Coronavirus

COVID-19 Hilfsfonds

Spenden für schnelle und unbürokratische Hilfe

Die Herausforderung

Die Corona-Pandemie ist die größte Herausforderung seit Jahrzehnten. In kurzer Zeit hat sie das Leben von Milliarden Menschen grundlegend verändert: im Privatleben und in der Arbeitswelt. Die Unsicherheit, wie es weiter gehen wird, bereitet vielen Sorgen und Ängste.

Siemens COVID-19 Hilfsfonds erzielt weltweite Reichweite

Die Spendenbereitschaft der Siemens-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie Siemens-nahestehenden Personen hat die Erwartungen deutlich übertroffen. Insgesamt stehen 15,2 Millionen Euro (inkl. Unternehmensspenden) für Hilfsprojekte zur Verfügung. Diese Spenden helfen in der ganzen Welt.

Als sich im April abzeichnete, dass die Corona-Pandemie weltweit Auswirkungen auf das Leben zahlreicher Menschen haben wird, hat Siemens die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgerufen zu helfen und an den eingerichteten Hilfsfonds zu spenden, der von Siemens Caring Hands e.V. verwaltet wird. Und die Beteiligung war unglaublich! In der Siemens AG und den Siemens Konzerngesellschaften kamen bislang 15,2 Millionen Euro (inkl. Unternehmensspenden und Matching) zusammen, mit denen wichtige Hilfsprojekte in aller Welt unterstützt werden. Das sind sowohl lokale Initiativen mit NGOs in den einzelnen Ländern als auch globale Initiativen, die von Siemens Caring Hands e.V. direkt gesteuert werden. Die folgenden Beispiele zeigen ausgewählte Initiativen aus unterschiedlichen Bereichen und Ländern.

Kanada (Lokale Initiative)

In Kanada wird mit den Geldspenden das kanadische Rote Kreuz bei der lokalen Unterstützung von medizinischen Einrichtungen, dem Aufbau von Notfallkrankenhäusern, der Bereitstellung von Nahrungs- und Versorgungsmitteln sowie bei weiteren Projekten unterstützt.

USA (Lokale Initiative)

Kommunale Gesundheitszentren in mehreren Städten (u.a. Chicago, Detroit, New York, Los Angeles, etc.) werden von Siemens und der Siemens Stiftung mit Geldspenden unterstützt, um die Grundversorgung für medizinisch unterversorgte Menschen sicherzustellen.  

Brasilien
Brasilien (Lokale Inititative)

Siemens Caring Hands e.V. unterstützt die lokale Initiative Salvando Vidas zur Verbesserung des Gesundheitssystems von 16 Gemeinden im Amazonasgebiet und 3 Städten im Südosten des Landes. Insgesamt 19 Krankenhäuser erhielten Schutzmaterial für medizinisches Personal, wodurch mehr als 1,3 Mio Menschen in der Region profitieren konnten.

©André Talles

Argentinien (Lighthouse Projekt)

In Argentinien werden zur Unterstützung des nationalen Gesundheitsministeriums drei Ultraschallgeräte an Krankenhäuser in der Stadt und Provinz Buenos Aires geliefert. Mit jedem Gerät können etwa 11.200 Patienten in einem Jahr behandelt werden.

Chile (Lighthouse Projekt)

In Chile unterstützen wir die Alfredo Zolezzi Foundation dabei, "Plasma Water Sanitations Systems" in Schulen zu installieren und somit ca. 1.600 Menschen in Puchuncavi Zugang zu sauberem Wasser zu verschaffen.

Chile (Lokale Initiative)

An das Centro de Innovación der Pontificia Universidad Católica de Chile gehen Geldspenden, mit denen rund 5.000 Gesichtsschutzmasken (Face Shields) für medizinische Angestellte produziert werden.

Südafrika (Lighthouse Projekt)

Die Geldspenden werden verwendet, um dem Cecilia Makiwane Hospital in East London eine separate modulare Krankenhauslösung mit einer Kapazität von 100 Betten zur Verfügung zu stellen. Dies wird dazu beitragen, das Krankenhaus zu entlasten und eine hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Australien (Lokale Initiative)

In Australien arbeitet Siemens Caring Hands e.V. mit der Organisation Beyond Blue zusammen.

Hongkong, China (Lokale Initiative)

In Hongkong (China) gehen Geldspenden an die Organisation St. James‘ Settlement, die Betroffene der Corona-Pandemie mit mehr als 1.600 Nahrungspaketen und Masken versorgt.

Bangladesch (Lokale Initiative)

Die Geldspenden in Bangladesch werden über die Organisation Bidyanondo für die Versorgung von Notleidenden mit Nahrungsmitteln genutzt. Davon profitieren tausende notleidende Familien.

