Information zur Situation um Covid-19

Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben stets höchste Priorität. Auch über das Unternehmen hinaus sehen wir es als unsere Pflicht, verantwortungsvoll zu handeln und unseren Teil dazu beizutragen, um die Gesellschaft zu schützen.

 

Siemens beobachtet fortlaufend die Situation rund um COVID-19, bewertet alle neuen Entwicklungen und leitet Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter*innen ab. Siemens wird die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 spüren – Siemens Investor Relations hatte sich hierzu am 18. März 2020 geäußert (siehe dazu hier). Die wirtschaftlichen Auswirkungen lassen sich derzeit aber noch nicht hinreichend beziffern.

 

Wir tun alles, um die Produktion in unseren Werken und unseren Service aufrechtzuerhalten, um unsere Kunden und Partner weiterhin so weit wie möglich zu unterstützen. Das ist besonders in den Bereichen wichtig, die Produkte und Lösungen für lebensnotwendige Infrastruktur anbieten. Dabei haben Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter*innen und unserer Partner stets höchste Priorität. Und selbstverständlich arbeiten wir eng mit den jeweiligen Behörden, Betriebsräten und Schwerbehindertenvertretungen zusammen.

 

Siemens hat seit Beginn der Ausbreitung von COVID-19 zeitnah und kontinuierlich Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter*innen und Partner umgesetzt und wird dies auch weiterhin konsequent tun.

Ausgewählte Maßnahmen, die bereits umgesetzt worden sind

Hygiene

Wir sensibilisieren unsere Mitarbeiter*innen hinsichtlich der Reduzierung sozialer Kontakte und informieren sie über Vorsorge- und Hygienemaßnahmen.

Reisen

Derzeit gibt es bei Siemens kein generelles Reiseverbot. Wir empfehlen unseren Mitarbeiter*innen, auf nicht unbedingt notwendige Reisen zu verzichten und Präsenztermine durch Telekonferenzen o. ä. zu ersetzen. Alle Reiserückkehrer (Dienst- und Privatreisen), die aus den vom Robert Koch-Institut genannten Risikogebieten einreisen, werden gebeten, Siemens-Standorte nicht zu betreten, sondern von zuhause aus Rücksprache mit ihrer Führungskraft zu halten, um das weitere Vorgehen abzuklären (z. B. Homeoffice). Eventuell kommen hier zusätzliche länderspezifische Regelungen zum Tragen.

Mobiles Arbeiten

Wo es möglich ist, sollen Siemens-Mitarbeiter*innen bis auf Weiteres von zuhause arbeiten. Wir haben mit mobilem Arbeiten in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht.

Fertigung

Siemens hat Prozesse aufgesetzt, um die Produktion soweit wie möglich aufrechtzuerhalten. Um den Schutz unserer Mitarbeiter*innen zu gewährleisten, setzen wir gemeinsam mit den Betriebsräten und Schwerbehindertenvertretungen alles daran, die Empfehlungen nationaler und internationaler Behörden umzusetzen.

Kinderbetreuung

Für alle Eltern ist es eine herausfordernde Situation, wenn Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen geschlossen werden. Eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit zu finden gelingt trotz Anstrengung nicht immer. Die Möglichkeit von Gleitzeitabbau, Nacharbeit, Urlaub oder einer unbezahlten Freistellung kann die Situation entschärfen. Auch Homeoffice kann ein Weg sein, wenn dies möglich ist. Es gilt gemeinsam mit der Führungskraft eine Lösung zu finden, welche den Mitarbeiter*innen hilft, die Situation zu meistern.

 

Außerdem bietet Siemens Mitarbeiter*innen, denen nach Arbeitsinhalt und Infrastruktur kein Arbeiten von zuhause möglich ist, in besonderen Betreuungsnotlagen Unterstützung an. In Abstimmung mit der jeweiligen Führungskraft gibt das Unternehmen die Möglichkeit, sich bis zum Anfang der Osterferien unter Anrechnung von Gleitzeit bezahlt freizustellen. Dabei bringen die Mitarbeiter*innen 50 Prozent Gleitzeit mit ein.