News

09.10.2020

Kaum ein Standort weltweit ist so von Forschung und Entwicklung geprägt, wie das Forschungsgelände in Erlangen, das seit einigen Jahren zum Siemens Campus Erlangen umgestaltet wird. Als Signal für die Zukunft wurde hier nun der Grundstein für ein neues Laborgebäude gelegt. In ihm werden Forscher und Entwickler aus den verschiedensten Bereichen im engen Schulterschluss mit universitären und externen Forschungseinrichtungen an den Innovationen von morgen arbeiten.

 

Das Forschungszentrum Erlangen spielt eine zentrale Rolle im globalen Forschungs- und Entwicklungsverbund von Siemens. Seit Jahrzehnten werden auf dem Gelände, das nun zum Siemens Campus Erlangen umgestaltet wird, Ideen und Produkte entwickelt, die Geschichte geschrieben haben, z. B. 1965 das erste Brennstoffzellen-Boot Europas oder 1973 als Vorläufer des Transrapids der „Magnetkissen-Express“. Das soll auch weiterhin so bleiben. Zusätzlich zu den Forschungsarbeitsplätzen in den Bürogebäuden wird dazu das neue Laborgebäude mit angeschlossener Technikums-Halle beitragen, in dem Siemens Corporate Technology (CT) gemeinsam mit Siemens Energy (SE) an Zukunftsprojekten arbeiten werden.

 

Zur Grundsteinlegung des Neubaus trafen sich jetzt in Erlangen pandemiebedingt im – wie es SRE-CEO und Bauherr Dr. Zsolt Sluitner nannte – „kleinen vertrauten Kreis“ geladene Gäste, zu denen auch Siemens CFO Prof. Ralf P. Thomas, Siemens Energy CEO Dr. Christian Bruch, der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik zählten.

 

Der Neubau besteht aus einem viergeschossigen Laborgebäude, das gemeinsam mit der angeschlossenen Technikums-Halle rund 10.000 Quadratmeter Fläche bieten wird. Mit modernsten Physik- und Chemie-Laboren, Technikräumen, Versuchsflächen und flexiblen Büroarbeitsplätzen sowie der dazugehörigen Infrastruktur. Das Laborgebäude entsteht in Modul 3 des Campus und soll Ende 2022 fertiggestellt sein. 

 

Aktuell forschen Siemens Corporate Technologie und Siemens Energy in Erlangen so beispielsweise an neuen und besonders nachhaltigen Verfahren zur Energie-Erzeugung und -Speicherung, an neuen Möglichkeiten der Materialerzeugung, sowie an der Integration und Nutzung des Internet of Things in verschiedensten Prozessen. Im Technikum soll außerdem vor allem zu Energiethemen wie Wasserstofftechnologie und Supraleitung geforscht werden. 

 

So entsteht auf dem Siemens Campus Erlangen ein neuer Innovations-Hub, der wesentliche Impulse für die Produkte und Verfahren der Zukunft geben soll. Eine wichtige Rolle wird dabei auch die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität der FAU (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) spielen, die sich hier ebenfalls ansiedeln wird. Dies hatte der Freistaat Bayern bereits 2018 gemeinsam mit dem Erwerb des Himbeerpalastes in Erlangen bekanntgegeben, der gerade leergezogen wurde und zukünftig ebenfalls von der FAU genutzt werden soll.

07.10.2020 

Die restlichen Umzüge laufen. Der erste Campus-Teilabschnitt füllt sich.

Nachdem Siemens Mobility bereits in seine neuen Gebäude auf dem Siemens Campus Erlangen eingezogen ist, füllen sich nun auch die drei weiteren Neubauten im Modul 1. In den kommenden Wochen werden Teile der Siemens Digital Factory (DI FA), der Digital Process Animation (DI PA), Global Business Services (GBS) und  Supply Chain Management (SOP SCM) sowie die Vertriebsniederlassung aus Nürnberg auf den Campus ziehen.

Der Umzug in die neuen und modernen Büroflächen erfolgt in mehreren Schritten bis ca. Mitte November und läuft für die Mitarbeiter gewohnt einfach und problemlos ab. In Workshops vorbereitet mussten sie „nur“ ihren bisherigen Arbeitsplatz aufräumen und ihre persönlichen Gegenstände in vorbestellte Kisten packen, die sie dann an ihrem neuen Arbeitsplatz im Campus wiederfinden. Selbstverständlich aufgrund der aktuellen Pandemie- und Home-Office-Situation mit besonders langen Vorlauffristen. Um alles Weitere – einschließlich der technischen Ausstattung und teilweise auch Möblierung der neuen Flächen – kümmert sich das Siemens Real Estate Campus-Team.

Schlenkrich Hair Style und das Wohnref Erlangen haben als erste Dienstleister in Modul 1 den Betrieb bereits aufgenommen und ihre Türen für Kunden geöffnet.

23.07.2020 

Die Bauarbeiten in Modul 2 zeigen anschaulich, wie heute innovativ mit Fertigteilen gebaut werden kann.

 

Der Siemens Campus Erlangen gibt Gas. Im zweiten Modul, wo vor wenigen Monaten noch Abrissbagger ihre Runden drehten, fangen nun bereits die ersten Gebäude an, aus dem Boden zu wachsen. Bei den ersten beiden der insgesamt fünf neuen Bürogebäude wird man schon bald sehen können, wie hoch sie später einmal sein werden. Als erstes werden dort nämlich die Treppenhäuser gebaut. Aus Beton-Fertigteilen zusammengesetzt, weil das die Qualität erhöht und den Bau vereinfacht, bilden sie den stabilisierenden Kern der Neubauten.

 

Sobald die Treppenhäuser stehen, beginnt der Bau der eigentlichen Gebäude – und der hat es in sich. Die Neubauten in Modul 2 werden nämlich in innovativer Holz-Hybrid-Bauweise erstellt. Dazu werden rund acht Tonnen schwere, sogenannte CREE-Fertigteile für die Zwischendecken in der Fabrik in Bremen vorgefertigt, dann per LKW – jeweils drei Teile pro Ladung – nach Erlangen transportiert und dort direkt per Kran vom LKW genommen und montiert. Aus insgesamt rund 500 CREE-Elementen pro Neubau entsteht so von der Decke des untersten Geschosses bis zum Boden des obersten Stockwerks innerhalb kürzester Zeit das komplette Bürogebäude.

 

Die CREE-Elemente für die Zwischendecken bestehen übrigens aus Beton und unbehandeltem Brettschichtholz aus Nadelbäumen. Jedes Standardelement ist gut acht Meter lang und knapp drei Meter breit. Zusätzliche Sonderteile mit abweichenden Maßen oder Vorbereitungen für sanitäre Anschlüsse werden passend so geliefert, dass sie nicht zwischengelagert werden müssen, sondern ebenfalls gleich montiert werden können.

 

Die Seitenwände der Gebäude bestehen aus Holztafelelementen, die mit der gleichen Metallfassade verkleidet werden, wie bei den Büroneubauten im Modul 1 des Campus. 

 

Auch das neue, zentrale Empfangsgebäude des Siemens Campus Erlangen wird selbstverständlich in dieser innovativen Holz-Hybrid-Bauweise erstellt. Hier geht es ebenfalls bald los, denn der Keller ist bereits fertig.

 

Übrigens: Wer sich einmal ein solches CREE-Element von nahem ansehen möchte, kann dies am Bauschild des Siemens Campus Erlangen an der Ecke Günther-Scharowsky-Straße und Paul-Gossen-Straße. Es wurde komplett aus CREE-Elementen gebaut.

Archiv

2020

Drei Kameras zeigen die Baustelle des zweiten Campus Moduls aus verschiedenen Perspektiven.

 

Die Bauarbeiten im Modul 2 des Siemens Campus Erlangen können jetzt hier auf der Startseite der Homepage „live“ mitverfolgt werden. Drei Kameras zeigen die Baustelle aus verschiedenen Perspektiven. Einmal von der obersten Ebene eines der im Modul 1 neu erstellten Parkhäuser, also der Blick über die Günther-Scharowsky-Straße ins Modul 2. Einmal vom Dach des Plasma-Baus in Richtung Süd-Westen. Und einmal vom Dach des Hochhauses neben dem Plasma-Bau in Richtung Norden. Die Wahl des Blickwinkels kann jeder auf der Homepage selbst bestimmen.

 

Das Besondere: Alle drei Kameras zeigen nicht nur ein aktuelles Bild der Baustelle. Über eine Zeitleiste oder kleine Zeitrafferfilme kann man die Bauarbeiten sogar im Rückblick verfolgen. Mehrere Aufnahmen pro Tag dokumentieren den Baufortgang. Von der ersten Aufnahme im Morgenlicht bis zur Abendstimmung zeigt sich die Baustelle des Siemens Campus Erlangen dabei – im wahrsten Sinne des Wortes – von ihrer besten Seite.

Wie das Modul 1 für den Einzug der ersten Mitarbeiter vorbereitet wurde.

 

In den vergangenen Wochen sind die ersten Mitarbeiter bereits in die neuen Gebäude im Modul 1 des Siemens Campus eingezogen. Was es bedeutet, einen neuen Standort „fit für den Einzug“ zu machen, zeigt ein kleiner Blick hinter die Kulissen.

 

Allein im ersten Schritt mussten rund 43.000 Quadratmeter Bürofläche in vier Gebäuden vorbereitet werden. Das entspricht rund eineinhalbmal der Verkaufsfläche der Erlangen Arcaden. Auf dieser Fläche wurden rund 2.500 Arbeitsplätze eingerichtet und komplett mit neuen Möbeln ausgestattet. Über mehrere Wochen rollten dazu täglich bis zu drei 40-Tonner auf die Baustelle und mussten entladen werden.

 

Denn 2.500 Arbeitsplätze bedeutet auch: 2.500 Schreibtische und Stühle, 2.500 Arbeitsplatz-Verkabelungen, über 800 Arbeitsplatzstehleuchten, 5.000 Monitore – jeder Arbeitsplatz wurde mit zwei Monitoren ausgestattet –, Akustik-Paneele, Küchen, Lounge-Möbel, fast 100 Multifunktionsdrucker sowie moderne Medientechnik für Besprechungszimmer und Think Tanks.

 

Rund 50 Monteure bauten die Möbel auf, verlegten Kabel und installierten die Technik. Den Anfang machte der Auf- und Einbau der mächtigen Rollarchive mit einem Gesamtgewicht von mehr als 400 Tonnen. Parallel dazu wurden die Bodentanks „elektrifiziert“. Kilometer an Kabeln wurden durch die Bodenkanäle gezogen, damit für jeden Arbeitsplatz die entsprechenden Anschlüsse zur Verfügung stehen. WLAN wurde installiert, die Stehleuchten aufgestellt und angeschlossen. Parallel dazu erfolgten der Aufbau der Möbel und die Ausstattung der Arbeitsplätze mit der notwendigen Technik.

 

Damit hat sich für die Siemens Mobility-Mitarbeiter, die jetzt als erste auf den Siemens Campus Erlangen gezogen sind, der Einzug so einfach wie nie zuvor gestaltet. Sie mussten nur ihren Laptop und ihr Smartphone mitbringen und konnten sofort mit der Arbeit beginnenGepackte Kartons mit Akten und was man sonst noch braucht wurden von einem Umzugsunternehmen umgezogen und ins neue Büro geliefert.

Modul 1 für Mitarbeiter und Besucher geöffnet

 

Es ist soweit. Fristgerecht ziehen die ersten Siemens Mobility-Mitarbeiter in die frisch eröffneten Gebäude im ersten Modul auf dem Siemens Campus. Die Bauzäune rund um den östlichen Teil des ersten Moduls sind bereits entfernt. Mitarbeiter und auch Besucher können den Siemens Campus Erlangen damit erstmals im wahrsten Sinne des Wortes „live“ erleben.

 

Schrittweise werden in den kommenden Wochen und Monaten zuerst rund 4.000 Mitarbeiter und die Geschäftsführung von Siemens Mobility auf den Campus ziehen. Parallel dazu laufen im hinteren Teil des Areals noch die finalen Arbeiten des Innenausbaus einzelner Gebäude. Ende des Sommers werden dann in den Erdgeschoßflächen auch diverse Cafés und Restaurants sowie verschiedene Dienstleister für den täglichen Bedarf ihre Türen öffnen. Insgesamt wurden in Modul 1 in den vergangenen drei Jahren acht Bürogebäude mit einer Kantine sowie drei Parkhäuser errichtet.

 

Für die Mitarbeiter läuft der Umzug dabei denkbar einfach. In den neuen Gebäuden erwartet sie ein komplett ausgestattetes, modernes Arbeitsumfeld, in dem neben allen Büromöbeln auch bereits die notwendige Technik komplett vorinstalliert wurde. So verfügt jeder Arbeitsplatz nicht nur über einen ergonomischen Bürostuhl und einen höhenverstellbaren Schreibtisch. Auch Bildschirme, Tastaturen und ein schnelles WLAN nach dem WiFi First-Prinzip stehen bereit, so dass die Arbeit sofort beginnen kann. Mit Laptop und Smartphone ausgerüstet kann jeder sofort und überall loslegen.

 

Im Herbst wird dann die offizielle Eröffnung des ersten Moduls gefeiert.

Wir haben ja bereits mehrfach darüber berichtet, dass der Siemens Campus Erlangen in mehreren Bauabschnitten – wir nennen sie Module – entstehen wird. Zug um Zug wird so aus dem ehemals geschlossenen Areal ein neuer, offener Teil der Stadt Erlangen. Für uns bedeutet das aber auch, dass wir für jeden dieser Teilabschnitte die dazu erforderlichen Genehmigungsverfahren durchlaufen. Dank der guten und kooperativen Zusammenarbeit mit der Stadt Erlangen und den zuständigen Behörden gestaltet sich dieser Prozess vorwiegend unproblematisch.

 

In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen an dieser Stelle einmal einen kleinen Überblick über die notwendigen Schritte zum Baurecht aufzeigen:

Der sogenannte Aufstellungsbeschluss, der vom Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss der Stadt beschlossen wird, leitet das Bauleitplanverfahren ein. Auf dieser Basis beginnen die konkrete Planung und die Beteiligung von Öffentlichkeit sowie diverser Träger Öffentlicher Belange. Die unterschiedlichen Interessen und Anmerkungen aller Beteiligter werden im Verfahren abgewogen und fließen gegebenenfalls in die Planung und Satzung des Bebauungsplans ein. Zum Billigungsbeschluss werden die Verpflichtungen aller Beteiligten in einem parallel zu schließendem städtebaulichem Vertrag fixiert. Erst nach erneuter Auslegung und Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden kann der Bebauungsplan durch den Stadtrat mit dem Satzungsbeschluss und der Bekanntmachung im Amtsblatt wirksam werden.

 

Der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss von Erlangen hat nun den Aufstellungsbeschluss für das achte Modul des Siemens Campus erteilt und wir freuen uns über diesen weiteren erreichten Meilenstein für den Siemens Campus Erlangen!

 

Herzlichst Ihr

 

Markus Müller

(Projektentwicklung)

Der erste Baukran kündet vom Start des Hochbaus im zweiten Campus-Modul.

 

Mehr als 50 Meter hoch, ein 45 Meter langer Ausleger und auch am Ende des langen Auslegers noch 10 Tonnen Hebekraft – der neue Baukran auf dem Siemens Campus Erlangen ist ein wahres Schwergewicht. Als höchster Kran in der Region und einer der größten in ganz Nordbayern wird er beim Bau des ersten neuen Bürogebäudes im zweiten Modul des Siemens Campus eine im wahrsten Sinne des Wortes tragende Rolle spielen.

