Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit prägte vom ersten Tag an die Planung für den Siemens Campus Erlangen. Sämtliche Neubauten werden mit moderner Gebäude- und Energietechnik ausgestattet. Dabei kommen zahlreiche Lösungen aus dem Umwelt- und Nachhaltigkeitsportfolio des Unternehmens zum Einsatz. Konsequent kombiniert steigert moderne, digitale Technik wie Smart-Building-Anwendungen und eine intelligente Netzanbindung über ein Smart Grid die Nachhaltigkeit der Gebäude und des gesamten Standorts. Angestrebt wird eine Zertifizierung nach dem internationalen LEED-Gold-Standard. Damit werden nur besonders umweltfreundliche, ressourcenschonende und nachhaltige Neubauten ausgezeichnet.

So kann der Siemens Campus Erlangen durch eine Kooperation mit den Erlanger Stadtwerken mit einem innovativen Fernkälte- und Fernwärme-Konzept CO2-neutral betrieben werden.
Das entspricht dem Ziel von Siemens, bis 2030 als einer der ersten Konzerne weltweit klimaneutral zu werden.

 

In Modul 2 des Siemens Campus Erlangen werden zudem alle Bürogebäude sowie das Empfangsgebäude in der besonders nachhaltigen und innovativen Holzhybrid-Bauweise erstellt.

Dabei werden tragende Elemente aus Stahlbeton vorgefertigt, der Großteil jedoch aus Holz gebaut. Dazu wird bereits vor Baustart ein sogenannter Digitaler Zwilling der Gebäude erstellt. Dieses auch BIM (Building Information Modeling) genannte Verfahren ermöglicht bei Holzhybrid-Gebäuden eine weitgehende industrielle Vorfertigung der oftmals standardisierten Bauelemente. Das Resultat: Die Bauzeit wird optimiert.

Gleichzeitig werden so schon beim Bau gegenüber herkömmlicher Betonbauweise 80 Prozent CO2 vermieden, zwei Drittel Beton eingespart und die Komplexität der Haustechnik reduziert. Durch Letzteres sinken der Wartungsaufwand und damit auch die Kosten im laufenden Betrieb, die durch den digitalen Zwilling weiter verringert werden können.