Siemens auf einen Blick
Siemens ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit dem Fokus auf Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Als einer der größten Anbieter energieeffizienter, ressourcenschonender Technologien ist Siemens führend bei Systemen für die Energieerzeugung und -übertragung sowie die medizinische Diagnose. Bei Lösungen für Infrastruktur und Industrie nimmt das Unternehmen eine Vorreiterrolle ein.
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Mit seinem umfassenden Angebot an Kompressoren, Dampf- und Gasturbinen sowie Motoren ist Dresser-Rand ein weltweit führender Anbieter für die Öl- und Gas-, Prozess- und Energieindustrie sowie andere Branchen in den weltweiten Energie-Infrastrukturmärkten. Die Akquisition ergänzt das bestehende Siemens-Portfolio, insbesondere für die weltweite Öl- und Gasindustrie sowie für die dezentrale Energieerzeugung.
Rolls-Royce ist einer der führenden Anbieter auf dem Segment für aero-derivative Gasturbinen. Siemens übernimmt von Rolls-Royce das Geschäft mit aero-derivativen Gasturbinen und Kompressoren. Das Unternehmen stärkt damit seine Position in der wachsenden Öl- und Gasindustrie sowie auf dem Gebiet der dezentralen Energieerzeugung.
Siemens hat alle Anteile an fünf Gesellschaften erworben, die zusammen das Geschäftsfeld Connectors & Measurements der Expro Holdings UK 3 Ltd. bildeten. Das erworbene Geschäftsfeld entwickelt und fertigt tiefseetaugliche Komponenten wie Kabelverbindungen, Sensoren und Messgeräte. Mit dieser Akquisition möchte Siemens sein Portfolio am attraktiven Zukunftsmarkt für Unterwasserstromnetze strategisch ausbauen.
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Die niederländischen Schwesterunternehmen NEM B.V. und Nem Energy Services B.V. (NES) sind Spezialisten für Abhitze-Dampferzeuger von Gas- und Dampfturbinenkraftwerken, Schlüsselkomponenten beim Bau von GuD-Kraftwerken. Siemens sichert sich mit dem Zukauf langfristig weitere Kapazitäten und Expertise.
Im Januar 2011 unterbreitete Siemens ein verbindliches Angebot zum Erwerb zusätzlicher Anteile, um seine Beteiligung an dem börsennotierten indischen Tochterunternehmen Siemens Ltd. von etwa 55 % auf maximal 75 % zu erhöhen. Das Angebot wurde in voller Höhe angenommen und die Transaktion bis Ende April 2011 abgeschlossen. Siemens investierte damit in Summe rund eine Milliarde Euro.
Siemens stärkt seine Position im Sektor Metalltechnologien durch die Übernahme der Morgan Construction Co., Worcester, Massachusetts, USA, einen Planer und Hersteller hochwertiger Produkte und Leistungen für Walzwerke weltweit.
Morgan hat mehr als 450 Draht-, Stab- und Knüppelwalzwerke in über 40 Ländern geplant und errichtet.
Mit der Übernahme des US-amerikanischen Softwareherstellers UGS Corp., Plano, Texas, erweitert der Siemens-Bereich Automation and Drives (A&D) sein Produktspektrum der Automatisierungstechnik um industrielle Software für Planung, Design und Simulation im Produktlebenszyklus-Management (PLM). Als Trendsetter der Industrieautomatisierung kann Industry Automation seinen Kunden weltweit Lösungen für die Realisierung der ‚Digitalen Fabrik’ anbieten.
Siemens erhöht seine Beteiligung am russischen Unternehmen Power Machines und baut damit seine Position im russischen Strommarkt weiter aus. Siemens übernimmt 20,62 Prozent der Anteile an Power Machines von Interros, dem bisherigen Mehrheitseigentümer. Zusammen mit dem bereits bestehenden Anteil (4,38 Prozent) hält Siemens nun insgesamt 25 Prozent der Anteile plus eine Aktie am führenden russischen Hersteller von Kraftwerkstechnik.
Siemens und Valeo haben eine Vereinbarung über die Gründung eines Joint Ventures für Hochvoltantriebe unterzeichnet. Damit schaffen beide Unternehmen einen weltweit führenden Anbieter für innovative und kosteneffiziente Hochvoltkomponenten und -systeme für Elektrofahrzeuge jeglicher Art, von Hybridfahrzeugen und Plug-in-Hybriden bis hin zu reinen Elektrofahrzeugen. Siemens und Valeo sind mit jeweils 50 Prozent am Joint Venture beteiligt und üben die gemeinsame Kontrolle über das neue Unternehmen aus.