 

Die Bürogebäude einschließlich des neuen repräsentativen Siemens-Empfangsgebäudes mit zentralem Siemens-Empfang, Auditorium, Konferenzzone und Gastronomiebereich im zweiten Campus Modul werden in innovativer Holz-Hybridbauweise entstehen. Dabei wird - neben wenigen Elementen aus Stahlbeton wie Kellerwände und Treppenhäuser - der Großteil aus Holzhybrid-Fertigteilen gebaut. Diese werden im Werk vorgefertigt und anschließend auf die Baustelle geliefert. Und genau da kommt der neue Kran ins Spiel. Mit ihm können die schweren Holzhybrid-Fertigteile angehoben und punktgenau abgesetzt werden.
 Im Fertigteilwerk hergestellt, werden sie bei der Produktion keinen Witterungseinflüssen ausgesetzt, es entstehen weniger Lufteinschlüsse, eine bessere Beton- und Holzoberfläche und die Einzelteile können deutlich präziser gegossen werden.

 

So verkürzt die innovative Holzhybrid-Bauweise die Rohbauzeit auf der Baustelle erheblich und verursacht deutlich weniger Staub, Lärm und Abfälle. Außerdem wird der Baustellenverkehr reduziert und die Sicherheit auf der Baustelle erhöht.

 

Und schon in wenigen Tagen werden weitere Kräne mit je 30 und 40 Metern Höhe im Modul 2 aufgestellt. Die unterschiedlichen Höhen sind notwendig, damit sich die Kräne nicht in ihren Schwenkbereichen blockieren und störungsfrei arbeiten können. Natürlich müssen auch die Kran-Vorfahrtsregeln beachtet werden.

News 2019

Für jeden Geschmack etwas dabei

 

Der Siemens Campus wird zu einem neuen Stadtteil von Erlangen. Dafür wird auch das Gastronomie-, Einkaufs- und Service-Angebot sorgen, das sich zukünftig auf dem Areal ansiedeln wird. Inzwischen sind alle dafür in Modul 1 vorgesehenen Flächen in den Erdgeschossen der Gebäude vermietet. Neben Cafés und Restaurants werden dort auch Dienstleister für den täglichen Bedarf einziehen.

Von dem so entstehenden Angebot werden dabei nicht nur die Siemens-Mitarbeiter auf dem Campus profitieren. Er kommt auch allen Bürgern von Erlangen zu Gute. Frei zugänglich werden dort großzügige Frei- und Grünflächen zum Verweilen einladen. Auf der zentralen Verbindungsachse wird man unter Bäumen bummeln können, Cafés und Restaurants bieten gastronomische Abwechslung, Dienstleister für den täglichen Bedarf können auf dem Weg von oder zur Arbeit aufgesucht werden.

Näheres zu den Angeboten, die es bereits im ersten Modul geben wird, finden Sie hier.

Viele Ehrengäste legen den Grundstein für Modul 2

 

In Anwesenheit des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, des Erlanger Oberbürgermeisters Dr. Florian Janik, Siemens-Finanzvorstand Prof. Dr. Ralf P. Thomas und Siemens Real Estate CEO Dr. Zsolt Sluitner wurde jetzt der Grundstein für Modul 2 des Siemens Campus gelegt. Es beinhaltet auch das neue Empfangsgebäude, das als zukünftiges neues „Gesicht“ von Siemens – wie Finanzvorstand Prof. Dr. Thomas es nannte – weit über die Region hinaus strahlen wird.

 

Für Aufmerksamkeit sorgte dabei aber nicht nur die zeitgemäße Architektur des Empfangsgebäudes, das leicht über die anderen Campus-Gebäude hinausragen wird, sondern vor allem die innovative Holzhybrid-Bauweise, in der auch die vier weiteren Bürobauten in Modul 2 entstehen. Wie Bauherr Dr. Sluitner betonte, ist das Modul 2 des Campus „mit rund 80.000 Quadratmetern Nutzfläche das aktuell größte Holzhybrid-Bauprojekt in Deutschland.“

 

Damit können die Gebäude besonders nachhaltig erstellt werden, denn allein beim Bau werden so schon 80 Prozent CO2 gegenüber herkömmlichen Stahlbetonbauten eingespart. Außerdem geht der Bau durch die weitgehende Vorfertigung schneller und erzeugt deutlich weniger Lärm und Schmutz auf der Baustelle. Bei der Holzhybrid-Bauweise werden nur noch tragende Elemente aus Stahlbeton vorgefertigt, der Großteil des Gebäudes jedoch aus Holzelementen gebaut.

 

Gemeinsam mit Vertretern der Baufirma, des Architekturbüros und des Siemens Betriebsrats versenkten die prominenten Gäste die Zeitkapsel im Grundstein. Neben einem 3D-Druck des Empfangsgebäudes, einem Bild des Himbeerpalasts und einem Straßenschild der zukünftigen zentralen „Siemenspromenade“ im Campus enthielt sie unter anderem auch einen Karabinerhaken mit einem Stück Seil. Er steht symbolisch für das Thema Sicherheit, das bei einer Großbaustelle wie dem Campus naturgemäß eine große Rolle spielt. Bisher ist es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen. Das wünschten sich alle Beteiligten auch für das frisch gestartete Modul 2, dessen Bau nun beginnt.

 

Pünktlich zum Baubeginn steht auch das neue Bauschild: Fünf Meter hoch und insgesamt über 20 Meter breit – auch die neue Bautafel für das Modul 2 des Siemens Campus Erlangen setzt Maßstäbe. Und das nicht nur in ihren Abmessungen. Zudem besteht sie aus den Materialien, die die innovative Holzhybrid-Bauweise aller Gebäude im zweiten Modul ausmachen werden: aus Holz und Beton.

 

Aufgedruckt auf Original-Deckenelemente der zukünftigen Bürogebäude erfahren Passanten

so nicht nur, dass die Holzhybrid-Bauweise zwei Drittel Beton und damit 12.000 Tonnen CO2 einspart. Auch die Bauzeit verkürzt sich und auf der Baustelle entstehen weniger Lärm und Schmutz. Das ist längst nicht alles, die Bautafel präsentiert noch viele weitere interessante Informationen zur Holzhybrid-Bauweise! 

Der Siemens Campus Erlangen hat einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Am 18. Oktober 2019 legen wir den Grundstein zum zukünftigen Empfangsgebäude und dem Modul 2 des Siemens Campus Erlangen mit weiteren vier Bürogebäuden und drei Parkhäusern. Als neue zentrale Siemens-Adresse in der Stadt Erlangen und in der Metropolregion wird das Empfangsgebäude - wie auch die vier Bürogebäude - in fortschrittlicher Holzhybrid-Bauweise erstellt, einem der derzeit nachhaltigsten und innovativsten Bauverfahren. Damit beweist sich der Siemens Campus Erlangen schon jetzt als Impulsgeber für Innovation und Nachhaltigkeit. Mit seinen modernen Arbeitswelten und der Zusammenführung von Wirtschaft, Wissenschaft und Dienstleistung wird er die Zukunft der gesamten Region prägen.

Ab sofort erscheint diese Homepage auch in Englisch. 

Der Siemens Campus Erlangen sorgt sein Anbeginn für großes Interesse – weit über die Grenzen der Stadt und der Metropolregion hinaus. Auch international wird regelmäßig über den Campus und seinen Fortschritt berichtet. Meldungen wie „Ground-breaking campus construction underway“ oder „Next milestone for the Siemens Campus Erlangen” erzählen über den Fortgang der Bauarbeiten.

Und noch viel wichtiger: in Erlangen und der Metropolregion gibt es einige Mitarbeiter mit der „Arbeitssprache“ Englisch!

Darum erscheint die Siemens Campus Homepage ab sofort auch in Englisch. Gleich ihrem deutschsprachigen Pendant erläutert die Seite das Projekt, erklärt Fakten und bringt regelmäßig Neuigkeiten sowie spannende Hintergrundinformationen über den neuen Stadtteil im Süden von Erlangen.

Die neue Seite ist ab sofort online oder Sie ändern einfach oben rechts auf der deutschsprachigen Seite unter dem Globus die Spracheinstellung auf „English“.

Ein Team des Siemens Campus Erlangen und von Mobility stand am 19. September 2019 über die Mittagszeit im Hochhaus-Foyer Erlangen Mitte parat, um Mitarbeiter-Fragen rund um den Siemens Campus Erlangen zu beantworten. Einen Eindruck des ersten Moduls bekamen alle Interessierten bei einem virtuellen Spaziergang über das neue Gelände mit vielen Bäumen, Frei- und Grünflächen. Der virtuelle Rundgang oder eine geführte Tour sind ganz einfach mit der neu überarbeiteten Siemens Campus-App möglich! Bei der Roadshow standen ein Touch Screen und Mixed Reality Headsets zur Verfügung, aber auch ein Smartphone oder Tablet machen den Siemens Campus Erlangen erlebbar.


Hier finden Sie die Siemens Campus-App kostenlos für Android und IOS!

Von Frau zu Frau(en)

 

Der Siemens Campus Erlangen war dieses Jahr Gast beim jährlich stattfindenden Bundeskongress der Frauen in der Immobilienwirtschaft. Die „Visionale“ genannte Veranstaltung hat sich zum Ziel gesetzt, Verbindungen zu schaffen und bietet Raum zum Netzwerken. Mit dabei bei der Visionale 2019, die dieses Mal in Franken stattfand: Gabriele Engel vom Campus-Team. Sozusagen von Frau zu Frau(en) stellte sie nicht nur den aktuellen Stand des Campus-Projekts vor. Danach ging es dann für 25 Immofrauen direkt mit dem Bus nach Erlangen zu einer Vor-Ort-Besichtigung.

 

Neben einem Rundgang über das Modul 1 und der Besichtigung eines der bereits weitgehend fertiggestellten, neuen Bürogebäude interessierten sich die „Frauen vom Fach“ auch ganz besonders für die Gestaltung und Ausstattung der neuen Büroflächen. Der New Way of Working im Siemens Office und die dazugehörige Bürogestaltung mit vielen offenen Flächen und dazu passender Möblierung beeindruckte die Besucherinnen nachhaltig.

 

„Unser Office Konzept und die neue Offenheit bei Siemens, die man nicht nur in den Büros, sondern auf dem gesamten Campus spürt – das hat für Staunen gesorgt“, freut sich Gabriele Engel vom Campus-Team. „Auch die weite, offene Magistrale, die sich durch den gesamten Campus ziehen wird und das viele Grün hat die Fach-Besucherinnen neben der Großzügigkeit in der gesamten Flächenplanung total begeistert.“

Vorschusslorbeeren, die das gesamte Campus-Team gerne hört. Sind es nun doch nur noch wenige Monate, bis das erste Modul komplett fertiggestellt sein wird.

Die Ergebnisse des Mobilitätstages sind da! Die Workshop-Gruppen haben kreative Konzepte und beeindruckende Ideen erarbeitet. Die Lösungsvorschläge werden jetzt von einem Expertengremium ausgewertet, anschließend fließen ausgewählte Workshop-Ergebnisse in das Mobilitätskonzept des Siemens Campus Erlangen ein.

Siemens Real Estate, Bauherr des Siemens Campus Erlangen, veranstaltete in Zusammenarbeit mit insertEFFECT und team red am 27. Mai 2019 einen Mobilitätstag in der Heinrich-Lades-Halle Erlangen (mehr dazu: News „Siemens Campus Erlangen macht mobil" 31. 05. 2019).

 

Nach viel Spaß mit unterschiedlichen Mobilitätsformen wurden in 16 verschiedenen Workshops zu den vier Themen „Nahpendler“, „Fernpendler“, „Mobilität auf dem Campus“ und „Cargo/Besucher“ gemeinsam Lösungen erarbeitet, wie die Mobilität auf dem Campus optimiert werden kann.
 

Fiktive Personen und Kreativitätstechniken

Je Themenfeld gab es zunächst eine Fülle an Informationen und Rahmenbedingungen, die vorab durch Interviews mit internen und externen Stakeholdern sowie durch Mitarbeiterworkshops an verschiedenen Standorten gewonnen wurden.

Auf dieser Basis untersuchten die Workshop-Gruppen anhand einer fiktiven - aber repräsentativen - Person unterschiedliche Mobilitäts-Herausforderungen.

Zunächst wurde in jeder Gruppe eine wesentliche Suchfrage zu der ausgewählten fiktiven Person aufgestellt. Mittels einer Kreativitätstechnik wurden Ideen dazu gesponnen, konkretisiert und anhand einer Bewertungsmatrix zur Weiterverfolgung ausgewählt.


Workshop-Ergebnisse

Nachdem die einzelnen Workshop-Gruppen je ein gemeinsames Bild des Lösungsvorschlags skizziert hatten, wurde das Kreativitätsbuffet (mehr dazu: Blog „Großer Spaß beim Mobilitätstag“, 31. 05.2019) eröffnet: Mit Pappe, Lego oder Krepppapier und vielem mehr wurden aus Skizzen möglichst erlebbare Ideenkonzepte entwickelt und gebaut. Es entstanden so 21 beeindruckende und kreative Lösungen.


mobi.SPIEL

Der Tag wurde durch das eigens entwickelte mobi.SPIEL abgerundet. Den Workshop-Gruppen wurde jeweils die Aufgabe gestellt, unter bestimmten Rahmenbedingungen und festem Budget ein Mobilitätsmanagement für die fiktive Anzahl von 10.000 Mitarbeitern zu gestalten. Die unter heißen Diskussionen entstandenen Ergebnisse des Spiels lassen Rückschlüsse auf die Mobilitätspräferenzen der Teilnehmer zu.

Das Team des Siemens Campus Erlangen bedankt sich bei allen Beteiligten und Teilnehmern für das Engagement und die innovativen Lösungen!  

Während im ersten Modul des Siemens Campus Erlangen – dem Areal westlich der Günther-Scharowsky-Straße – weiterhin alles nach Plan läuft, haben sich viele der für Aufmerksamkeit sorgenden Aktionen im wahrsten Sinne des Wortes auf die andere Straßenseite verlagert. Im Modul 2 verschwindet ein altes Bürogebäude nach dem anderen. Inzwischen haben sich die Abrissarbeiten schon deutlich in das Gelände hereinbewegt und wieder einmal bekommt jeder, der einen Blick darauf wirft, einen eindrucksvollen Eindruck vom Umfang der hier stattfindenden Arbeiten.

 

Parallel dazu werden bereits erste Flächen im Modul 2 für die kommende Neubebauung vorbereitet: Neben dem Anlegen weiterer Stauraumkanäle zur Aufnahme übermäßigen Regenwassers laufen die Vorarbeiten für die Fernwärme- und Fernkälteversorgung der Neubauten. Die dafür notwendigen Leitungen werden unter der zentralen Wattstraße – der zukünftigen Grünachse in Ost-West-Richtung des Campus – verlaufen, die dafür an einigen Stellen geöffnet wurde.

 

Gleichzeitig geht auch die Vorbereitungen für den Neubau des zentralen Empfangsgebäudes – die zukünftige zentrale Adresse und Anlaufstelle von Siemens in Erlangen – in eine entscheidende Phase. Bereits im letzten Quartal dieses Jahres sollen das Baufeld vorbereitet und die Baustelle eingerichtet werden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Anfang kommenden Jahres geplant.

