Jugend forscht Preisverleihung

Jugend forscht – Immer eine Idee voraus

Vom 16. Bis 19. Mai 2019 fand in Chemnitz der Bundeswettbewerb von „Jugend forscht“ statt. Siemens als Premiumpartner der Bundespateninstitution Fraunhofer IWU unterstützte den Wettbewerb der besten deutschen Jungforscher auf besondere Weise.

Mit Kreativität zu neuen Denkansätzen

Neugier, Wagemut, und Schaffenslust – oder kurz: Kreativität. Dies sind die Eigenschaften, die talentierte JungforscherInnen und KünstlerInnen verbinden.

 

Die Stiftung Jugend forscht e.V. hat sich das Ziel gesetzt, junge Menschen in MINT-Fächern, die genau diese Eigenschaften mitbringen, zu fördern. Bundesweit hatten sich mehr als 12.000 Jungforscher für die 54. Runde von „Jugend forscht“ angemeldet, rund 200 von ihnen qualifizierten sich in mehreren Auswahlverfahren für den Bundeswettbewerb. Vom 16. bis 19. Mai präsentierten die Finalisten der Landeswettbewerbe ihre Arbeiten auf dem Chemnitzer Messegelände der Jury, wurden für Ihre herausragenden Leistungen gewürdigt – und sollten Lust auf „mehr“ bekommen.

Kunst und Forschung? Unbedingt!

Inspiriert von den innovativen Ideen und Erfindungen der Teilnehmenden war auch das Siemens Arts Program dabei, um die kreativen Talente aus der Wissenschaft mit KünstlerInnen zusammenzubringen. 

 

Das künstlerische Programm veranschaulichte, wie Kreativität verschiedene Schaffensformen vorantreibt und schlug so eine Brücke zwischen Forschung und Kultur. Die Breakdance-Crew Da Rookies ist wie die JungforscherInnen für Experimente bekannt – allerdings im musikalisch-tänzerischen Bereich. Sie fesselten das Publikum mit atemberaubenden Moves und einer leidenschaftlichen Show auf höchstem tänzerischen Niveau. Auch Atlas Ahead als Alternative Funk Band und Tereza an den Turntables begeisterten mit musikalischem Können, Emotionen, Leidenschaft und Experimentierfreudigkeit. Sie beherrschen ihre Technik und kombinieren sie mit Expertise zu neuen künstlerischen Welten. So entstand eine anregende Atmosphäre, die zum Austausch einlud, für Ideen inspirierte – und für Innovationen beflügelte.

Im „Zelt der Innovationen“ luden Siemens und Fraunhofer IWU die Besucher auf eine Reise in die Zukunft ein. Verschiedenste Exponate veranschaulichten, welche zukunftsweisenden Lösungen mit neuesten Technologien, Digitalisierung und Erfindergeist schon heute möglich sind. Dazu gehören auch Innovationen in Kunst und Kultur. 

 

So erfuhren die Jungforscher beim Avatar-Orchester des Siemens Arts Program eine Kombination aus 3D Audio-Aufnahmen mit einem virtuellen Orchester-Erlebnis. Das Ergebnis: dank des speziellen Aufnahmeverfahrens erscheinen Werke von Peter Tschaikowski und Friedrich Gulda dreidimensional - als säßen sie mitten zwischen den Musikern. Mit einer App wurde es sogar möglich, die eigene Seh- und Hörposition selbst zu wählen oder einzelne Orchesterstimmen zu selektieren. Ein überraschend neues Hörerlebnis, das beeindruckt – und dazu anregt, auch für den künstlerischen Bereich mit neuen Technologien zu experimentieren.

Impressionen vom Bundeswettbewerb "Jugend forscht" 2019 in Chemnitz: