Mobilität

Mobilitätskonzept

Kaum ein Thema ist derzeit so wichtig und gleichzeitig im Wandel begriffen, wie die Mobilität. Auch für den Siemens Campus Erlangen spielen die aktuellen Entwicklungen eine entscheidende Rolle. Das betrifft sowohl die Erreichbarkeit des Campus mit dem Öffentlichen Nahverkehr, sowie die Park- und Abstellmöglichkeiten für Autos und Fahrräder einschließlich Ladestationen für Elektrofahrzeuge, als auch die Mobilität auf dem Campus selbst.

Um den aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen, steht der Siemens Campus im kontinuierlichen Austausch mit den verschiedensten internen und externen Akteuren und Interessengruppen. 2019 fand zudem ein „Mobilitätstag“ mit rund 100 Teilnehmern statt, darunter Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik und weitere Vertreter der Stadt Erlangen, der städtischen Verkehrsplanung, der Verkehrsbetriebe, der Campus-Projektleitung und -Planung, aber auch der Universität sowie Siemens-Mitarbeiter und -Führungskräfte.

Die Ergebnisse fließen gemeinsam mit weiteren Analysen und Untersuchungen in ein umfassendes Mobilitätskonzept ein.

Zusammengefasst sollen so sehr gute Bedingungen für die Mitarbeiter geschaffen werden, um sie auch zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Rad zu motivieren. Mittelfristig sollen neue Angebote die „letzte Meile“ zwischen Haltestellen und Arbeitsplatz schließen und neue Mobilitätsformen auf dem Campus dazu beitragen, dessen angestrebte CO2-Neutralität auch im Bereich Mobilität zu unterstützen. Und langfristig wird bereits über zukünftige digitale Vernetzungen von Mobilitätsangeboten nachgedacht – auch bezüglich des Lieferverkehrs zum und auf dem Campus.

So kann der Campus auch in Sachen Mobilität Strahlkraft entwickeln, die weit über die Region hinausreicht.

Der Siemens Campus Erlangen Mobilitätstag

Am 27. Mai 2019 fand in und vor der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen der erste Siemens Campus Erlangen Mobilitätstag teil, zu dem Vertreter aller Interessengruppen geladen waren. Gemeinsam sollten dabei Ideen für ein Mobilitätskonzept mit integriertem Mobilitätsmanagement für den Campus erarbeitet und gesammelt werden. Im Mittelpunkt standen dabei die vier Themenbereiche „Campus Mobilität“, „Cargo & Besucher“, „Nahpendler (10 km Radius)“ und „Fernpendler (über 10 km Radius)“. Hier die Ergebnisse.

Öffentlicher Nahverkehr

Bei der Anbindung des Campus spielt der Öffentliche Nahverkehr eine wichtige Rolle. Interne Untersuchungen haben gezeigt, dass eine gute Anbindung entscheidend für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist. So wählen bereits heute Mitarbeiter aus Fürth und Nürnberg deutlich häufiger die öffentlichen Verkehrsmittel, als ihre Kollegen aus eher ländlichen Regionen in gleicher Entfernung, aber mit schlechterer Anbindung.

Mit Anbindungen an das gut ausgebaute Busnetz der Stadt Erlangen sowie der eigenen S-Bahn-Haltestelle Paul-Gossen-Straße ist der Siemens Campus gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Allerdings sind die Fußwegentfernungen des gesamten Campus aufgrund seiner Ausdehnung nicht unerheblich. Darum sollen neue Mobilitätskonzepte für den Weg von den Haltestellen bis zum Arbeitsplatz, aber auch für den „Binnenverkehr“ auf dem Campus-Gelände erprobt werden.

Angedacht sind dazu sogenannte Mobilitäts-Hubs, an denen sich die Mitarbeiter Fahrräder, Roller, E-Bikes oder auch Lastenfahrräder zur privaten Nutzung ausleihen können. Bereits im ersten Modul sollen drei Hubs entstehen, um erste Erfahrungen zu sammeln und darauf basierend das Angebot später auf den gesamten Campus ausdehnen zu können. 

Radfahrer

Erlangen gilt als Fahrradstadt. Dem trug der Siemens Campus bereits in seiner Planung Rechnung, waren doch von Beginn an eigene Fahrradparkhäuser – auch mit Lademöglichkeit für E-Bikes – fester Bestandteil. Allein im ersten Modul bietet der Siemens Campus schon heute knapp 3.000 überdachte Stellplätze sowie weitere rund 800 Stellplätze im Freiraum – und natürlich Duschen, Umkleiden und Spinde für die Radler in allen Bürogebäuden.

Dank des bereits heute gut ausgebauten Radwegenetz in Erlangen, kann man den Siemens Campus aus dem gesamten Stadtgebiet mit dem Fahrrad in höchstens 15 Minuten erreichen. Selbst viele Außengebiete liegen in einem 30-Minuten Radius. Zusätzlich befinden sich derzeit zwei Radschnellwege in der Planung, die den Campus östlich und westlich anbinden werden.

Denn Radfahren nutzt allen. Radfahrer erzeugen keine Emissionen und brauchen keine großen Parkplätze. Sie sind gesünder und im Schnitt zwei Tage pro Jahr weniger krank. Außerdem steigt durch das Radfahren die Motivation, denn Bewegung macht – wissenschaftlich nachgewiesen – „den Kopf frei“.

Förderprojekte

Bei der Anbindung des Campus spielt der Öffentliche Nahverkehr eine wichtige Rolle. Interne Untersuchungen haben gezeigt, dass eine gute Anbindung entscheidend für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist. So wählen bereits heute Mitarbeiter aus Fürth und Nürnberg deutlich häufiger die öffentlichen Verkehrsmittel, als ihre Kollegen aus eher ländlichen Regionen in gleicher Entfernung, aber mit schlechterer Anbindung.

Mit Anbindungen an das gut ausgebaute Busnetz der Stadt Erlangen sowie der eigenen S-Bahn-Haltestelle Paul-Gossen-Straße ist der Siemens Campus gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Allerdings sind die Fußwegentfernungen des gesamten Campus aufgrund seiner Ausdehnung nicht unerheblich. Darum sollen neue Mobilitätskonzepte für den Weg von den Haltestellen bis zum Arbeitsplatz, aber auch für den „Binnenverkehr“ auf dem Campus-Gelände erprobt werden.

Angedacht sind dazu sogenannte Mobilitäts-Hubs, an denen sich die Mitarbeiter Fahrräder, Roller, E-Bikes oder auch Lastenfahrräder zur privaten Nutzung ausleihen können. Bereits im ersten Modul sollen drei Hubs entstehen, um erste Erfahrungen zu sammeln und darauf basierend das Angebot später auf den gesamten Campus ausdehnen zu können.