Liebe Campus-Interessierte,
 

einmal im Leben sollte jeder einen Baum pflanzen – heißt es so schön. Bei uns sind es gleich 160 neue heimische Kiefern, Eichen und Pappeln aber auch exotische Ginkos, die wir allein im Modul 1 des Campus pflanzen werden.

In den vergangen Tagen angeliefert, wurden die ersten Exemplare bereits eingepflanzt. Andere müssen jedoch noch warten. Weil die Bäume den Transport in den heißen Sommermonaten nicht überstanden hätten, wurden nämlich auch bereits diejenigen von der Baumschule in Norddeutschland nach Erlangen transportiert, die erst in einigen Monaten gesetzt werden. Sie befinden sich also quasi in der Warteschleife und warten dort auf ihren endgültigen Standplatz. Fortlaufend gewässert, gehegt und gepflegt.

Die großzügigen Frei- und Grünflächen des Siemens Campus Erlangen werden so von Anfang zum Verweilen einladen und Raum für Entspannung bieten. Etwas, das später einmal das ganze Areal auszeichnen wird.
 

Darauf freue ich mich schon heute.
 

Herzlichst Ihr

Jochen Deuerling

Wir haben mit einer Drohne den Fortgang der Abbrucharbeiten in Modul 2 aus der Luft dokumentiert. Die beeindruckenden Luftaufnahmen finden Sie hier.

Die Bilder zeigen eindrucksvoll den Fortschritt der Arbeiten. Viele Gebäude des Altbestands sind bereits komplett verschwunden. Andere werden es in wenigen Tagen oder Wochen sein. Uns allen beweist das einmal mehr, mit wie viel Energie hier an dem neuen Stadtteil für Erlangen gearbeitet wird.

 

Dazu noch eine kleine Zusatzinformation: Ein Teil des Abbruchmaterials, das man auf den Fotos sieht, wird dazu verwendet, um den denkmalgeschützten Teich vor dem alten Hochhaus in eine Baustelleneinrichtungsfläche umzuwandeln. Dazu wird das Abbruchmaterial – in erster Linie Beton – aus den abgerissenen Gebäuden bereits auf der Baustelle aufbereitet, gebrochen und gesiebt. Als Füllmaterial für den Teich verwendet, können auf dieser Fläche dann die notwendigen Baustellencontainer für die Neubauten im Modul 2 platziert werden. Insgesamt plant unser Generalunternehmer hier 85 Baustellencontainer für Büros, Sanitärbereiche und Tagesunterkünfte aufzustellen.

 

Und selbstverständlich wird die Teichfüllung nach Abschluss der Bauarbeiten wieder entfernt, die zwischenzeitlich eingelagerte Metallskulptur an ihrem ursprünglichen Platz aufgestellt und alles ordentlich saniert.

Für mich ein weiterer Beweis dafür, dass Nachhaltigkeit beim Neubau des Siemens Campus Erlangen weit mehr als ein sprichwörtliches „Lippenbekenntnis“ ist. Sie wird vielmehr schon bei Abriss und Neubau täglich aufs Neue gelebt und wird so auch zukünftig zu einem ganz selbstverständlichen Bestandteil des Campus werden.

 

In diesem Sinne

herzlichst Ihr

 

Daniel Bechmann

Projektleiter Modul 2

Der Siemens Campus Erlangen will nicht nur mit seiner attraktiven Campus-Struktur und seinen modernen Arbeitswelten neue Maßstäbe setzen. Auch ein ausgeklügeltes Mobilitätskonzept und -management soll ihn zu einem Leuchtturm machen, der über die Metropolregion hinausstrahlt. Siemens Real Estate, Bauherr des Campus, hat dazu Vertreter verschiedenster Interessengruppen zu einem gemeinsamen Ein-Tages-Workshop in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen eingeladen. Gemeinsam sollen innovative Lösungen auf den Wegen zum sowie auf dem Campus erarbeitet und die verschiedenen Erwartungen, Bedürfnisse und Lösungen in Einklang gebracht werden.

Die rund 100 Besucher des Mobilitätstags, darunter Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik und weitere Vertreter der Stadt Erlangen, der städtischen Verkehrsplanung, der Verkehrsbetriebe, der Campus-Projektleitung und -Planung, aber auch der Universität sowie Siemens-Mitarbeiter und -Führungskräfte, probierten zuerst neue Formen der Fortbewegung wie E-Roller, E-Bikes, E-Scooter, Lastenfahrräder und ein Hoverboard auf einem Mobilitätsparcour aus.

Anschließend wurden in den 16 verschiedenen Workshops zu den vier Themen „Nahpendler“, „Fernpendler“, „Mobilität auf dem Campus“ und „Cargo/Besucher“ gemeinsam Lösungen erarbeitet, wie die Mobilität auf dem Campus optimiert werden kann.

Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte sich Thomas Braun, General Manager des Siemens Campus Erlangen, beeindruckt von den innovativen Lösungsvorschlägen und bedankte sich für das große Engagement der Teilnehmer.

Alle Lösungsvorschläge werden jetzt in einem weiteren Schritt von einem Expertengremium bewertet.

Der Mobilitätstag hat großen Spaß gemacht! Wann hat man schon mal die Gelegenheit die Kollegen im Lastenfahrrad zu kutschieren oder mit dem E-Roller Runde um Runde um den Erlanger Rathausplatz zu düsen?

 

In aufgelockerter Stimmung begannen dann die Workshops zu unterschiedlichen Mobilitätsthemen. Mit Hilfe von Kreativitätstechniken wurden die alten Denkmuster verlassen und neue Wege beschritten. So wurden viele innovative Lösungsvorschläge für die Mobilität auf und um den Campus gefunden. Als es dann daran ging den erarbeiteten Lösungsvorschlag als Prototypen zu „basteln“, hätten manch einer gerne reflexartig den Raum verlassen. Aber sobald Schere, Papier, Lego und vieles mehr auf den Tischen lagen, begannen die Teilnehmer mit den „Händen zu denken“. Auf mehr und mehr Gesichtern erschien ein Lächeln, manch Legobauer bekam leuchtende Augen.

 

Die so entstandenen Ergebnisse sind beeindruckend und helfen das Mobilitätskonzept für den Siemens Campus Erlangen zu verbessern und an die Bedürfnisse anzupassen. Bald stellen wir die Lösungsvorschläge vor und schon jetzt gibt es in der Mediathek erste Eindrücke und Bilder des Workshops.

 

Vielen Dank allen Teilnehmern und Mitwirkenden!

 

Herzlichst Ihre

 

Gabriele Engel

 

Kommunikationsteam Siemens Campus Erlangen

Der Bau des Siemens Campus Erlangen läuft weiter auf Hochtouren. Beim Blick über den Bauzaun in das Modul 1 westlich der Günther-Scharowsky-Straße bekommt man schon heute einen guten Eindruck davon, wie der zukünftige Campus einmal aussehen wird. Bis auf die zwei Neubauten an der S-Bahn-Linie sind bereits alle Gebäude von außen fertiggestellt. Derzeit ist der Innenausbau der Gebäude in vollem Gange. Sogar die ersten Bäume in den neuen Innenhöfen wurden bereits gepflanzt und zwei der drei Parkhäuser sind ebenfalls weitestgehend fertig.

Parallel dazu haben im Modul 2 auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Abrissarbeiten nicht nur begonnen – auch hier kann man bereits den Fortschritt deutlich erkennen. Abriss-Bagger und -Kräne demontieren fortlaufend den Gebäude-Altbestand. Die ehemalige Pforte an der Günther-Scharowsky-Straße ist bereits verschwunden und in Kürze werden auch die alten Bürogebäude 24, 25 und 26 endgültig der Vergangenheit angehören.

Gleichzeitig laufen hier die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen. Unter anderem zählen dazu weitere Stauraumkanäle, die zusätzlich zu den Stauraumkanälen in Modul 1 bei starken Regenfällen die Wassermassen aufnehmen und zwischenspeichern.

Nach Abschluss der Abriss- und Infrastrukturmaßnahmen soll bereits Anfang kommenden Jahres mit den Bauarbeiten der ersten Holzhybrid-Gebäude in Modul 2 begonnen werden . Dazu gehört auch ein Empfangsgebäude als neue zentrale Adresse von Siemens in der Metropolregion.

Der Siemens Campus Erlangen wird ein grüner Campus mit großzügigen Frei- und Grünflächen – das stand vom ersten Tag an fest. Nun wird es auch sichtbar, denn in Modul 1 werden bereits die ersten neuen Bäume gepflanzt. 160 neue heimische Kiefern, Eichen und Pappeln aber auch exotische Ginkos wurden in den vergangenen Tagen angeliefert. Gemeinsam mit den 75 Bäumen aus dem Altbestand, die dank aufwändiger Bewässerung auch über den vergangenen heißen Sommer gerettet werden konnten, prägen sie zukünftig ganz entscheidend das Erscheinungsbild des Campus.

Die neuen Bäume stammen aus der renommierten Baumschule Bruns im niedersächsischen Bad Zwischenahn. Als eine der größten Baumschulen in Europa ist sie u.a. auf große Bäume spezialisiert.

Die bereits bis zu 10 Meter hohen 160 Bäume für den Campus wurden aus Norddeutschland angeliefert. Knapp die Hälfte davon kann bereits jetzt eingepflanzt werden, der Rest wird bis Anfang Herbst zwischen den Gebäuden von Modul 1 zwischengelagert, indem die Wurzeln mit Erde überhäuft werden. Das ist notwendig, da die Bäume den langen Transport in den heißen Sommermonaten nicht überstehen würden.

Bei der Auswahl der Bäume, die alle einzeln vor Ort in der Baumschule ausgesucht wurden, legte das Campus-Team großen Wert auf heimische Baumarten wie die bereits auf dem Gelände wachsenden Kiefern. Zwischen den Gebäuden auf der grünen Ost-West-Achse des Campus werden außerdem größere und zum Teil auch mehrstämmige Eichen und Pappeln gepflanzt. Und zur Günther-Scharowsky-Straße bilden exotische Ginkos den grünen Abschluss des Campus. Sie halten den Verkehrsstress gut aus, vertragen Stadtklima, Hitze sowie Abgase und passen zudem gut zu den Kiefern.

Obwohl in den vergangenen Monaten in Modul 2 einige Bäume gefällt werden mussten, wird durch die Neuanpflanzungen die Baumbilanz in Modul 1 und 2 insgesamt positiv ausfallen. Denn Siemens pflanzt mehr Bäume, als durch Ausgleichspflanzungen notwendig. So lädt der Siemens Campus Erlangen als nachhaltiger und erster CO2-neutraler Siemens-Standort zum Entspannen und Verweilen in den großzügigen Frei- und Grünflächen ein.

Nun steht fest, wie die neuen Möbel aussehen, mit denen die Büros im Modul 1 des Siemens Campus Erlangen ausgestattet werden. Nach mehreren Bewertungs- und Verhandlungsrunden steht für alle Beteiligten das Unternehmen Nowy Styl als neuer Lieferant fest. Nowy Styl überzeugte mit seinem gesamten Mobiliar für Siemens Office und Ihrem Sortiment für Agile Office, Collaboration und CoWorking sowohl technisch als auch im Design. Das Besondere daran: zusätzlich zu gewohnt hochwertigen Schreibtischen und Stühlen, erweitern die Collaboration - und Lounge -Möbel mit einem neuen Look das Möbelangebot und bringen mit ihrem modernen Design frischen Wind in die neuen Offices.

Die Nowy Styl Group produziert als drittgrößter Büromöbelhersteller in Europa viele Möbelkomponenten selbst in ihren europäischen Werken. Neben der klassischen Arbeitsplatzgestaltung und -ausstattung zählen auch innovative Lösungen für moderne Formen der Zusammenarbeit und Lounge-Möbel zu den Kernkompetenzen.

Für die Büros auf dem Siemens Campus hat sich Siemens Real Estate u.a. mit Vertretern der zukünftigen Mieter, der Arbeitssicherheit, des Betriebsärztlichen Dienstes und des Betriebsrats für besonders hochwertige Bürotische und -stühle entschieden. Die Tische sind bis zu 128 cm höhenverstellbar – also für jede Körpergröße anpassbar – und dabei außerordentlich stabil. Die Stühle lassen sich einfach und nutzerfreundlich auf die persönliche Statur einstellen.
Highlight sind jedoch die modernen Lounge- und Collaboration-Möbel. Sie bringen junges und innovatives Design in die neuen Büros, laden zu Zusammenarbeit und Austausch ein.

Der Siemens Campus Erlangen setzt als neues Wahrzeichen für Siemens in der Metropolregion nicht nur mit dem neuen Empfangsgebäude Akzente, sondern auch innerhalb der Gebäude: Für eine exzellente Arbeitskultur werden die modernen und agilen Arbeitswelten mit qualitativ hochwertigen, funktionalen und sehr ansprechenden Möbeln ausgestattet!

Mitglieder des Berliner Senats waren auf dem Siemens Campus Erlangen zu Besuch. Anlass war das Projekt „Siemensstadt 2.0“ in Berlin. Dort wandelt Siemens ein großflächiges Industrieareal in einen modernen und von vielfältiger Nutzung geprägten urbanen Stadtteil der Zukunft um. Das bringt Herausforderungen mit sich, zu denen das Team des Siemens Campus Erlangen bereits viele Erfahrungen gesammelt hat.

Nach Gesprächen mit der Stadt Erlangen entstand nach der Vorstellung des Siemens Campus Erlangen und einer Führung auf der beeindruckenden Baustelle des Modul 1 – übrigens eine der größten Baustellen Bayerns – ein angeregter Austausch über die beiden Siemens-Großprojekte. Mit einem umfassenden Überblick von der Planungsphase bis zum Bau verabschiedete sich der Berliner Senat aus Erlangen.

Der Generalunternehmer für den Bau des Modul 2 des Siemens Campus Erlangen steht fest: Die Firma ZECH Bau aus Bremen hat den Zuschlag erhalten. Damit unterstreicht Siemens einmal mehr den Anspruch einen nachhaltigen Standort zu bauen. Denn alle Bürogebäude in Modul 2 werden in der besonders nachhaltigen und innovativen Holzhybrid-Bauweise erstellt (Näheres dazu auch im Blog-Beitrag von Thomas Braun, General Manager des Siemens Campus Erlangen).
 

Dabei werden tragende Elemente aus Stahlbeton vorgefertigt, der Großteil jedoch aus Holz gebaut. Dazu wird bereits vor Baustart ein sogenannter Digitaler Zwilling der Gebäude erstellt. Dieses auch BIM (Building Information Modeling) genannte Verfahren ermöglicht bei Holzhybrid-Gebäuden eine weitgehende industrielle Vorfertigung der oftmals standardisierten Bauelemente. Das Resultat: Die Bauzeit wird optimiert.
 

Gleichzeitig werden so schon beim Bau gegenüber herkömmlicher Betonbauweise 80 Prozent CO2 vermieden, zwei Drittel Beton eingespart und die Komplexität der Haustechnik reduziert. Durch Letzteres sinken der Wartungsaufwand und damit auch die Kosten im laufenden Betrieb, die durch den digitalen Zwilling weiter verringert werden können.
 

Als Höhepunkt wird auch das neue zentrale Siemens-Empfangsgebäude auf dem Campus in Holzhybrid-Bauweise erstellt. Als neues Gesicht von Siemens in Erlangen wird es die zeitgemäße Architektur der anderen Campus-Gebäude aufgreifen, mit seiner über zwei Etagen verglasten Eingangshalle aber leicht über diese hinausragen. 

