Siemens Arts Program

        
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Musik, Bildende Kunst und Kulturelle Bildung

Die drei Säulen im Siemens Arts Program

Ausstellung

Coming soon: MISS YOU

Eine Ausstellung inmitten der Stadt

52 Künstler*innen, 18 Fotograf*innen und eine Botschaft: MISS YOU

Die Initiative von up art e.V. und der Agentur OSTKREUZ zeigt etablierte Gesichter wie Katharina Thalbach, Max Raabe und Lars Eidinger ebenso wie weniger bekannte der freien Szene – vom Jazz-Posaunisten, DJ, Choreograf*innen und Musikproduzenten bis zur Puppenspielerin. Vom 2. – 16. März sind die Fotos an öffentlichen Plätzen in Berlin, Hamburg und Baden-Baden ausgestellt.

 

Das Siemens Arts Program freut sich, dieses einzigartige Kunstprojekt zu ermöglichen und damit den Zusammenhalt zwischen Künstler*innen, Kultur und Wirtschaft zu fördern. Gerade in dieser schwierigen Zeit, wo Kultureinrichtungen geschlossen sind und Kulturschaffende für viele Menschen seit Monaten unsichtbar geworden sind, ist es wichtig, Künstler*innen sichtbar zu machen. Die Ausstellung signalisiert Künstler*innen wie Publikum: Wir denken an Euch, wir freuen uns auf Euch und vermissen Euch!  Und sie zeigt - wir gehören zusammen.

Musik

Siemens Dirigentenstipendium für die Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker

Wir freuen uns über die Erweiterung unseres Nachwuchstalentenförderprogramms durch eine neue Kollaboration mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Mai 2021: Dirigierwettbewerb in der Philharmonie Berlin

Zusammen mit der Karajan-Akademie veranstalten wir vom 3. – 6. Mai einen Wettbewerb in der Philharmonie Berlin. Der oder die Gewinnerin erhält ein Stipendium im Rahmen der 2-jährigen Akademieausbildung. Dazu gehört die Assistenz des Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko, sowie die Leitung eines eigenen Porträtkonzerts mit dem Kammerorchester der Karajan-Akademie im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin.

Wir lernen voneinander und inspirieren uns gegenseitig.
Nodoka Okisawa

Die erste Stipendiatin: Nodoka Okisawa

Nodoka Okisawa ist die erste Dirigentin, die wir im Rahmen dieses Stipendienprogramms fördern. Die talentierte Japanerin ist Absolventin der University of the Arts in Tokyo und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 2019 gewann sie den Internationalen Dirigierwettbewerb in Besançon.

 

Seit September 2020 arbeitet sie an der Seite von Kirill Petrenko sowie auch mit den Musikerinnen und Musikern der Akademie. Dabei lernt sie genauso viel von den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten wie sie von ihr.

 

 

Informationen zur Bewerbung finden Sie hier:

inges idee am Siemens Campus Erlangen

Eine Skulptur entwirft sich selbst

Wir machen Kunst im öffentlichen Raum, das heißt, du muss mit der Öffentlichkeit sprechen können, sonst spricht man nur mit dem Kunstpublikum. Unsere Idee war, dass man einen Raum schafft, den alle erst einmal betreten können. Ohne großes Vorwissen.
Georg Zey

The Entwurf ist eine Figur, die sich selbst „entwirft“. Auf einem Hügel stehend und dynamisch nach vorne gebeugt, schleudert sie Scheiben auf ein vor ihr liegendes, imaginäres Ziel.

 

Ähnlich Forschenden, die nach einer aufgestellten Hypothese ihre Experimente gestalten, projiziert sich die Figur auf ein Ziel hin nach vorne, in eine offene Zukunft hinein, in der sie sich selbst wieder aufs Neue oder in anderer Gestalt materialisieren könnte.

 

Begriffe wie Ziel und Ausrichtung, Vision und Abgleich finden sich in absurd-humorvoller Weise in dem Kunstwerk wieder, das an dem Standort des Siemens Campus eine Vielzahl von offenen Interpretationen in Gang setzt. 

Das Künstlerkollektiv „inges idee“ schafft Skulpturen im öffentlichen Raum. Die Arbeiten von inges idee stehen weltweit vor Schulen, Bankgebäuden und an den Küsten mehrerer Kontinente. Wer die Skulpturen betrachtet, dem zaubern sie oft ein Lächeln auf die Lippen. Die meist dreidimensionalen Arbeiten beziehen sich immer auf den spezifischen Ort und die Menschen, die dort leben und arbeiten.

Eine wichtige Aufgabe von Kunst im öffentlichen Raum besteht darin, Kunst für alle zu schaffen. In Erlangen versuchen „inges idee“, in Kooperation mit dem Siemens Arts Program, genau das. Die Künstler haben eine Arbeit bestehend aus 112 farbigen Zylindern entwickelt, die sich mit diversen Arbeits- und Lebensentwürfen, dem neuen Siemens Campus und den Menschen vor Ort verbinden soll.