Indien (Lokale Initiative)

Gemeinsam mit der indischen Regierung unterstützt Siemens ein Programm zur Behandlung von Gesundheits- und humanitären Aspekten der Pandemie. Insgesamt kamen dabei von Siemens und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Indien Spenden in Höhe von 283.000 Euro zusammen.

Pakistan (Lokale Initiative)

In Pakistan werden die Spenden für die Beschaffung und Verteilung von mehr als 1.000 Schutzausrüstung an besonders bedürftige medizinische Einrichtungen in Balochistan und Sindh verwendet.

Russland (Lokale Initiative)

In Russland werden die Spenden zur Unterstützung der Covid-19-Krankenhäuser mit medizinischen Geräten verwendet. Die Initiative wird gemeinsam mit den Organisationen Izgolek und CAF Russland durchgeführt.

Jemen (Lighthouse Project)

Die Siemens Caring Hands-Spende für den Jemen ging an UNICEF. Die Organisation versorgt dort Gesundheitseinrichtungen mit Wasser und sanitären Anlagen, um Kinder und Familien zu schützen, die von der Pandemie und dem jahrelangen Konflikt im Land betroffen sind. 

 

© UNICEF/UNI324884

Türkei (Lokale Initiative)

In der Türkei arbeitet Siemens Caring Hands e.V. mit TEV zusammen, um 47 Kindern, die ihre Eltern aufgrund von Corona verloren haben, Stipendien zu ermöglichen und somit deren weitere Bildung sicherzustellen.

Tschechische Republik (Lokale Initiative)

Die Geldspenden in der Tschechischen Republik gehen an die Diakonie, die damit Wohltätigkeitsprogramme für ältere, behinderte, kranke und sozial benachteiligte Menschen im ganzen Land durchführt.

Italien (Globale Initiative)

In Italien gingen Spenden in Höhe von 200.000 Euro an das Istituto Superiore di Sanitá. Durch die umfangreichen Spenden von Siemens Caring Hands e.V. wird in Rom ein Multimedia Krisenraum im italienischen Gesundheitsinstitut eingerichtet. Ziel ist eine optimierte Koordinierung und Steuerung von Einsätzen in Notfällen. Zu diesem Zweck kann nun eine entsprechende technologische Infrastruktur aufgebaut werden, die Italien auch in Zukunft bei vergleichbaren Krisen nachhaltig helfen wird. 

Deutschland (Lighthouse Projekt)

Die Zuwendung an die Sozialstation Neufahrn wird für die Implementierung eines neuen IT-Systems verwendet. Das System ermöglicht eine bessere und sichere Versorgung der mehr als 200 Patienten und älteren Menschen und unterstützt so die Krankenpflegerinnen und -pfleger bei ihrer anspruchsvollen Arbeit während der Pandemie und darüber hinaus.

Deutschland (Lighthouse Projekt)

Die Tafel Erlangen verteilt wöchentlich 7 Tonnen Lebensmittel an ca. 1.700 Bedürftige. Das TafelMobil, das durch Siemens Caring Hands unterstützt wird, liefert Lebensmittel zu den Menschen nach Hause, die aufgrund von Covid-19 nicht mehr selbst zur Lebensmittelausgabe kommen können. 

Großbritannien (Lokale Initiative)

Hier arbeitet Siemens Caring Hands e.V. mit der Organisation Trussel Trust zusammen. Diese unterstützt ein Netzwerk von mehr als 1.200 Lebensmittelbanken in Großbritannien, welche notleidende Familien mit Nahrungsmitteln versorgen. 

USA (Lighthouse Projekt)

In den USA haben wir uns mit Testing for America (TFA) zusammengeschlossen, um Finanzmittel und COVID-19 Tests für die sichere Wiedereröffnung von historisch schwarzen Colleges und Universitäten (HBCUs) im ganzen Land zu unterstützen. The support included direct investments in COVID-19 testing and the supports/protocols to administer the program on campus at Delaware State University as well as 7 additional campuses.

Mexiko (Lokale Initiative)

In Mexiko werden die Spenden für die Entwicklung und Durchführung der Hospital Conversion Platform verwendet, um Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen.

Südamerika, länderübergreifend (Lighthouse Projekt)

In Lateinamerika unterstützt Siemens Caring Hands e.V. die Siemens Stiftung bei der Entwicklung digitaler Bildungsinhalte für Lehrer und Schüler und fördert so die MINT-Bildung.

Bolivien (Lokale Initiative)

Die Geldspenden in Bolivien gehen an Aldeas Infantiles SOS, um etwa 15.000 bedürftige Kinder mit Nahrungsmitteln, Hygieneprodukten und Digitalisierungsmitteln zu versorgen.

Peru (Lokale Initiative)

In Peru werden die Geldspenden zudem armen Kindern den Zugang zur MINT-Ausbildung von zu Hause aus ermöglichen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie sind im Land viele Schulen geschlossen worden; mit dieser Initiative werden die Kinder dennoch in der Lage sein, die Highschool mit einem guten Bildungsniveau abzuschließen.