Liebe Campus-Interessierte,

 

der Siemens Campus Erlangen ist ein Projekt, das lebt und sich ständig weiterentwickelt. Das betrifft auch die Art und Weise, wie wir bauen. Bester Beweis: Die Beauftragung der Firma ZECH Bau als Generalunternehmer für das Modul 2, die die Bürogebäude in fortschrittlicher Holzhybrid-Bauweise erstellen wird.

Dabei handelt es sich um eine innovative Bauweise, die tragende Elemente aus Stahlbeton mit flexiblen Holzmodulen verbindet und für uns als Bauherren gleich eine ganze Reihe von Vorteilen bietet.

 

So sparen wir gegenüber herkömmlichen Betonbauten etwa zwei Drittel des Betonanteils und vermeiden damit rund 80 Prozent CO2. Damit unterstreichen wir einmal mehr den hohen Nachhaltigkeitsanspruch, den wir von Beginn an den Campus als ersten CO2-neutralen Siemens-Standort weltweit gestellt haben.

Weil die einzelnen Bauelemente weitgehend industriell vorgefertigt werden können, bleiben wir zudem unabhängiger von Witterungseinflüssen und optimieren die Bauzeit.

 

Dazu erstellen wir bereits vor Baustart sogenannte Digitale Zwillinge der Gebäude. Bei diesem Building Information Modeling – kurz BIM – genannten Verfahren werden alle Planungen, Daten und auch die verwendeten Rohstoffe in eben diesen digitalen Zwillingen hinterlegt. Das vereinfacht nicht nur die Planung, sondern sorgt auch für einen reibungsloseren Bau und ermöglicht uns später einen besonders effizienten Betrieb. Beitragen wird dazu auch die deutlich geringere Komplexität der Haustechnik im Holzhybrid-Bau. Denn durch weniger aufwändige Technik sinken auch der Wartungsaufwand und damit die Kosten.

Und schließlich profitieren auch die späteren Nutzer der Gebäude von der Holzhybrid-Bauweise. Denn sie erlaubt die flexible Veränderung der Flächen und bietet gleichzeitig ein besonders angenehmes Raumklima.

 

Nun werden sich viele fragen: Warum kam diese Bauweise nicht schon bei Modul 1 zum Einsatz? Die Antwort ist einfach: Auch in Modul 1 bauen wir nach BIM und erstellen sehr moderne und flexible Gebäude. Aber das Verfahren der Holzhybrid-Bauweise war damals, als wir mit Modul 1 begonnen haben, einfach noch nicht soweit. Es hat sich erst in den vergangenen Jahren entwickelt. Nun – immer noch hoch-innovativ – können wir es auch für den Campus nutzen. Denn der Campus lebt und entwickelt sich ständig weiter. Immer auf der sprichwörtlichen Höhe der Zeit und manchmal sogar seiner Zeit voraus.

In diesem Sinne freue ich mich schon jetzt darauf, wie es weitergeht.

 

Herzlichst Ihr

Thomas Braun

Sehr geehrte Damen und Herren,
 

Der Siemens Campus Erlangen liegt voll im Zeitplan. Während in Modul 1 bereits Richtfest gefeiert wurde und in einigen der Gebäude der Innenausbau auf Hochtouren läuft, starten nun die Bauarbeiten in Modul 2 mit dem Abriss und den Infrastrukturmaßnahmen.

Parallel zur Entstehung des gesamten Campus, wird auch die öffentliche Infrastruktur der Trassen und Kanäle sowie der Straßen ausgebaut. Ab Mitte März beginnt die Stadt Erlangen mit dem Ausbau der Günther-Scharowsky-Straße.

Dies wollen wir zum Anlass nehmen, Sie persönlich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren.

Wir laden Sie herzlich zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung mit der Stadt Erlangen ein. Anschließend möchten wir mit Ihnen einen informativen Spaziergang entlang der Günther-Scharowsky-Straße machen:
 

 

Treffpunkt

Am:     14. März 2019, um 16:30 Uhr

Ort:     Foyer Gebäude Siemens Professionell Education (SPE),

Henri-Dunant-Straße 1
 

 

Wir freuen uns auf zahlreiches Interesse!
 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Siemens Campus Erlangen Team

Liebe Campus-Interessierte,

der Siemens Campus Erlangen erhält ein neu geplantes und repräsentatives Empfangsgebäude als zentrale Anlaufstelle für Siemens in Erlangen und der Metropolregion.

Das Empfangsgebäudezeigt sticht markant hervor, mit einer zweistöckigen Glasfassade und einem einladenden Vordach. Davor akzentuiert die imposante Wings-Skulptur, die Sie schon vom Eingang „Freyeslebenstraße“ des Forschungsgeländes kennen. Es ist eine der weltweit vier, jeweils zehn Meter hohen Wings-Skulpturen des berühmten Architekten und Künstlers Daniel Libeskind.

Seiner Struktur nach zeigt sich das Empfangsgebäude als Teil der Familie der Campus-Bauten, seine besondere Bedeutung wird aber deutlich sichtbar. So werden z.B. die Fassaden mit Natursteinen aus dem Altmühltal gestaltet, die auch schon am Siemens Headquarters in München zum Einsatz kamen.

Und es punktet mit inneren Qualitäten! Das Empfangsgebäude übernimmt wichtige Funktionen für den Siemens Campus: in der repräsentativen Eingangshalle finden Sie zukünftig den zentralen Siemens-Empfang, in die Konferenzzone mit Auditorium können Sie zu Kundenterminen einladen und anschließend direkt das gastronomische Angebot genießen.

Der Siemens Campus wird mit seinem Empfangsgebäude das neue Gesicht von Siemens in Erlangen – ich freue mich darauf!

Herzlichst

Thomas Braun

(General Manager Siemens Campus Erlangen)

Campus App preisgekrönt

Die Siemens Campus App ist vom „Rat für Formgebung“ mit dem begehrten German Design Award 2019 ausgezeichnet worden. Die internationale Experten-Jury zeigte sich dabei insbesondere von der „herausragenden Designqualität“ beeindruckt. Der Preis wurde Anfang Februar im Rahmen eines festlichen Events auf der weltgrößten Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt/Main überreicht.

 

Der „Rat für Formgebung“ wurde 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet. Mit dem German Design Award zeichnet er seit 2012 wegweisende Projekte der deutschen und internationalen Designlandschaft aus. Bewertet werden die Nominierungen von einer internationalen Jury, die führende Köpfe aus allen Disziplinen des Designs versammelt. Neben dem Gesamtkonzept und der Gestaltungsqualität zählen zu den bewerteten Kriterien unter anderem auch der Innovationsgrad, die Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität und Bedienbarkeit. Oder, wie der Rat für Formgebung selber sagt: „Wer hier gewinnt, gehört zu den Besten.“

 

Für die Siemens Campus App, die in Zusammenarbeit mit den Regensburger Technologie Start-up VuFrame entwickelt wurde, ist es bereits die zweite namhafte Auszeichnung. Bereits kurz nach ihrer Veröffentlichung im Sommer vergangenen Jahres war sie für den Deutschen Digital Award nominiert und schaffte es dort bis ins Finale.

Start frei: In Modul 2 beginnt der Abriss

Der Siemens Campus Erlangen liegt voll im Zeitplan. Während in Modul 1 bereits Richtfest gefeiert wurde und in einigen der Gebäude der Innenausbau auf Hochtouren läuft, starten nun die Bauarbeiten in Modul 2 (auf der anderen Straßenseite der Günther-Scharowsky-Straße). Neben dem Abriss des Gebäude-Altbestands müssen dazu auch einige Bäume gefällt werden.
 

Die Arbeiten beginnen am Eck Günther-Scharowsky- / Paul-Gossen-Straße mit den Gebäuden 24-26. Etappenweise wird weiter Richtung Süden abgerissen. Insgesamt laufen die Abrissarbeiten voraussichtlich bis Mitte des Jahres.

Parallel dazu beginnen auch die vorbereitenden Infrastrukturmaßnahmen in Modul 2. Entwässerungsleitungen sowie Rohre für Versorgungs- und Medienkabel müssen neu verlegt werden. Auch ein neuer Stauraumkanal aus Stahlbetonrohrleitungen mit einem Durchmesser von rund 2 Metern wird gebaut, der dann in das bestehende System integriert wird.

Im Zuge der Bauarbeiten werden auch Bäume gefällt. Durch zahlreiche Neuanpflanzungen wird die Baumbilanz in Modul 1 und 2 insgesamt positiv sein. Siemens pflanzt deutlich mehr Bäume, als durch den Ausgleichsbedarf gefordert.

News bis Dezember 2018

Modul 1 feiert Richtfest

Jetzt schwebt der Richtkranz über dem Siemens Campus Erlangen. Im Rahmen des Festakts für die Bauarbeiter gratulierten Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, Siemens Finanzvorstand Prof. Ralf P. Thomas sowie der CEO von Siemens Real Estate und Bauherr Dr. Zsolt Sluitner den rund 400 Bauarbeitern von fast 130 beteiligten Firmen zum erfolgreichen Bauverlauf, der – wie Dr. Sluitner noch einmal hervorhob – „bisher ohne folgenschwere“ Unfälle ablief. Erst kürzlich wurden wir dafür von der Berufsgenossenschaft ausdrücklich gelobt.“

Bisher wurden bereits rund 50.000 Kubikmeter Beton – damit könnte man über 20 Olympische Schwimmbecken füllen – und mehr Stahl als im Eiffelturm verbaut. Der Bauschutt und Erdaushub der vorher abgerissenen Altgebäude beläuft sich auf weit mehr als 100.000 Tonnen. Beides wird übrigens zum Großteil recycelt und wiederverwendet; teilweise auf dem Campus, teilweise auf anderen Baustellen in der Region. 4.000 Kubikmeter Boden wurden abgetragen, zwischengelagert und werden später wieder aufgefüllt. Neben den rund 80, durch zusätzliche Bewässerung auch über den heißen Sommer erhaltenen Bäumen, werden in diesem Boden später einmal rund 350 neue Bäume in Modul 1 ihre Wurzeln schlagen. Großzügige Frei- und Grünflächen werden den Siemens Campus Erlangen prägen.

Prof. Thomas betonte anlässlich des Richtfests noch einmal ausdrücklich: „Der Siemens Campus soll zu einem lebendigen Teil der Stadt, ja mittelfristig dann sogar zu einem neuen Stadtteil von Erlangen werden. Mit dem heutigen Richtfest haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein auf diesem Weg erreicht.“

So sehen die neuen Gebäude aus

Der Bau des Siemens Campus Erlangen hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Von der Günther-Scharowsky-Straße aus erkennt man jetzt, wie die zukünftigen Gebäude aussehen werden. An einem der Neubauten wird derzeit die weiße Fassadenverkleidung montiert.

Das zeigt auch unsere Livecam mit Blick auf Modul 1.

Im Inneren dieses Gebäudes hat der Ausbau begonnen. Die technische Gebäudeausrüstung wird installiert, Fußböden und Decken vorbereitet. Parallel dazu wurde bei dem direkt gegenüberliegenden Gebäude der Rohbau fertiggestellt und mit dem Innenausbau begonnen.

Inzwischen befinden sich alle in Modul 1 entstehenden Gebäude im Rohbau und haben mindestens Erdgeschoßhöhe erreicht, Während der Arbeiten in den Baugruben musste das Bauwasser kontinuierlich abgepumpt werden. Nun wurden alle Pumpen abgebaut und die Grundwasserhaltung konnte abgeschaltet werden.

Apropos Wasser: Der trockene Sommer hatte dazu geführt, dass der Baumbestand auf der Baustelle bewässert werden musste. Mit Erfolg: Alle Bäume haben den „Jahrhundertsommer“ überstanden.

Gemeinsam die Zukunft von Erlangen gestalten

Der Siemens Campus Erlangen wird als zukünftige zentrale Adresse von Siemens in Erlangen ein repräsentatives Empfangsgebäude erhalten. Ab 2020 ziehen die ersten Siemens-Einheiten aus Erlangen Mitte in das Modul 1 ein. Der dadurch frei werdende Himbeerpalast wurde vom Freistaat Bayern für eine zukünftige Nutzung durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erworben. Im Rahmen eines großen Festakts anlässlich des Erwerbs erklären der Freistaat Bayern und Siemens darüber hinaus die Absicht, dass Teile der Technischen Fakultät der FAU auf den Siemens Campus ziehen sollen.

Der Siemens Campus wird die zentrale Adresse von Siemens in der Metropolregion werden. Das ehemalige Forschungsgelände im Süden der Stadt wird komplett zu einem lebendigen Stadtteil mit moderner Büro- und Forschungsinfrastruktur sowie großzügigen Frei- und Grünflächen umgestaltet.

Derzeit laufen die Bauarbeiten im ersten von mehreren Modulen. Bis 2020 entstehen hier acht Bürogebäude, drei Parkhäuser und eine Kantine für rund 7.000 Mitarbeiter. Anschließend beginnen die Bauarbeiten im direkt daran anschließenden zweiten Modul. Dort wird zentral ein repräsentatives Empfangsgebäude entstehen. Als neues Gesicht von Siemens in Erlangen wird es die zeitgemäße Architektur der anderen Campus-Gebäude aufgreifen, aber leicht über diese hinausragen. Seine über zwei Etagen verglaste Eingangshalle  wird auf den darüber liegenden Stockwerken aus Natursteinen aus dem Altmühltal gestaltet – genau wie beim neuen Siemens Headquarters in München. Wie vor diesem soll auch vor dem neuen Erlanger Empfangsgebäude eine der weltweit vier, jeweils zehn Meter hohen Wings-Skulpturen des berühmten Architekten und Künstlers Daniel Libeskind stehen.

Siemens wird in Zukunft viele seiner Aktivitäten in Erlangen auf dem Siemens Campus zusammenführen. Das auch als Himbeerpalast bekannte Siemens-Verwaltungsgebäude in der Mitte Erlangens wird deshalb ab 2020 nicht mehr von Siemens genutzt. Im Rahmen eines Festaktes zum Erwerb  durch den Freistaat Bayern für eine zukünftige Nutzung durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wurde symbolisch der Schlüssel übergeben.

Bis zur für 2030 geplanten Fertigstellung des Siemens Campus könnten auch Teile der Technischen Fakultät der FAU auf den Campus ziehen. Dieses gemeinsame Verständnis erklärten der Freistaat und Siemens ebenfalls während des Festakts und unterzeichneten eine entsprechende Rahmenvereinbarung. Eine Erweiterung der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität auf den Siemens Campus Erlangen intensiviert die seit Jahrzehnten enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, das Bekenntnis zum Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Erlangen wird bekräftigt.

Als lebendiges Projekt, das sich kontinuierlich weiterentwickelt, belebt der Siemens Campus so auch die Zukunft von Erlangen. Modul für Modul entsteht im Süden der Stadt ein neuer Stadtteil, der Arbeiten, Forschen und Leben miteinander vereinen wird.

Mehr Sicherheit durch zusätzliche Abbiegespur



Die Bauarbeiten in Modul 1 des Siemens Campus laufen parallel an mehreren Gebäuden. Inzwischen wachsen die ersten Bürogebäude und Parkhäuser sichtbar aus dem Boden. Eine Abbiegespur zur Baustellenzufahrt sorgt für mehr Sicherheit.