Der Entwurf, also die Figur, entwirft sich selbst. Sie wirft Teile von sich weg. Aus diesen Teilen entsteht etwas Neues, etwas, das noch nicht formuliert ist, aber eine mögliche Idee wird. Das ist die Grundidee eines Forschungscampus und auch die Grundlage jeden Unternehmertums: Neue Ideen zu entwickeln.
sagt Hans Hemmert über die Arbeit

Die Skulptur „The Entwurf“ für den Siemens Campus im Miniaturformat

Foto: Stefan Hoederath

Die Figur wirft die einzelnen Teile anarchisch und frei in den Siemens Campus hinein. Freiheit des Denkens und dann auch des gestalterischen Handelns ist für unsere Ideenarbeit essenziell.
ergänzt Georg Zey

In der zentralen über vier Meter hohen Skulptur bilden 65 Zylinder eine menschliche Figur, die eine Frisbeescheibe hält. Auf dem Campus verteilt befinden sich weitere 47 farbige Scheiben aus Aluminium, die bildlich gesprochen aus der Skulptur weggeworfen werden. Die 47 Zylinder oder Frisbees können für Ideen stehen, die in den Raum geworfen werden. Einige Teile des Kunstwerks sind so im Gelände positioniert, dass sie als Sitzgelegenheiten oder Tische genutzt werden können; zum Verweilen, zum Nachdenken oder für die Mittagspause. Kunst, die angefasst werden kann und die zum Alltag gehört.

 

In Erlangen entsteht der künftig weltweit größte Siemens-Standort. Hier werden verschiedene Siemens-Sparten, die vorher auf unterschiedliche Standorte verteilt waren, auf einem Campus zusammengeführt. Mit dem Campus entsteht ein neuer Stadtteil, der öffentlich zugänglich ist mit Restaurants, Geschäften und Wohnungen. Auch nach Büroschluss soll der Campus zu einem lebendigen Stadtquartier werden.

 

 

Hinter den Kulissen – die Skulptur wird aufgebaut

Fotografie

Faszination Wissenschaft – durch die Augen einer Künstlerin.

Das neue Projekt der renommierten Fotografin Herlinde Koelbl.
Es gibt eine Verbindung zwischen Kunst und Wissenschaft. Sie erfordern Kreativität, Besessenheit, Durchhaltevermögen, Leidenschaft und immer den Drang etwas Neues auszuprobieren.
Herlinde Koelbl

Der Welt wird in Zeiten von Klimawandel und Corona besonders bewusst, wie wichtig Wissenschaft ist. Forschung steht immer stärker im Zentrum des gesellschaftlichen Geschehens. Wissenschaftler*innen müssen weiter sehen können als alle anderen, um unsere Zukunft zu beeinflussen. Wie denken sie, was treibt sie an?

 

 

Die weltweit renommierte Fotografin Herlinde Koelbl, hat sich mit ihrem Projekt Faszination Wissenschaft zum Ziel gesetzt Wissenschaftler*innen zu fotografieren und ihre Motivation, Einflüsse und Denkweisen – durch die Augen einer Künstlerin – aufzuzeigen. Das Siemens Arts Program freut sich, dieses einzigartige Fotokunst- Projekt zu unterstützen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. 

 

 

 

Die Ausstellung ist vom 05. Oktober 2020 – 29. Januar 2021 in der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft (BBAW) in Berlin zu sehen.

Ich wollte wissen, wie sie denken und mit welchen Erkenntnissen sie unser Leben, unsere Zukunft beeinflussen. Dazu bin ich um die halbe Welt gereist, um diese Top-Wissenschaftler*innen zu „erforschen“ und ihre faszinierenden Wissenschaftsergebnisse und Lebenserfahrungen weiterzugeben, ja Wissenschaft lebendig zu machen. Aber auch junge Menschen zu begeistern, in diesen beeindruckenden Persönlichkeiten Vorbilder zu sehen und selbst diesen aufregenden Weg einzuschlagen.
Herlinde Koelbl über ihre Arbeit

Herlinde Koelbl porträtiert in ihrem Projekt „Faszination Wissenschaft 60 der weltweit wegweisenden Naturwissenschaftler*innen und Nobelpreisträger*innen und macht ihre Erkenntnisse und die Faszination von Wissenschaft im Wortsinn greifbar. Die Fotografin bat jede und jeden der Porträtierten, die Essenz ihrer Forschung auf die Hand zu notieren. Dazu taucht sie in sehr persönlichen Gesprächen in ihre Forschung und ihr Leben ein. Herlinde Koelbl sucht den Menschen hinter der großen Entdeckung, das was ihn – unabhängig von Herkunft oder Nationalität – antreibt. Nahbar skizzieren die Interviewten nicht nur ihre Forschung, sondern gewähren auch einen Blick in ihr Privatleben, schauen zurück auf ihre persönlichen Erfahrungen, Erfolge und Rückschläge auf dem Weg nach ganz oben.