Peru (Lokale Initiative)

In Peru gelangen Geldspenden an Colegio La Alegría en el Señor. Davon sollen arme und behinderte Kinder profitieren und erforderliche Behandlungen und Ausbildung erhalten.

Ecuador (Lokale Initiative)

Siemens Caring Hands e.V. arbeitet mit der Organisation Techo Ecuador zusammen, um arme Familien ohne Zugang zu sanitärer Grundversorgung zu unterstützen. Mit den Spendengeldern werden fünf Komposttoiletten gebaut und eine geeignete Infrastruktur zum Händewaschen geschaffen.

Kolumbien (Lokale Initiative)

In Kolumbien wurden mit den Geldspenden Nahrungspakete für mehr als 1.300 notleidende Familien bereitgestellt. Außerdem wurde das Geld für 65 öffentliche Stationen zum Händewaschen eingesetzt. Zusätzlich werden 5.000 Schutzmasken verteilt, damit sich die Menschen in Kolumbien vor einer Infektion schützen können.

Deutschland (Lighthouse Projekt)

Siemens Caring Hands e.V. unterstützt die Berliner Stadtmission durch die Bereitstellung von Schnelltests, die die sichere Versorgung von Menschen ohne Obdach in Notunterkünften gewährleisten. 

Weitere Lighthouse-Projekte sind derzeit in Arbeit, gerade auch um Menschen in den betroffenen Ländern und Regionen so gut wie möglich zu helfen. 

Projekt Updates

Wer kann spenden?

Auch Interessierte außerhalb des Konzerns sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Siemens Healthineers und Siemens Gamesa können sich an der Initiative beteiligen (Siemens-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden entsprechende Informationen im Intranet – siehe Link weiter unten).

 

Ab sofort können Sie Geld an Siemens Caring Hands e.V. spenden unter dem Stichwort „Covid-19“

Wie kann man spenden?

Dafür steht folgendes Spendenkonto bereit:

 

IBAN: DE13 7007 0010 0033 3377 02

 

BIC: DEUTDEMMXXX

 

bei der Deutschen Bank.

Spendenabzug

Steuerliche Hinweise für Personen und Unternehmen, die in Deutschland steuerpflichtig sind:

Der Siemens Caring Hands e.V. ist vom Finanzamt München, als mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt (u.a. Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, Förderung des Wohlfahrtwesens).

 

Für in Deutschland steuerpflichtige Personen ist die Spende steuerlich abzugsfähig. Für Einzelspenden bis EUR 200 genügt im Rahmen Ihrer Steuererklärung ein vereinfachter Spendennachweis (z.B. Bareinzahlungsbeleg, Kontoauszug eines Kreditinstituts, Ausdruck bei Onlinebanking). Eine Spendenbescheinigung wird daher für Einzelspenden bis EUR 200 nicht ausgestellt.

 

Für Spenden über EUR 200 erhalten Sie vom Siemens Caring Hands e.V. eine Spendenbescheinigung. Hierzu bitten wir Sie, uns im Verwendungszweck des Zahlungsauftrags auch Ihre vollständige Privatanschrift bzw. bei Spenden von Unternehmen die Firmenanschrift mitzuteilen.

 

Für nicht in Deutschland steuerpflichtige Personen ist die steuerliche Abzugsfähigkeit im Allgemeinen problematisch. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihren steuerlichen Berater.

Spenden von Siemens-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Siemens AG und von Siemens- Konzerngesellschaften finden sich weitere Informationen zum Vorgehen und der Initiative hier.

Über Siemens Caring Hands

Siemens Caring Hands e.V. ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein, der im Jahr 2001 auf Initiative von der Siemens AG ins Leben gerufen wurde.

 

Der Verein ist insbesondere zur Unterstützung in besonderen Katastrophenfällen tätig und verfolgt unmittelbar mildtätige und gemeinnützige Zwecke. Dazu zählen unter anderem die Förderung der Hilfe für Katastrophenopfer, die Unterstützung des Feuer-, Katastrophen- und Zivilschutzes sowie die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens.

Anlass zur Gründung war der Wunsch des Managements und der Mitarbeiter von Siemens, den Opfern der Anschläge vom 11. September 2001 direkt und unbürokratisch zu helfen. Auch 2004 beim großen Tsunami in Asien, 2013 beim Jahrhundert-Hochwasser sowie bei zahlreichen weiteren Naturkatastrophen wurde Siemens Caring Hands e.V. erneut aktiv.

 

Der Verein hat seinen Sitz in München. Dem Vorstand gehören an:

  • Herr Prof. Dr. Christian Kaeser (Vorsitzender),
  • Herr Peter Kastenmeier (1. stellv. Vorsitzender)
  • Herr Prof. Dr. Stephan Frucht (2. stellv. Vorsitzender)