Wer heute von der Günther-Scharowsky-Straße aus seinen Blick in Richtung S-Bahn über das Modul 1 des Siemens Campus schweifen lässt, erkennt sofort: Hier tut sich was. Inzwischen sind acht Kräne plus ein Mobilkran im Einsatz. Parallel wird an mehreren Gebäuden gebaut.

Straßenseitig sieht man bereits die Konturen der ersten zwei der insgesamt acht hier entstehenden, zukünftigen Bürogebäude. Eines ist schon zwei Stockwerke hoch. Zum Gewerbegebiet hin wächst das erste von drei überwiegend aus Fertigteilen gebauten Parkhäusern täglich weiter. In Richtung S-Bahn laufen die Erdarbeiten, Teilunterkellerungen und das Gießen der Fundamente für die weiteren Parkhäuser und Bürogebäude.

Um die Verkehrssicherheit auf der Günther-Scharowsky-Straße – insbesondere auch für Radfahrer – zu erhöhen, hat Siemens inzwischen eine zusätzliche Abbiegespur mit eigener Ampel eingerichtet. Kein einfaches Unterfangen, da das Zusammenspiel mit der Kreuzung Günther-Scharowski-Straße und Paul-Gossen-Straße gewährleistet sein muss.

Siemens Campus im Erlanger Stadtrat


Am Dienstag stellte Thomas Braun, General Manager des Siemens Campus Erlangen, den Status des Projekts in der öffentlichen Umwelt-, Verkehr-, und Planungsausschuss-Sitzung des Erlanger Stadtrats vor. Dabei gab er auch bekannt, dass anstelle des Hochhauses in Modul 2 ein neues Empfangsgebäude als zentraler Anlaufpunkt entstehen wird.

In der Sitzung informierte Thomas Braun zum Status und Fortschritt des Siemens Campus Erlangen vor den Mitgliedern des Umwelt-, Verkehr- und Planungsausschusses der Stadt Erlangen: die Gebäude in Modul 1 des Siemens Campus sind im Bau und werden zunehmend sichtbar. Modul 2 ist in Planung und wird ab nächstem Jahr realisiert. Modul 3 befindet sich im Bebauungsplanverfahren. Thomas Braun betonte die sehr gute und enge Zusammenarbeit mit der Stadt Erlangen.

Mit dem Campus schafft Siemens eine neue Adresse in Erlangen. Das Areal wird geöffnet und zu einem lebendigen Stadtteil entwickelt.

Es entsteht eine exzellente und nachhaltige Arbeitskultur und -umgebung. Neue Arbeitsweisen sind weniger von Hierarchien dafür mehr von Kooperation und Zusammenarbeit geprägt. Der Siemens Campus bildet mit seinen Bürogebäuden die Grundlage zur Entfaltung dieser neuen Gegebenheiten.

Das ursprünglich in Modul 2 geplante Hochhaus wird diesen neuen Siemens-Strukturen und -Arbeitsweisen sowie dem Selbstverständnis des Unternehmens nicht mehr gerecht. Unter Beibehaltung der Funktionen und Qualitäten ist anstelle des Hochhauses ein sechsgeschossiges Empfangsgebäude vorgesehen. Ein Stockwerk höher als die restliche Bebauung bildet es einen eindeutigen Orientierungspunkt im zweiten Modul des Campus – analog dem ebenfalls ein Stockwerk höheren ersten Haus in Modul 1 direkt an der S-Bahn-Linie sowie dem geplanten Hotel in Modul 3. Als zentraler Empfang des Campus und erste Adresse von Siemens in Erlangen wird das neue Empfangsgebäude zudem eine Konferenzzone mit Auditorium und ein Gastronomie-Angebot bieten.

Die ersten Mauern stehen

Im ersten Modul des Siemens Campus Erlangen werden die ersten Mauern sichtbar. Aus den anfangs zwei sind nun bereits fünf Kräne geworden, die hier ihre Runden drehen.

Trotz der teils winterlichen Temperaturen wird auf der Baustelle für den Siemens Campus Erlangen weitergearbeitet. Passanten können nun die ersten Resultate des bereits seit einigen Wochen laufenden Hochbaus sehen. Beim ersten Gebäude wurde das Untergeschoß komplett fertiggestellt. Nun wird das Erdgeschoss errichtet. Beim zweiten Gebäude ist die Bodenplatte fertig und der Bau des Untergeschosses beginnt.

Sämtliche Wände ab Erdgeschoss sind übrigens Fertigteile, die von einem der Kräne in ihre vordefinierte Position gehoben und miteinander verbunden werden müssen.

Auch das erste der drei neuen Parkhäuser mit insgesamt rund 2.600 Kfz- und 1.000 Fahrrad-Stellplätzen, die in diesem Modul entstehen werden, wächst inzwischen aus dem Boden. Nach Fertigstellung des Untergeschosses kann man hier schon die Treppenhäuser sehen.

SPE-Neubau erhält Nachhaltigkeits-Auszeichnung


Das Anfang Mai eingeweihte neue Ausbildungszentrum der Siemens Professional Education (SPE) hat eine Auszeichnung erhalten: Der Neubau auf dem Gelände des zukünftigen Siemens Campus Erlangen wurde von der internationalen Organisation LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) mit dem begehrten Gold-Standard zertifiziert. Mit LEED-Gold werden weltweit nur besonders umweltfreundliche, ressourcenschonende und nachhaltige Neubauten ausgezeichnet.

Fünf Geschosse mit moderner Ausstattung

Der fünfgeschossige SPE-Neubau bietet auf 10.000 Quadratmetern moderne Werkstätten, Labore, Seminar- und Multifunktionsräume für die rund 1.200 Auszubildenden und dual Studierenden, die derzeit ihre Ausbildung bei Siemens in Erlangen durchlaufen. Er steht auf im südlichen Bereich des Siemens Campus auf dem Eckgrundstück an der Günther-Scharowsky-/ Henri-Dunant-Straße und wurde bereits kurz nach dem offiziellen Baubeginn des Campus auf dessen zukünftigem Gelände eröffnet.
 

Weitere LEED-Gold-Zertifizierungen angestrebt

Nachhaltigkeit wird auch zukünftig eines der wichtigen Themen beim Siemens Campus Erlangen sein. Als Bauherr strebt Siemens Real Estate an, dass auch die weiteren Neubauten auf dem Campus-Gelände nach dem LEED-Gold-Standard zertifiziert werden.

Feierliche Grundsteinlegung erfolgt virtuell

Im Rahmen eines Festakts legten zahlreiche Ehrengäste den Grundstein zum Siemens Campus Erlangen. Dabei erfolgte die eigentliche Grundsteinlegung, bei der eine Drohne zum Hauptdarsteller wurde, rein virtuell. Visionär simulierte eine aufwändige, dreidimensionale Animation die Entstehung des Campus, der als erster Siemens Standort weltweit CO2-neutral entwickelt wird.

Mit den Worten "der Siemens Campus Erlangen ist etwas ganz Besonders - etwas, auf das wir alle stolz sein können", begrüßte Dr. Zsolt Sluitner, CEO von Siemens Real Estate, dem Immobilienunternehmen von Siemens und damit Bauherr des Campus, die zahlreichen Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Auch zahlreiche Siemens Mitarbeiter, die sich im Rahmen eines internen Wettbewerbs beworben hatten, nahmen gespannt an der Grundsteinlegung zum Siemens Campus Erlangen teil.

Wer jedoch erwartet hatte, dass – wie sonst üblich – mit feierlichen Worten ein erster Stein gemauert wird, der irrte. Siemens hatte nicht auf das eigentliche Baufeld geladen, sondern in eine ehemalige Lagerhalle auf dem Gelände, die später auch neuen Gebäuden weichen wird. Entsprechend der zukünftigen Bestimmung des Campus als internationales Forschungs- und Entwicklungszentrum erfolgte dort die eigentliche Grundsteinlegung visionär und in weiten Teilen digital. Eine Drohne nahm die Inhalte der Zeitkapsel auf, flog über die Köpfe der Ehrengäste und nahm sie mit auf einen virtuellen Rundgang. Auf einer 10 Meter breiten und 5,50 Meter hohen LED-Bildschirmwand verfolgten die Anwesenden in einer aufwändigen, dreidimensionalen Animation, wie sich aus dem heutigen Forschungsgelände der zukünftige Campus entwickelt.

Eindrücklich wurde so deutlich, wie der neue Stadtteil von Erlangen entstehen und sich in das heutige Stadtbild einfügen wird.

Als erster Standort von Siemens weltweit wird er CO2-neutral entwickelt und so zu einem Vorbild für Effizienz und Nachhaltigkeit. Sämtliche Gebäude werden zuerst digital erstellt um sie anhand dieser umfassenden Daten später noch effizienter betreiben zu können. Für die Versorgung hat Siemens gemeinsam mit den Erlanger Stadtwerken ein dezentrales Energiesystem mit einem Blockheizkraftwerk zur Erzeugung von Fernwärme und Fernkälte entwickelt, welches damit die Energieinfrastruktur für den neuen Stadtteil liefert. In allen Gebäuden wird innovative Smart-Building-Gebäudetechnik von Siemens zum Einsatz kommen und gemeinsam mit einer intelligenten Netzanbindung über ein Smart Grid dazu beitragen, dass nicht nur die Gebäude, sondern der gesamte Standort – digital gesteuert – energieeffizient und nachhaltig betrieben werden kann.

So wird aus dem derzeit noch geschlossenen Forschungsgelände ein neuer, moderner Stadtteil. Offenheit und Transparenz werden das Areal genauso prägen wie die modernen Arbeitswelten, die hier entstehen. In ihnen werden die Siemens Mitarbeiter aus Erlangen und der Region gemeinsam mit ihren Kollegen aus aller Welt, mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen flexibel und kreativ an zukunftsweisenden Technologien arbeiten und forschen.

Mit der Grundsteinlegung geht es nun los – nur 22 Monate nach dem Architekturwettbewerb. Bereits 2020 soll das erste Modul fertiggestellt sein: Mit acht neuen Bürogebäuden, einer Kantine und drei Parkhäusern entstehen allein in diesem Modul rund 100.000 Quadratmeter neue Fläche für rund 7.000 Arbeitsplätze sowie attraktive Gastronomie- und Serviceeinrichtungen.

Grundlage für Baurecht geschaffen

Liebe Erlangerinnen und Erlanger,

ich bin sehr froh, dass das Bebauungsplanverfahren für die ersten beiden Module des Siemens Campus mit dem Satzungsbeschluss abgeschlossen ist und wir jetzt die Grundlage für aktives Baurecht haben. Zwischen Wettbewerbsentscheid und Satzungsbeschluss und Grundsteinlegung liegen nur 22 Monate. Für ein Projekt dieser Größenordnung außergewöhnlich schnell.

Das ist nur gelungen, weil alle Beteiligten von Anfang an an einem Strang gezogen haben. Dank der außerordentlich guten und konstruktiven Zusammenarbeit mit der Stadt Erlangen und ihren Gremien konnten wir die einzelnen Schritte in Rekordzeit bewältigen. Damit können wir nun loslegen und Anfang Dezember feierlich den Grundstein legen und mit den Bauarbeiten für die Infrastruktur beginnen.

Mit dem Siemens Campus werden wir den größten Siemens-Standort umgestalten. Unser oberstes Ziel dabei – Siemens sowohl für die Mitarbeiter von heute, als auch für die Talente von morgen interessant machen. Um Fragen wie - wie wollen wir in Zukunft arbeiten? wie passen Job und Leben zusammen? was braucht man dafür? – kreist unsere Arbeit. Wir wissen, dass Selbstbestimmtheit und Flexibilität heute die Entscheidungskriterien für oder gegen einen Arbeitsgeber sind.

Genau das haben wir uns bei den Planungen zum Siemens Campus auch ins Stammbuch geschrieben. Neben Offenheit und Transparenz ist Flexibilität eines der drei Hauptkriterien, die uns bei der Konzeption und Umsetzung dieses Zukunftsprojekts leiten. Ein gutes Beispiel ist die Struktur der Gebäude und deren Nutzungsmöglichkeiten. Die Erdgeschosszonen wollen wir in weiten Teilen öffentlich zugänglich nutzen und attraktive Gastronomie- und Serviceeinrichtungen ansiedeln. Je nach Platzbedarf können die einzelnen Einheiten flexibel zugeschnitten und genutzt werden. Gleiches gilt für die Obergeschosse, deren Büroeinheiten sich flexibel an die Bedürfnisse der jeweiligen Nutzer anpassen lassen. Je nach Bedarf können diese aus einem Baukastensystem auswählen, ob sie mehr Fläche für Schreibtischeinheiten oder mehr für Besprechungen und Think Tanks haben möchten. Das eröffnet den Mitarbeitern vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Abteilungs-, Hierarchie- und Konzerngrenzen hinweg und gibt ihnen die Freiheit, den Arbeitsalltag ihren Bedürfnissen und Aufgaben entsprechend zu gestalten.

Aber auch der Weg von und zur Arbeit bietet den Nutzern voll Flexibilität. Auf dem Campus werden sie eine größtmögliche Bandbreite an Transportmitteln zur Wahl haben. Neben einer optimalen Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel mit eigener S-Bahnhaltestelle, geplanter StUB-Haltestelle und Busanbindungen, werden auch die Radfahrer- und Fußgängerwege weiter ausgebaut. Die sich durch den Campus ziehende Grünachse z.B. wird bis auf wenige Ausnahmen nur Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sein. Neben ausreichend Parkplätzen für Pkws werden auch E-Car- und E-Bike-Ladestationen vorhanden sein und Car-Sharing-Modelle noch mehr Flexibilität bei der Erreichbarkeit bieten.

Ich freue mich, dass all diese Planungen in Kürze umgesetzt werden und wir alle gemeinsam den Fortschritt auf der Baustelle sehen.

Herzlichst Ihr
Thomas Braun

Erlanger Stadtrat fasst Satzungsbeschluss

Der Stadtrat Erlangen hat den Satzungsbeschluss für die Module 1 und 2 des Siemens Campus Erlangen gefasst. Mit dem Beschluss findet das Bebauungsplanverfahren für die ersten beiden Module seinen Abschluss und die Grundlage für aktives Baurecht ist geschaffen. Nach der Veröffentlichung der Pläne im Amtsblatt der Stadt Erlangen treten sie in absehbarer Zeit in Kraft.


Mit dem Siemens Campus wird der größte Siemens-Standort weltweit in den kommenden Jahren Zug um Zug zu einem offenen, modernen und nachhaltigen Stadtteil entwickelt. Für die ersten beiden Module sind dreizehn neue Bürogebäude, ein Hochhaus, sowie der Bau von sechs Parkhäusern und drei Kantinen geplant. Damit werden auf einer Fläche von rund 200.000 Quadratmetern u.a. neue Büro-, Forschungs-, und Laborarbeitsplätze entstehen.

Auch eine von vier Wings-Skulpturen des berühmten Architekten und Städteplaners Daniel Libeskind wird auf dem Siemens Campus eine neue Heimat finden. Damit wird die symbolische „Innovation-Bridge” der Wings-Skulpturen auch in Erlangen fest verankert. Daniel Libeskind hatte die 10 Meter hohen und 14 Tonnen schweren Skulpturen für den Siemens-Auftritt auf der Expo in Mailand 2015 gestaltet. In Zukunft sollen die Wings wie eine symbolische „Innovation-Bridge” den Siemens-Gründungsort Berlin, den weltweit größten Siemens-Standort Erlangen und das Siemens Headquarter in München miteinander verbinden. Die vierte Skulptur bleibt in Mailand und wird nach deren Fertigstellung vor der neuen Siemens-Zentrale Italien stehen. Die Erlanger Skulptur wird vorläufig direkt vor dem Besuchereingang zum Siemens Forschungsgelände in der Freyeslebenstraße installiert. Die Baumaßnahmen dazu haben bereits begonnen und werden bis kurz vor Weihnachten dauern.

