzertifikat Green Mark, Platin-Stufe, der Building and Construction Authority von Singapur ausgezeichnet. Nun möchte die Schule auch mit dem älteren Campus in Dover das Platin-Zertifikat erreichen. Dazu müssen alle technischen Systeme – Heizung, Lüftung, Klimaanlage, Beleuchtung, Automation, Energiemanagement, Brandschutz und Sicherheit – so effizient wie möglich arbeiten.

Lösung

 

Der Schlüssel für ein reibungsloses Zusammenspiel ist eine offene Gebäudemanagementplattform, die alle diese komplexen Systeme zentral und automatisch steuert. Dafür setzt das UWC auf Desigo CC von Siemens, eine hochmoderne und sehr flexible Gebäudemanagementplattform mit genau den richtigen Funktionen.

 

Desigo CC sammelt Daten im weitläufigen Schulcampus und stellt sie auf einer einheitlichen Plattform dar. So stehen alle erforderlichen Daten übersichtlich zur Verfügung und die Schule kann fundierte Entscheidungen hinsichtlich des Gebäudemanagements treffen. Das System liefert zudem umfangreiche Echtzeit-Daten, die mithilfe einer mitgelieferten Anwendung an andere Module weitergegeben werden können, die nicht notwendig von Siemens sein müssen. Das offene System macht es möglich, jederzeit die für Schüler, Mitarbeiter und Anlagen optimalen Entscheidungen zu treffen.

 

Zusätzlich zu Desigo CC hat Siemens auch seine internetbasierte Energiemanagement-Plattform Navigator geliefert. Leistung und Energieverbrauch aller Systeme der Schule werden damit effektiver überwacht. Diese Transparenz gibt dem UWC-Team volle Kontrolle über den Betrieb aller Campus-Anlagen.

 

Die Siemens-Ingenieure am Service Center zeigen mit ihren Analysen außerdem Wege auf, wie sich die Leistung der Gebäudesysteme weiter verbessern lässt.

Nutzen

 

Das neue Bürogebäude wurde offiziell Mitte Januar 2016 eröffnet. Die seither erhobenen Zahlen sind vielversprechend. Der Energieverbrauch in den „3for2“-Räumlichkeiten ist so niedrig wie fast nirgends sonst in Singapur. Und das will etwas heißen, denn der prosperierende Stadtstaat in Südostasien hat sich ehrgeizige Umweltziele gesetzt. Singapur möchte seinen Energiebedarf bis 2030 um 35% senken. Derzeit werden etwa 60% des in Gebäuden verbrauchten Stroms für die Klimatisierung benötigt.

 

Das Siemens-System sammelt Daten vom gesamten Campus und stellt sie übersichtlich dar. Und: Es arbeitet perfekt. Mit den gesammelten Daten kann die Schule fundierte Entscheidungen hinsichtlich des Gebäudemanagements treffen, zum Beispiel wann das Licht an- und ausgeschaltet wird, wann Frischluft zugeführt werden muss und was im Brandfall zu tun ist, um die Menschen im Gebäude bestmöglich zu schützen. Zusätzlich zu Desigo CC hat Building Technologies der Schule auch die internetbasierte Energiemanagement-Plattform Navigator geliefert.

 

„Im Grunde haben wir dem UWC-Team volle Kontrolle über den Betrieb aller Campus-Anlagen gegeben, da nun Leistung und Energieverbrauch aller Systeme effektiver und vor allem transparent überwacht werden können. Zugleich helfen unsere Energie-Ingenieure vom Advantage Service Center Singapur bei der Datenauswertung und erarbeiten weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudeleistung“, erklärt Peter Halliday, Leiter SSP Building Performance & Sustainability.

 

Im energieeffizientesten Bürogebäude Singapurs kommen noch weitere Siemens-Technologien im Einsatz: Heizung, Belüftung, Klimatisierung und Beleuchtung werden mithilfe von Total Room Automation (TRA) gesteuert. Die Beleuchtungssteuerung berücksichtigt das im jeweiligen Raum aktuell verfügbare Tageslicht. Das technische Team der UWCSEA entschied sich zudem für den Einbau der bedarfsgesteuerten Durchflussregelung Demand Flow zur Optimierung der Kühlanlage. Mit dieser Lösung kann die Schule eine Energieersparnis zwischen 20 und 50% erreichen. „Demand Flow ist in aller Welt äußerst erfolgreich im Einsatz. Die Lösung eignet sich besonders für Kühlanlagen und bietet unseren Kunden eine Technologie, die nicht nur den Energieverbrauch senkt, sondern auch den Betrieb des Systems vereinfacht, die Raumluftqualität verbessert und – besonders wichtig – die Lebensdauer der Geräte verlängert", fügt Halliday hinzu.

Referenzen

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