 

 

 

Dr. Roland Busch, stellv. Vorstandvorsitzender der Siemens AG über das Projekt:

„Das Projekt ‚Faszination Wissenschaft‘ ist nicht nur eine Hymne auf die Wissenschaft, sondern auch auf die Kraft der Kunst. Herlinde Koelbl gelingt es einmal mehr, Menschen mit ihren Fotoarbeiten zu faszinieren. Zugleich schlägt sie eine einzigartige Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst. Als Physiker fasziniert mich, wie Herlinde Koelbl diesen Zusammenhang greifbar macht."

 

Stephan Frucht, Leiter des Siemens Arts Program, ergänzt:

„Das Werk dokumentiert eindrücklich, dass Wissenschaft und Kunst wesensverwandt und zu Recht unter dem besonderen Schutz der Verfassung stehen.“

 

 

Bilder: Faszination Wissenschaft von Herlinde Koelbl

 

Die Freiheit von Kunst und Wissenschaft ist ein zentraler Baustein demokratischer Gesellschaften. Sie zu schützen und zu fördern gehört zu unserem Selbstverständnis als innovatives Unternehmen, das sich dem Fortschritt verpflichtet fühlt.
Prof. Dr. Stephan Frucht, Senior Vice President Culture and Sponsoring
Mission

Siemens Arts Program – wer wir sind

Das Siemens Arts Program versteht sich als Kreativplattform für unternehmenseigene Kunst- und Kulturprojekte. Unsere Schwerpunkte bilden die Bereiche Bildende Kunst, Musik und Kulturelle Bildung.

Ideen-Lab für Kreativität und Wandel

Kunst und Kultur sind eine wesentliche Grundlage für jede freie Gesellschaft. Sie sind unverzichtbar als Motor für Identität, Kreativität und Selbstreflexion. Mit unserem kulturellen Engagement geben wir Siemens ein Gesicht auch jenseits des Produktnutzens - mit dem Ziel, unsere unternehmerische Verantwortung wahrzunehmen. Wir haben den Anspruch, die intellektuelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft nachhaltig zu unterstützen. Zudem stellen wir uns kritischen Themen der Zeit, um Wandel und Veränderung aktiv mitzugestalten.

Dafür kreiert das Siemens Arts Program innovative Projekte mit herausragenden Persönlichkeiten und Einrichtungen der Kunst- und Kulturszene. Ein wichtiges Ziel des Programms ist dabei auch die weltweite Förderung von exzellenten Nachwuchskünstlern. Dies geschieht durch eigene Nachwuchswettbewerbe (z.B. Siemens Opera Contest) und durch die Vernetzung von Nachwuchskräften mit etablierten internationalen Kulturinstitutionen (Carnegie Hall New York, Opéra Garnier Paris, Bayerische Staatsoper, Salzburger Festspiele).

Die Möglichkeit der Teilhabe an kreativen Schaffensprozessen ist ein zentrales Kriterium für die Projektauswahl und -gestaltung des Siemens Arts Program. Damit verfolgen wir das Ziel, ein hohes Maß an Inspirationskraft freizusetzen. Zudem verfügen unsere Projekte über eine breite Relevanz und sollen als Modellcharakter auch innerhalb des Unternehmens wirken.

Historische Entwicklung

Überblick

Im Jahr 1987 rief die Siemens AG das „Siemens Kulturprogramm“ ins Leben mit dem Ziel, ein spezifisches Kulturprogramm für das Unternehmen aufzubauen. Ausgehend von internen kulturellen Aktivitäten entwickelte es sich Anfang der 90er Jahre zu einem bekannten und vielseitigen internationalen Förderprogramm für zeitgenössische Kunst und Kultur. Diese unternehmenseigene Kulturinstitution realisierte auf ihrem Gebiet über das klassische Sponsoring hinaus initiativ Kooperationsprojekte. 2015 wurde das Siemens Arts Program unter der künstlerischen Leitung von Prof. Dr. Stephan Frucht neu aufgesetzt.
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Das Team

Prof. Dr. Stephan Frucht, Künstl. Leiter Siemens Arts Program, Leiter Kultur- u. Sponsoringprogramme

Anke Bobel, Projektmanagement  

Andrea Clarén, Projektmanagement  

Katia Ernst, Volontärin

Martina Heindler, Projektmanagement  

Julia Ripke, Werksstudentin

Rebeca Williams, Organisation & Projekte  

 

Ansprechpartner Presse: Konstanze Somborn, Yashar Azad  

 

Das Siemens Arts Program ist operativ tätig und bearbeitet keine Förderanträge Dritter. Das Befassen mit Kunst und Kultur erfolgt durch eigene Projekte und interdisziplinäre Partnerschaften. Eine Corporate Collection im herkömmlichen Sinne ins Leben zu rufen, ist kein erklärtes Ziel des Siemens Arts Program.  

 

Siemens AG

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