Bis der imposante Hingucker seine endgültige Position im Modul 2 des Siemens Campus einnehmen kann, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. 2020 soll das erste Modul bezugsfertig sein. Die erforderlichen Abbruch-Arbeiten im Modul 1 westlich der Günther-Scharowsky-Straße haben bereits im Sommer begonnen. Inzwischen sind sie soweit fortgeschritten, dass am 9. Dezember 2016 die Grundsteinlegung erfolgen kann.

Beginn der Abriss-Arbeiten

Auf dem Gelände des zukünftigen Siemens Campus Erlangen sind die ersten Abrissbagger angerollt. In den kommenden Monaten wird nun das Gelände westlich der Günther-Scharowsky-Straße für die Bauarbeiten vorbereitet.

Die Vorbereitungen für den Abriss laufen bereits seit 18 Monaten. Rund 40.000 Quadratmeter Fläche wurden leergezogen, 750 Mitarbeiter an acht Standorte in Nürnberg, Fürth und Erlangen verlagert, die Gebäude ausgeräumt und für den Abriss vorbereitet. Inzwischen über 40 Jahre alt wurden sie bisher als Büroflächen, Call-Center, Werkstätten, Labore, Testflächen sowie Lager- und Logistikflächen genutzt.

Bis zum Frühjahr 2017 soll der Abriss beendet sein. Ein Spezial-Unternehmen aus der Region wird bis dahin insgesamt rund 70.000 Tonnen Abbruchmaterialien und 15.000 Tonnen Bodenmaterial abgefahren und fachgerecht entsorgt haben.

Beim Abriss werden bis zu 50 Mitarbeiter eines Spezialunternehmens aus der Region vor Ort sein. Neben diversen Abbruchbaggern kommen auch spezielle Longfront-Bagger zum Einsatz, deren extra-langer Greifarm mit Anbaugeräten wie Hydraulikhammer, Abbruchschere, Crusher, Pulverisierer und Sortiergreifer für jeden Einsatzzweck individuell ausgerüstet werden kann.

Nachdem die Bebauungspläne zum Siemens Campus Erlangen am 11. Mai 2016 vom Erlanger Stadtrat gebilligt und die Städtebaulichen Verträge notariell beurkundet wurden, beginnt nun die zweite Phase der Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Bebauungspläne für die Module 1 und 2 werden öffentlich ausgelegt und sind außerdem Thema einer öffentlichen Informationsveranstaltung.

Ab dem 13. Juni 2016 werden die Bebauungsplanentwürfe im Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung Erlangen (Gebbertstraße 1/ 3. OG), öffentlich dargelegt und im Rathaus-Foyer ausgestellt. Zusätzlich sind die Entwürfe im Internet unter www.erlangen.de/stadtplanung abrufbar. Neben der Einsicht der Bebauungsplanentwürfe bietet eine öffentliche Informationsveranstaltung der Stadt Erlangen am 5. Juli 2016 um 18:30 Uhr im Redoutensaal die Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung der Entwürfe.

Richtfest gefeiert – der Rohbau der SPE steht

Nur sieben Monate nach dem Spatenstich steht der Rohbau der Siemens Professional Education (SPE) in Erlangen. Zusammen mit den am Bau beteiligten Handwerkern, Architekten, Bauplanern, Vertretern der Baubehörden sowie Ausbildern und Schülern der SPE feierte Siemens Real Estate das traditionelle Richtfest.

Thomas Braun, General Manager des Siemens Campus, begrüßte die Teilnehmer zum Richtfest. Er dankte den Handwerkern für die schnelle Fertigstellung des Rohbaus und den Vertreten der Stadt für die enge Zusammenarbeit, die einen so zügigen Verlauf des Bauvorhabens ermöglicht habe. Zudem freute er sich, dass schon mit den bisherigen Leistungen die Anforderungen des LEED-Gold-Standards, der besonders umweltfreundliche, ressourcenschonende und nachhaltige Neubauten kennzeichnet, erfüllt seien. Josef Weber, Leiter Referat Bauen und Wohnen der Stadt Erlangen, freute sich über das klare Bekenntnis von Siemens zur Ausbildung junger Menschen, und sah es als ein Garant für die Entwicklung eines jungen und lebendigen Stadtteils mit dem Siemens Campus. Der Leiter der SPE Süd, Jürgen Hollatz, betonte die attraktive und einladende Lernumgebung, die mit dem Neubau und dem Siemens Campus im Entstehen sei und unterstich deren Bedeutung im Kampf um die besten Talente.

Mit dem 5-geschossigen und U-förmigen Gebäude hat der erste Baustein des Siemens Campus Erlangen Gestalt angenommen und lässt erahnen, was für ein moderner, offener, lebendiger und nachhaltiger Stadtteil hier einmal entstehen wird. Auf über 10.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche bietet der der erste, ausschließlich für die SPE geplante und genutzte Neubau Platz für moderne Werkstätten, Labore, Seminar- und Multifunktionsräume sowie eine offene Innengestaltung mit Lerninseln. Rund 1.300 Auszubildende und dual Studierende können hier gemeinsam an Projekten arbeiten und werden so auf die heute in modernen Unternehmen üblichen, offenen Arbeitsstrukturen vorbereitet.

Der Stadtrat Erlangen hat den Billigungsbeschluss für die Module 1 und 2 des Siemens Campus Erlangen erteilt. Mit dem Beschluss wird das Einverständnis mit dem ausgearbeiteten Entwurf des Bebauungsplans gegeben. Damit hat die Planung zum Campus einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht.

Vorgesehen ist, dass in den ersten beiden Modulen westlich (Modul 1) und östlich (Modul 2) der Günther-Scharowsky-Straße dreizehn neue Bürogebäude und sechs Parkhäuser gebaut werden. Das im Modul 2 geplante, neue, rund 70 Meter hohe Hochhaus wird zusätzlich eine deutlich sichtbare Identifikation für den Siemens Campus Erlangen bieten und einen neuen städtebaulichen Akzent setzen

Sämtliche Neubauten sind als „grüne Gebäude” geplant und werden höchste internationale Nachhaltigkeitsstandards erfüllen. Unter anderem ist neben der Nutzung erneuerbarer Energien auch ein innovatives Fernkälte- und Fernwärme-Konzept vorgesehen.

Insgesamt entstehen so in den ersten beiden Modulen rund 200.000 Quadratmeter neuer Flächen für Büro-, Forschungs- und Laborarbeitsplätze sowie Gastronomie- und Serviceeinrichtungen. Großzügige Grün- und Freiflächen werden zum Verweilen und Kommunizieren einladen. In den Parkhäusern – mit Ladeeinrichtungen für e-cars – werden fast 5.500 PKW Platz finden. Zusätzlich sind mindestens 2.000 Abstellplätze für Fahrräder – mit Ladeeinrichtungen für e-bikes – geplant. Außerdem wird die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel – mit geplanter StUB-Haltestelle – sowie der Rad- und Fußverkehr in dem dann frei zugänglichen Areal deutlich verbessert.

Bereits im Sommer des Jahres beginnen die Abrissarbeiten im Modul 1. Als nächster Schritt soll Ende 2016 das Bebauungsplanverfahren mit dem Satzungsbeschluss abgeschlossen werden. Anschließend beginnen mit dem Spatenstich die Bauarbeiten im Modul 

Bis 2020 werden die dortigen Gebäude bezugsfertig sein.

Liebe Erlangerinnen und Erlanger,

die Planung und sogenannte Baurechtsschaffung eines Großprojekts wie dem Siemens Campus Erlangen ist ein aufwändiges Verfahren. Umso mehr freut es mich, dass unser Campus mit dem Billigungsbeschluss des Stadtrats nun einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht hat. Das gelingt nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Dank der außerordentlich guten und konstruktiven Zusammenarbeit mit der Stadt Erlangen und ihren Gremien konnten wir die einzelnen Schritte in Rekordzeit bewältigen. Vom Grundsatzbeschluss bis zum Aufstellungsbeschluss ist nur gut ein Jahr vergangen, vom Aufstellungsbeschluss zum jetzt erteilten Billigungsbeschluss wieder nur rund ein Jahr. Andernorts dauert so etwas gern auch mal doppelt so lange.

Nun ist es bald soweit. Bereits im Sommer wollen wir im Bereich westlich der Günther-Scharowsky-Straße mit den Abrissarbeiten beginnen. Und nach dem Satzungsbeschluss der Stadt Erlangen – dem Abschluss des Bebauungsplanverfahrens – sollen bereits Ende dieses Jahres die Bauarbeiten für die Infrastruktur mit dem feierlichen ersten Spatenstich beginnen.

Bis 2020 werden im Modul 1 neue Bürogebäude entstehen, die eine zukunftsorientierte Arbeitsumgebung in einem innovativen Umfeld bieten. Mit Grün- und Freiflächen und mit öffentlich zugänglichen Gastronomie- und Serviceeinrichtungen. Bereits in diesem ersten Bauabschnitt werden Sie alle nach Fertigstellung einen ersten Eindruck davon erhalten, wie der Siemens Campus später einmal wirken wird. Denn der Standort wird sich öffnen – Für alle Erlangerinnen und Erlanger. Und für die Mitarbeiter entsteht ein völlig neues Umfeld, in dem starre Arbeitsstrukturen aufgebrochen und neue Maßstäbe für die Work-Life-Balance gesetzt werden.

Dazu tragen auch unser neues Wegekonzept und der Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsmittel bei. Der Rad- und Fußverkehr wird vereinfacht und die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel mit S-Bahn-Haltepunkt, Bushaltestellen und geplanter StUB-Haltestelle verbessert. In den neu entstehenden Parkhäusern werden wir selbstverständlich auch Ladestationen für e-cars anbieten. Allein im ersten Modul planen wir außerdem mindestens 1.000 Abstellplätze für Fahrräder, auch hier mit Ladestationen für e-bikes.

Inzwischen haben wir mit der Stadt Erlangen auch den städtebaulichen Vertrag geschlossen, in dem die Rechte und Pflichten von Siemens auf der einen sowie der Stadt Erlangen auf der anderen Seite festgeschrieben sind. Ein weiterer, nicht unwichtiger Schritt zum Siemens Campus Erlangen, der – da bin ich mir schon heute sicher – das Stadtbild von Erlangen bereichern wird. Darauf freue ich mich schon heute.

Herzlichst Ihr
Thomas Braun

Auf dem Gelände des zukünftigen Siemens Campus Erlangen haben die Bauarbeiten zum neuen Siemens Ausbildungszentrum begonnen. Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, Arbeitsdirektorin und Vorstandsmitglied des Vorstands der Siemens AG Janina Kugel, Dr. Zsolt Sluitner, CEO Siemens Real Estate, Hannes Apitzsch, Leiter Siemens Global Shared Services und Hans-Jürgen Hartung, Betriebsratsvorsitzender Siemens Erlagen-Süd feierten gemeinsam mit Nachbarn, Siemens-Ausbildern und Auszubildenden den ersten Spatenstich.

„Mit diesem Gebäude entsteht der erste Baustein zu unserem Siemens Campus Erlangen”, freute sich Dr. Zsolt Sluitner beim ersten Spatenstich zum neuen Ausbildungszentrum. Siemens-Vorstandsmitglied Janina Kugel ergänzte: „Um die besten Talente in unser Unternehmen zu holen, müssen wir ihnen auch etwas Besonderes bieten. Etwas, das sie anderswo so nicht bekommen. Eine attraktive, spannende Lernumgebung, wie sie hier entsteht, kann genau das Besondere sein. Deshalb ist das neue Ausbildungszentrum so wichtig für uns.” 

Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister von Erlangen, nutzte die Veranstaltung auch für einen Dank an Siemens: „Wir wollen, dass junge Menschen in Erlangen einen Ausbildungsplatz finden können. Die meisten von ihnen schaffen das. Das haben wir auch Siemens zu verdanken. Mit dem Spatenstich zum neuen Siemens Ausbildungszentrum steht fest, dass das so bleiben wird. Das ist gut für Erlangen und stellt eine wichtige Weiche für eine gute Zukunft unserer Stadt.”

Darüber freuten sich auch rund 30 Auszubildende, die an der feierlichen Veranstaltung gemeinsam mit über 80 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - unter ihnen auch viele Nachbarn - teilnahmen. Derzeit lernen die Auszubildenden noch in Gebäuden, die auf dem Siemens Gelände westlich der Günther-Scharowsky-Straße liegen und im Rahmen der Umgestaltung des Standorts abgerissen werden.

Der U-förmige Neubau mit teilbegrüntem Innenhof entsteht auf einem rund 6.700 Quadratmeter großen Grundstück im südlichen Teil des zukünftigen Siemens Campus Erlangen. In ihm werden die fast 1.300 Auszubildenden und dual Studierenden, die derzeit ihre Ausbildung bei Siemens in Erlangen durchlaufen, auf ihre zukünftigen Berufe vorbereitet. Schwerpunkt bilden die Fakultäten Elektrotechnik, Mechanik, IT und BWL. Auf über 10.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche bietet der Neubau Platz für moderne Werkstätten, Labore, Seminar- und Multifunktionsräume sowie eine offene Innengestaltung mit Lerninseln für gemeinsame Projektarbeit.

Liebe Erlangerinnen und Erlanger,

für den 29. September 2015 hatte die Stadt Erlangen zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung über den aktuellen Planungsstand des Siemens Campus in den Redoutensaal geladen. Über 100 Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung gefolgt und haben sich für die Bebauungspläne der Bauabschnitte 1 und 2 interessiert. Der Oberbürgermeister der Stadt, die Fachleute der Stadtverwaltung, die beauftragten Planer und Gutachter und ich haben die Zuhörer über das Projekt informiert und sind auch in Einzelgesprächen Rede und Antwort gestanden.

Die Einbindung der Öffentlichkeit ist ein wichtiger Bestandteil im Verfahren zur Aufstellung der Bebauungspläne. Es hilft dabei, die Bedürfnisse der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie die Bedürfnisse von Siemens zu spiegeln und zu bündeln. Nur so kann das derzeit größte Einzelprojekt und die zugleich größte Investition von Siemens ein Erfolg für alle Beteiligten werden.

Ein Thema war selbstverständlich der Verkehr, insbesondere die verkehrliche Erschließung des Geländes, das zukünftig der Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Hier gibt es ein großes Potential zu heben, indem eine Vielzahl an Verkehrsmitteln angeboten wird, aus der die Nutzer bewusst wählen können. Das beinhaltet zum Beispiel Bus, Bahn, Fahrrad oder Elektromobilität. Aber auch Energie, Umwelt- und Klimaschutz wurden eingehender diskutiert. Auch wenn es nicht ganz ohne Eingriffe gehen wird, werden wir mit der Begrünung zahlreicher Flächen und die Nutzung der vorhandenen Wasserfläche eine einzigartige Mischung aus Naturraum und Firmengelände finden.