Siemens verkaufte Siemens Audiology Solutions an die Beteiligungsgesellschaft EQT mit der Familie Wallenberg als Ankeraktionär und die deutsche Unternehmerfamilie Strüngmann als Co-Investor. Siemens beteiligt sich über Vorzugskapital mit 200 Millionen Euro am Eigenkapital des Hörgerätegeschäfts und partizipiert an künftigen Geschäftserfolgen. Außerdem erhält Siemens einen Sitz im Gremium der Käufergruppe.
Siemens und Mitsubishi Heavy Industries (MHI) kooperieren auf dem Gebiet der metallurgischen Industrie und bilden einen global agierenden Komplettanbieter für Anlagen, Produkte und Dienstleistungen für die Eisen-, Stahl- und Aluminiumindustrie. Beide Partner bringen ihre metallurgischen Industriegeschäfte in das Joint Venture ein, MHI hält 51 Prozent und Siemens 49 Prozent.
Siemens hat die geplante Abspaltung und Börsennotierung von OSRAM im Juli 2013 erfolgreich abgeschlossen. Die Siemens-Aktionäre erhielten mit Wirksamwerden der Abspaltung für je 10 nennwertlose Stückaktien (Namensaktien) der Siemens AG zusätzlich 1 nennwertlose Stückaktie (Namensaktie) der OSRAM Licht AG.
Siemens verkaufte den 34% Minderheitsanteil an dem Kernenergie-Joint-Venture Areva NP S.A.S an den Joint-Venture Partner Areva S.A. Die Beteiligung wurde beim Sektor Energy als zur Veräußerung bestimmter finanzieller Vermögenswert bilanziert. Siemens hatte 2001 sein Nukleargeschäft mit dem des französischen Unternehmens Framatome zusammengelegt und hielt seitdem mit 34 Prozent eine Minderheitsbeteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen Areva NP (früher: Framatome ANP).
Siemens verkaufte den 49% Minderheitsanteil an der Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG (KMW) an die Wegmann Gruppe, die bereits die restlichen 51% an KMW hält. Die Beteiligung wurde unter Equity Investments berichtet. Siemens hatte die Minderheitsbeteiligung an KMW im Frühjahr 2001 im Zuge der Atecs-Mannesmann-Transaktion erworben.
Siemens verkaufte den 25% Minderheitsanteil an der Dräger Medical AG & Co. KG an den Mehrheitsaktionär Drägerwerk AG & Co. KGaA. Die Beteiligung wurde im Sektor Healthcare nach der Equity Methode bilanziert. Siemens hatte im Jahr 2003 das Geschäft des Unternehmensbereichs Elektromedizin in das Medizintechnik-Geschäft von Dräger eingebracht und war dafür mit einem Anteil von 35 Prozent an der Dräger Medical AG & Co. KGaA beteiligt. Im Jahr 2007 reduzierte Siemens seine Beteiligung auf 25 Prozent.
Das Private Equity Unternehmen, The Gores Group, hat 51% von Siemens Enterprise Communications (SEN) übernommen, einem führenden Anbieter von Unified-Communications-Technologien. Das Siemens Enterprise Communications Geschäft wird gestärkt durch die Einbringung der beiden amerikanischen Portfolio-Unternehmen von The Gores Group: Enterasys Networks, einem Anbieter von Netzwerk-Ausrüstungen und Sicherheitslösungen und SER Solutions, einem Anbieter für Call Center Software. Die operative Steuerung des Geschäfts liegt bei Gores.
Siemens und ARQUES Industries AG habe eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach 80,2% der Anteile an Siemens Home and Office Communication Devices GmbH & Co KG (SHC) zum 1. Oktober 2008 an ARQUES übergehen. Siemens setzt mit diesem Schritt konsequent seine Strategie der Fokussierung auf die drei Sektoren Energy, Industry und Healthcare fort. Ab dem 1. Oktober agiert die SHC unter dem Namen Gigaset Communications GmbH.
Siemens hat am 3. Dezember 2007 den Verkauf seiner bislang 100-prozentigen Tochter Siemens VDO Automotive AG abgeschlossen. Alle Anteile an dem Unternehmen sind damit an den Käufer Continental AG übertragen worden. In der vorherigen Woche hatte die EU Kommission kartellrechtlich grünes Licht für den Verkauf erteilt. Der im Juli 2007 vereinbarte Kaufpreis für Siemens VDO lag bei rund 11,4 Mrd. EUR und beinhaltete Nettoschulden von knapp 400 Mio. EUR.
Nokia und Siemens haben bekannt gegeben, dass sie die Netzwerk-Sparte von Nokia und das Geschäft mit Netzbetreibern von Siemens in ein neues, rechtlich eigenständiges Unternehmen zusammenlegen wollen. Dieses 50:50 Joint Venture wird unter Nokia Siemens Networks firmieren und eine international führende Rolle in der Telekommunikationsbranche einnehmen, mit starken Positionen in wichtigen Wachstumsfeldern bei Infrastruktur und Dienstleistungen für Fest- und Mobilfunknetze.