Die Entstehung des Siemens Campus ist Teil einer großen Verwandlung, die Erlangen in der nächsten Zeit auch mit den Umzügen und der Neustrukturierung der Universität erleben wird. Wir wollen mit dem Campus die Chance einer kompletten Neuaufsetzung nutzen, die Erfolgsgeschichte des Standorts, die gekennzeichnet ist von Stabilität und Sicherheit, fortschreiben. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Stadt und allen, die an dieser Veranstaltung teilgenommen haben, bedanken. Die konstruktiven Gespräche machen Spaß und bringen wertvolle Anregungen für die weiteren Planungen.

Herzlichst Ihr
Thomas Braun

Die Planungen zum Siemens Campus Erlangen werden konkreter und es wird immer klarer, wie dieser neue, lebendige und für jedermann offene Stadtteil später einmal aussehen wird. Die Bebauungspläne für die Bauabschnitte 1 und 2 befinden sich in Aufstellung und werden vom 4. September 2015 bis 9.Oktober 2015 öffentlich ausgelegt.

Nach dem Aufstellungsbeschluss wurde in den letzten Monaten an den Bebauungsplänen für die Bauabschnitte 1 und 2 des Campus gearbeitet. Die Planzeichnungen und textlichen Beschreibungen legen dar, wie sich das "Forschungsgelände" verändern wird und wie die neuen Gebäude aussehen sollen. Des Weiteren wurden Infrastrukturfragen geklärt unter anderem zur Abfallentsorgung, Energieversorgung oder Straßenführung.

Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit während des Bebauungsplanverfahrens kann sich ab dem 4. September 2015 die interessierte Öffentlichkeit über die Ziele und Zwecke der Planungen informieren und sich selbst ein Bild machen. Dazu werden die Bebauungsplanvorentwürfe im Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Gebbertstraße 1/ 3. Stock, öffentlich dargelegt und im Rathaus-Foyer ausgestellt. Zusätzlich sind die Entwürfe im Internet unter www.erlangen.de/stadtplanung abrufbar. Neben der Einsicht der Bebauungsplanvorentwürfe bietet eine öffentliche Informationsveranstaltung der Stadt Erlangen am 29. September 2015 um 18:30 Uhr im Redoutensaal die Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung der Entwürfe.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich direkt vor Ort zu informieren. Damit Interessierte einen Blick auf das Campusgelände werfen und sich vor Ort über die weiteren Planungen informieren können, öffnet Siemens das "Forschungsgelände" und lädt an drei Terminen zu geführten Rundgängen ein.

  • Rundgang 1: Donnerstag, 1. Oktober 2015, ab 17:00 Uhr
  • Rundgang 2: Freitag, 2. Oktober 2015, ab 15:00 Uhr
  • Rundgang 3: Freitag, 2. Oktober 2015, ab 17:00 Uhr

Treffpunkt für die Rundgänge ist Siemens AG, Besuchereingang Freyeslebenstraße, Freyeslebenstraße 1, 91052 Erlangen.

Aufgrund der Zugangsbeschränkungen zum "Forschungsgelände" ist eine Anmeldung bis 18. September 2015 unter Angabe von Name und Vorname der teilnehmenden Personen sowie Datum und Uhrzeit der Teilnahme an siemens-campus-erlangen.sre@siemens.com zwingend erforderlich.

Die Führungen sind aus Sicherheitsgründen ausschließlich Erwachsenen vorbehalten.

Jeder ist herzlich willkommen!

Liebe Erlangerinnen und Erlanger,

das offizielle Bebauungsplanverfahren für unseren Siemens Campus Erlangen hat begonnen. Die erste Stufe in diesem gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren bildet der Aufstellungsbeschluss der Stadt, dass für einen definierten Bereich ein Bebauungsplan erstellt werden soll. Dazu diskutiert zuerst der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss das Vorhaben und gibt sein Einverständnis und anschließend trifft der Stadtrat seinen Entscheid. Den ersten Schritt sind wir inzwischen gegangen

Vor wenigen Tagen traf sich in Erlangen der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss der Stadt unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. Florian Janik. Gemeinsam mit Karl Göpfert von Siemens Real Estate habe ich dort den aktuellen Stand der ersten zwei Module des Campus präsentiert, für die der Beschluss getroffen wird. Seit dem Jury-Entscheid im Januar hat es ja bereits einige Änderungen am ursprünglichen Entwurf gegeben. Das Architekturbüro hat die Empfehlungen der Jury umgesetzt und in die neue Planung eingearbeitet.

Viele Fragen des Ausschuss drehten sich dabei rund um das große Thema Verkehr. Wo wird es Parkhäuser geben? Wie viele Stellplätze sind geplant? Wie sind die Parkhäuser zu erreichen? Gibt es genügend Fahrradstellplätze? Wie sieht die Anbindung an das öffentliche Straßennetz, an die öffentlichen Verkehrsmittel, aber auch beispielsweise an den Erlanger Bahnhof aus? Wie verlaufen die Verkehrsflüsse, wie der Fußgänger-Verkehr?

All dies haben wir ausführlich erläutert, denn es ist Bestandteil unserer Planungen. Der Zugang zur S-Bahn wurde weiterentwickelt. Für die Fußgänger-Querung der Günther-Scharowsky-Straße gibt es Alternativen, die noch weiter untersucht werden. Ansonsten sind die Baufluchten entlang der Paul-Gossen- und Günther-Scharowsky-Straße dem Straßenverlauf folgend gestaffelt worden und die einzelnen Baufelder vertieft betrachtet worden.

Nach intensiver Diskussion lobte der Ausschuss noch einmal ausdrücklich die kooperative Zusammenarbeit und traf anschließend einstimmig den Aufstellungsbeschluss, der nun in wenigen Tagen im Stadtrat zur Abstimmung steht. Auch von unserer Seite möchte ich mich für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Stadt Erlangen und ihren Gremien bedanken. Die alle Parteien und Interessengruppen übergreifende Zustimmung zum Campus macht Spaß und spornt uns alle an. Wenn alle an einem Strang ziehen, dann schafft man einfach schneller mehr.

Herzlichst Ihr

Thomas Braun

Der Masterplan des Siemens Campus ist in den letzten Wochen verfeinert und weiterentwickelt worden.

Die Planungen sehen unter anderem ein Hochhaus im Eingangsbereich des Modul 2, an der Günther-Scharowsky-Straße, vor. Dieser städtebauliche Akzent soll ähnlich wie derzeit der sogenannte "Himbeerpalast" in Erlangen Mitte den Weg zu unserem neuen, lebendigen und für jedermann offenen Stadtteil im Süden Erlangens weisen. Mit diesem Hochpunkt wird zudem der West-Ost-Boulevard betont, der wie ein grünes Band den Campus durchziehen wird.

Damit der Spatenstich für den Siemens Campus wie geplant im Oktober 2016 stattfinden kann, erfolgt sukzessive der Freizug der Module. Betroffen davon ist auch das Ausbildungszentrum der Siemens Professional Education. Sie bildet in Erlangen in den Bereichen Mechanik, Elektrotechnik, IT und im kaufmännischen Umfeld aus. Damit der Ausbildungsbetrieb kontinuierlich weiter laufen kann, beginnt Siemens Real Estate im Oktober mit dem Spatenstich für den Neubau des Ausbildungszentrums. Geplant ist ein zukunftsweisendes, modernes Gebäude mit flexibler Raumbildung für Ausbildungs-, Büro- und Entwicklungsflächen.

Weitere Details des Campus werden sich aus dem Bebauungsplan ergeben, der derzeit gemeinsam mit der Stadt Erlangen ausgearbeitet wird. Im Herbst wird der Bebauungsplan öffentlich ausliegen und die Bürgerinnen und Bürger werden die Gelegenheit bekommen, sich zu den Planungen zu äußern.

Der Stadtrat der Stadt Erlangen hat den Aufstellungsbeschluss für die ersten zwei Module des Siemens Campus Erlangen getroffen. Damit beginnt nun das offizielle Bebauungsplanverfahren

Nach einer Rekordzeit von vier Monaten seit dem Architekturwettbewerb startet der Siemens Campus Erlangen nun ins Bebauungsplanverfahren. Dazu hat der Stadtrat der Stadt Erlangen am 20. Mai 2015 den Aufstellungsbeschluss getroffen.

Der Aufstellungsbeschluss ist der erste Schritt im gesetzlich vorgeschriebenen Bebauungsplanverfahren. Er besagt das Einverständnis der Stadt, dass für einen definierten Bereich ein Bebauungsplan erstellt werden soll. Im Falle des Siemens Campus Erlangen umfasst dieser Bereich die Bauabschnitte Eins und Zwei. Als nächster Schritt wird nun ein Entwurf für den Bebauungsplan dieser zwei Bauabschnitte erstellt und öffentlich ausgelegt. Das ist bereits für den Sommer 2015 geplant. Dann werden die Bürger die Möglichkeit haben, ihre Meinung zur Planung zu äußern. Wie bisher üblich, wird es auch dann wieder eine öffentliche Info-Veranstaltung geben.

Thomas Braun, General Manager des Siemens Campus Erlangen: "Wir freuen uns sehr über die deutliche Zustimmung, die unser Projekt von Seiten der Stadt Erlangen erfährt. Wir haben den Campus von Beginn an in engster Abstimmung mit den Gremien der Stadt geplant. Diese sehr gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit zeigt sich nun auch wieder in dem überaus schnellen Start ins Bebauungsplanverfahren."

Liebe Erlangerinnen und Erlanger,

Am 21. April fand in der Heinrich-Lades-Halle unsere große Info-Veranstaltung zum aktuellen Stand des Campus-Projekts statt, zu der neben den interessierten Erlangern auch viele Mitarbeiter erschienen waren. Einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie auch im News-Bereich dieser Seite .

Im Umfeld der Veranstaltung bin ich immer wieder auf einen Punkt angesprochen worden, den ich Ihnen an dieser Stelle etwas näher erläutern möchte. Wiederholt hieß es: "Der jetzige überarbeitete Entwurf sieht doch genauso aus wie der ursprüngliche Gewinnerentwurf aus dem Januar. Was ist denn da eigentlich anders?"

Alles ist verfeinert und weiter konkretisiert. Denn wir befinden uns nun im laufenden Entwicklungsprozess zum zukünftigen Siemens Campus Erlangen. Der Entwurf vom Januar, mit dem das Architekturbüro KSP den Wettbewerb gewonnen hat, lieferte sozusagen die solide Basis, die durch die vertiefende Planung und die detaillierte Beschäftigung mit dem Projekt nun Schritt für Schritt weiter konkretisiert wird. Gemeinsam mit der Stadt Erlangen und uns haben die Architekten von KSP in den vergangenen Wochen jeden Bestandteil des Campus und jede Gebäude-Proportion untersucht, jede Straßenflucht und jedes Profil hinterfragt. Und so nimmt unser Siemens Campus Erlangen – auch wenn man das auf dem Plan auf den ersten Blick nicht sieht - immer mehr Gestalt an.

Dabei handelt es sich übrigens um einen normalen Prozess. Der Wettbewerbsentwurf gibt sozusagen die Richtung vor, auf dessen Grundlage steigt man dann immer weiter und tiefer in den Planungs- und Verbesserungsprozess ein. Als nächster Schritt steht nun der für Mai 2015 geplante Aufstellungsbeschluss im Stadtrat an. Damit ist dann noch nichts endgültig. Dort wird vielmehr die Stadt noch einmal ihr Bekenntnis zum Umfang des Projekts abgeben. Dann folgt das Bebauungsplanverfahren und dabei kommen wir dann – wieder Schritt für Schritt – dem endgültigen Stand immer näher.

Sie sehen, auch in den kommenden Monaten bleibt es spannend beim Siemens Campus Erlangen. Und ich verspreche Ihnen, Sie an dieser Stelle auch weiterhin über alle wichtigen Schritte und Entscheidungen aktuell auf dem Laufenden zu halten.

Herzlichst Ihr

Thomas Braun

Gemeinsam hatten die Stadt Erlangen und Siemens zu einer öffentlichen Info-Veranstaltung geladen, um über den aktuellen Planungsstand des Siemens Campus zu informieren.

Wie wird der Siemens Campus Erlangen einmal aussehen? Wie entwickelt sich die Planung weiter? Und wie ist der aktuelle Stand?

Das waren die zentralen Fragen, die die Stadt Erlangen und Siemens gemeinsam mit Jürgen Engel, Architekt des Entwurfs, im Rahmen einer öffentlichen Info-Veranstaltung in der Heinrich-Lades-Halle beantworten wollten. Mehr als 400 Erlanger und Mitarbeiter von Siemens waren der Einladung gefolgt, folgten gespannt den Vorträgen und stellten anschließend ihre Fragen zum Projekt.

Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik begrüßte die Gäste und hob anschließend noch einmal die besondere Bedeutung des geplanten Großprojekts für die Zukunft der Stadt Erlangen hervor. Anschließend erläuterte Dr. Zsolt Sluitner, CEO von Siemens Real Estate, die Entwicklung des Campus seit dem Werkstattgespräch im Juli letzten Jahres. Außerdem gab er einen Ausblick auf die kommenden Meilensteine und die nun anstehenden nächsten Schritte.

Dann hatte der Architekt Jürgen Engel das Wort. Mit Bekanntgabe des Gewinner-Entwurfs hatte die Jury einige Änderungswünsche an das Architekturbüro formuliert. Erstmals präsentierte er nun öffentlich die Vorschläge seines Büros:

So könnten die direkt an der Paul-Gossen-Straße geplanten Gebäude etwas näher an den Straßenverlauf rücken. Als Folge würde die zentrale Ost-West-Grünachse leicht verbreitert. Bezüglich der Querung der Günther-Scharowsky-Straße schlug Engel nun einen Fußgänger- und Radfahrer-Übergang vor. Die zwischenzeitlich angedachte Brückenlösung würde, so erläuterte er, schon allein aufgrund ihrer Länge die Nutzung erschweren und den grünen und offenen Gesamteindruck des Campus deutlich negativ beeinflussen. Die Querung der Günther-Scharowsky-Straße ist Teil des ebenfalls überarbeiteten Verkehrskonzepts, das – insbesondere auch in Bezug auf die Anbindung der zukünftigen Wohngebiete im Südosten – optimiert wurde.

Als weitere Neuerung schlug Engel ein Hochhaus an der Günther-Scharowsky-Straße vor, das bis zu 60 Meter hoch werden könnte. Dieser Hochpunkt würde, so Engel, einen sichtbaren Bezugspunkt liefern und dem Campus zusätzliche Identität verleihen.

Alle Vorschläge des Architekturbüros werden in den kommenden Wochen und Monaten zwischen der Stadt Erlangen und Siemens weiter abgestimmt und konkretisiert. Im Mai 2015 soll dann im Stadtrat der Aufstellungsbeschluss erfolgen, der den Beginn des Bebauungsplanverfahrens darstellt. Die ersten Bauarbeiten beginnen dann bereits im Herbst dieses Jahres, wenn im Südwesten des Campus-Geländes der Neubau für das Siemens Ausbildungszentrum errichtet wird. Bisher werden dazu Gebäude genutzt, die im ersten Bauabschnitt des Campus liegen und als erste leergezogen werden müssen.

Durch den Abend führte Prof. Dr. Franz Pesch von der Uni Stuttgart, der bereits die Jury-Sitzung zum Campus geleitet hatte. Er moderierte auch die anschließende Podiumsdiskussion, in der die Referenten sowie Thomas Braun, General Manager des Campus-Projekts, und Erlangens Bau- und Planungsreferent Josef Weber weitere Fragen zum Campus beantworteten.

Der Stadtrat Erlangen hat den Billigungsbeschluss für die Module 1 und 2 des Siemens Campus Erlangen erteilt. Mit dem Beschluss wird das Einverständnis mit dem ausgearbeiteten Entwurf des Bebauungsplans gegeben. Damit hat die Planung zum Campus einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht.

Vorgesehen ist, dass in den ersten beiden Modulen westlich (Modul 1) und östlich (Modul 2) der Günther-Scharowsky-Straße dreizehn neue Bürogebäude und sechs Parkhäuser gebaut werden. Das im Modul 2 geplante, neue, rund 70 Meter hohe Hochhaus wird zusätzlich eine deutlich sichtbare Identifikation für den Siemens Campus Erlangen bieten und einen neuen städtebaulichen Akzent setzen

Sämtliche Neubauten sind als „grüne Gebäude” geplant und werden höchste internationale Nachhaltigkeitsstandards erfüllen. Unter anderem ist neben der Nutzung erneuerbarer Energien auch ein innovatives Fernkälte- und Fernwärme-Konzept vorgesehen.

Insgesamt entstehen so in den ersten beiden Modulen rund 200.000 Quadratmeter neuer Flächen für Büro-, Forschungs- und Laborarbeitsplätze sowie Gastronomie- und Serviceeinrichtungen. Großzügige Grün- und Freiflächen werden zum Verweilen und Kommunizieren einladen. In den Parkhäusern – mit Ladeeinrichtungen für e-cars – werden fast 5.500 PKW Platz finden. Zusätzlich sind mindestens 2.000 Abstellplätze für Fahrräder – mit Ladeeinrichtungen für e-bikes – geplant. Außerdem wird die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel – mit geplanter StUB-Haltestelle – sowie der Rad- und Fußverkehr in dem dann frei zugänglichen Areal deutlich verbessert.

Bereits im Sommer des Jahres beginnen die Abrissarbeiten im Modul 1. Als nächster Schritt soll Ende 2016 das Bebauungsplanverfahren mit dem Satzungsbeschluss abgeschlossen werden. Anschließend beginnen mit dem Spatenstich die Bauarbeiten im Modul 

Bis 2020 werden die dortigen Gebäude bezugsfertig sein.

Liebe Erlangerinnen und Erlanger,

Ende Februar hat unser SRE-CEO Dr. Zsolt Sluitner gemeinsam mit mir im Erlanger Stadtrat den aktuellen Stand unseres Campus-Projekts präsentiert. Denn Transparenz und Offenheit sind uns wichtig. Darum haben wir für Sie – liebe Kolleginnen und Kollegen – diese Intranet-Seite eingerichtet, auf der Sie sich fortlaufend über den aktuellen Stand und die Entwicklung des Siemens Campus Erlangen informieren können. Darum können Sie und die Bürgerinnen und Bürger von Erlangen im Foyer des Himbeerpalasts die Ausstellung des Architekturwettbewerbs ansehen. Und darum waren wir gemeinsam im Stadtrat. Wir möchten Sie und die ganze Stadt Erlangen einbinden und mitnehmen, bei diesem für uns alle so großen, großartigen und wichtigen Projekt.

Wie richtig dies ist, haben wir bei der Präsentation im Stadtrat wieder einmal erfahren dürfen. "So macht Zusammenarbeit Spaß!", hat mir SRE-CEO Dr. Sluitner auf dem Heimweg zugerufen. Denn der Stadtrat ist – wie von Beginn an, möchte ich einfügen – begeistert vom Siemens Campus Erlangen. Selten haben wir eine so lockere und entspannte Atmosphäre erlebt. Selten war die Zustimmung so deutlich spürbar. Übrigens – wie schon bei den Abstimmungen in unserer Jury-Sitzung – quer durch alle Fraktionen.

Zum Einstieg haben wir den Stadtratsmitgliedern einen Film gezeigt, der die zwei spannenden Tage unserer Jury-Sitzung dokumentiert. In der anschließenden Präsentation haben wir dann noch einmal zusammengefasst, warum sich die Jury für den Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten entschieden hat, welche Änderungen es an diesem Entwurf eventuell noch geben wird und wie die nächsten Schritte aussehen.

Mein Resümee lautet also: Das Projekt schreitet voran und Erlangen freut sich auf den Siemens Campus.

Herzlichst Ihr

Thomas Braun

Information der Stadtratsmitglieder zum Jury-Beschluss, zu möglichen Änderungen am Gewinner-Entwurf sowie zu den nächsten Schritten

SRE-CEO Dr. Zsolt Sluitner und Thomas Braun, Projektleiter des Siemens Campus Erlangen, waren am 16. Februar zu Gast im Erlanger Stadtrat.

Dabei stellten sie nicht nur das Ergebnis des Architekturwettbewerbs zum Siemens Campus Erlangen vor, gleichzeitig informierten sie die Stadtratsmitglieder auch über den bisherigen Projektverlauf, den aktuellen Stand und die nächsten, anstehenden Aufgaben.

Bereits bei der Präsentation des Gewinner-Entwurfs des Büros KSP Jürgen Engel aus Frankfurt erhielten die Stadtratsmitglieder zahlreiche zusätzliche Detail-Informationen und erfuhren, warum sich die Jury mit so überzeugender Mehrheit für diese Idee entschieden hatten. "Der Entwurf spiegelt eine städtebauliche Entwicklung mit dezentralisiertem Campus Charakter wieder, der schon in den ersten Modulen deutlich wahrnehmbar sein wird", hieß es in der Jury-Begründung. Als wesentliche Argumente wurden außerdem unter anderem aufgeführt: der visionäre, dezentrale Campus-Charakter, die grüne Ost-West-Achse als zentrales Element mit ihrer klaren Orientierung und Adressierung sowie die Kombination aus Zukunft und Vergangenheit mit der überzeugenden Einbindung denkmalgeschützter Gebäude.

Gleichzeitig konnte SRE aber auch die Gelegenheit nutzen, dem Stadtrat einige mögliche Änderungen am bisherigen Entwurfsstand zu erläutern. Laut Jury-Beschluss wurde das Büro KSP nämlich aufgefordert, den Entwurf in einigen Punkten noch einmal zu überarbeiten. So sollen beispielsweise die Gebäude an der Paul-Gossen-Straße näher an den Straßenverlauf rücken, um so die grüne Ost-West-Achse im Inneren des Campus noch einmal zu verbreitern, der Zugang vom und zum S-Bahnhof soll aufgewertet und Ideen für eine Fußgänger- und Radfahrer-Querung der Günther-Scharowsky-Straße erarbeitet werden.

Auch die Mitarbeiter von Siemens und alle interessierten Erlanger werden übrigens die Möglichkeit erhalten, sich weiterhin fortlaufend über das Campus-Projekt zu informieren. Neben der derzeit im Foyer des Himbeerpalasts laufenden Ausstellung aller Beiträge zum Architekturwettbewerb ist für den 21. April eine große öffentliche Info-Veranstaltung geplant.

SRE-CEO Dr. Zsolt Sluitner und Thomas Braun, Projektleiter des Siemens Campus Erlangen, waren am 16. Februar zu Gast im Erlanger Stadtrat.

Nachdem der Architekturwettbewerb abgeschlossen ist und der Gewinner feststeht, werden nun alle Entwürfe in einer öffentlichen Ausstellung im Foyer des Himbeerpalasts präsentiert. Im Mittelpunkt steht der Gewinnerentwurf von KSP Jürgen Engel Architekten aus Frankfurt, der als Architekturmodell sowie in Plänen und Skizzen gezeigt wird. Daneben werden die Entwürfe des zweit- (Ferdinand Heide, Frankfurt) und drittplatzierten (JSWD Architekten, Köln) Architekturbüros ausgestellt. Alle weiteren Entwürfe können in angrenzenden Räumen besichtigt werden. Darüber hinaus bietet ein kleiner Film interessante Einblicke in die zweitägige Jury-Sitzung mit Präsentation der Architekten und anschließender Pressekonferenz.

Die Ausstellung wird am 26. Februar durch den Erlanger Oberbürgermeister Dr. Florian Janik und Dr. Zsolt Sluitner, CEO von Siemens Real Estate, im Rahmen einer kleinen Feierstunde für geladene Gäste eröffnet. Anschließend ist sie bis zum 30. April für die interessierte Öffentlichkeit montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr frei zugänglich.

Die Siemens AG plant im Süden der Stadt Erlangen bis 2030 einen modernen und nachhaltig gestalteten "Siemens Campus Erlangen" zu errichten. Zukunftsweisende Büro-, Forschungs- und Laborarbeitsplätze sollen dort entstehen.

Die Siemens AG plant im Süden der Stadt Erlangen bis 2030 einen modernen und nachhaltig gestalteten "Siemens Campus Erlangen" zu errichten. Zukunftsweisende Büro-, Forschungs- und Laborarbeitsplätze sollen dort entstehen.

Am 15. und 16. Januar entscheidet die Jury über die Entwürfe der zwölf Architekturbüros. Dann steht fest, wie der Siemens Campus Erlangen zukünftig aussehen wird. Mit diesem wichtigen Meilenstein startet das Projekt in seine nächste wichtige Phase. Als nächstes müssen die notwendigen Baurechte beantragt und genehmigt werden. Die Stadt Erlangen wird dazu voraussichtlich bis zum Sommer 2015 im Stadtrat einen Aufstellungsbeschluss für die Bauleitplanung verabschieden. Parallel dazu beginnt die Planung für die ersten Abrisse, die Erschließung und die Neubauten. Für diese wichtige Aufgabe konnte mit Thomas Braun ein erfahrener General Manager gewonnen werden, der derzeit auch das Projekt des Siemens Headquarters am Wittelsbacher Platz in München als General Manager leitet.

Liebe Erlangerinnen und Erlanger,

Als neuer General Manager des Projekts Siemens Campus Erlangen werde ich Ihnen in Zukunft an dieser Stelle aus erster Hand über den Fortgang des geplanten weltweit größten Neubauprojekts von Siemens berichten. Ein Projekt, das das Erscheinungsbild von Siemens in Erlangen und das Stadtbild nachhaltig positiv verändern wird.

Wie Sie alle sind auch wir im Projektbüro sehr gespannt, wie der Campus einmal konkret aussehen wird. Doch diese Spannung wird sich schon sehr bald lösen. Bereits am kommenden Freitag (16. Januar) wissen wir Näheres. Dann tagt die hochrangig und kompetent besetzte Jury unseres Architekturwettbewerbs. Und danach wird es einen Gewinner geben.

Zwölf renommierte deutsche Architekturbüros haben im letzten halben Jahr hart gearbeitet. In ihren Entwürfen haben sie sich damit beschäftigt, wie der Campus insgesamt gestaltet werden könnte und wie die Gebäude in den ersten beiden Bauabschnitten westlich und östlich der Günther-Scharowsky-Straße aussehen sollen.

Nun ist es an der Jury, den Gewinner zu küren. In ihr sitzen neben Vertretern und Vorständen von Siemens, der Stadt Erlangen und des Freistaats Bayern sowie Experten verschiedener Fachbereiche übrigens auch Mitarbeiter-Vertreter von Siemens, um die Interessen der Kolleginnen und Kollegen vor Ort angemessen zu vertreten.

Der Gewinner des Wettbewerbs wird dann am 16. Januar hier in Erlangen im Rahmen einer großen Pressekonferenz bekanntgegeben. Unser CEO Joe Kaeser wird nach Erlangen kommen und gemeinsam mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer die Entscheidung der Jury verkünden. Wir dürfen alle gespannt sein.

Alle Entwürfe der teilnehmenden Architekturbüros und natürlich auch der des Gewinners werden ab Mitte Februar im Foyer des Himbeerpalasts ausgestellt. Dann haben Sie hier vor Ort die Möglichkeit, sich gern noch intensiver mit der Zukunft des Campus zu beschäftigen.

Apropos Zukunft: Neben Neuigkeiten werde ich Ihnen in meinem Blog von nun an regelmäßig auch den einen oder anderen spannenden Blick hinter die Kulissen des Siemens Campus Erlangen bieten. Schauen Sie doch einfach mal wieder rein.

Herzlichst Ihr

Thomas Braun

Die Mitarbeiter freuen sich auf die Öffnung des Standorts und den kommenden Campus. Das zeigte sich bei der Präsentation des Projekts in den Betriebsrestaurants.

Bei der ersten großen Präsentation des Projekts Siemens Campus Erlangen stand das Campus-Team den Mitarbeitern in den Mitarbeiterrestaurants der Standorte Forschungszentrum und Mitte Rede und Antwort. Die große Resonanz und der Andrang am Info-Stand zeigten: Alle sind gespannt auf das Projekt und wollen wissen, wann und wie es weitergeht.

Besonders viel positives Feedback gab es bezüglich der kommenden Öffnung des Standorts. Ein offener und durchgängiger Campus mit Restaurants, Kantinen und Cafés in jedem Modul und damit in direkter Näher zu den jeweiligen Arbeitsplätzen – das gefällt.

Viele Fragen drehten sich auch darum, wie der Standort und die neuen Gebäude zukünftig aussehen werden, wo die einzelnen Abteilungen lokalisiert und die Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze haben werden. Auch die zukünftige Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zählte zu den am häufigsten diskutierten Punkten.

Und dann wollten natürlich alle wissen, wie die weitere Zeitplanung aussieht. Hier noch einmal die wichtigsten Eckdaten:

  • Am 16.1. trifft sich die Jury zu ihrer finalen Sitzung und kürt den Gewinner des derzeit laufenden Architekturwettbewerbs. Dann steht fest, wie der zukünftige Campus einmal konkret aussehen wird.
  • 2015 steht dann ganz im Zeichen der notwendigen Planungs- und Genehmigungsverfahren.
  • Anschließend werden die Abrissarbeiten im ersten Bauabschnitt westlich der Günther-Scharowsky-Straße beginnen.
  • Ab 2016 bis 2022 entstehen dort sowie im angrenzenden östlichen Teil die ersten neuen Büros, ein Hotel, ein Business-Center und ein Boarding-Haus.
  • Und ab 2022 werden dann schrittweise die weiteren Bauabschnitte umgesetzt.

Um Transparenz zu schaffen, die Öffentlichkeit einzubinden und die Bürger zu informieren, hatte Siemens die Anwohner sowie alle interessierten Erlangerinnen und Erlanger zu einem Info-Abend in den "Himbeerpalast" geladen. Dort konnten sich alle am derzeit laufenden Wettbewerb zum Siemens Campus Erlangen teilnehmenden Architekturbüros vorstellen und Beispiele ihrer bisherigen Arbeit präsentieren.

Bei dem von Nicola Bergmann von der Architekturgalerie München moderierten Abend erlebten die ca. 150 Gäste zwölf kurzweilige Präsentationen, die überwiegend von den Namensgebern, Geschäftsführern oder Partnern der jeweiligen Architekturbüros gehalten wurden. Sie zeigten fast 100 Beispiele ihrer bisherigen Arbeit. Von modernen Bürogebäuden über innovative Design-Beispiele bis zu internationalen Hochhäusern reichte die Palette. Auf besonders großes Interesse stießen dabei die zahlreichen anderen Campus-Projekte, die von den am Wettbewerb teilnehmenden Büros bereits realisiert haben.

Im Einzelnen nehmen folgende Architekturbüros am Wettbewerb teil:

  • ASTOC GmbH & Co. KG
  • Auer Weber Assoziierte GmbH
  • djb-architekten gmbh / kadawittfeldarchitektur GmbH
  • h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH
  • Ferdinand Heide Architekt BDA
  • HPP Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG
  • ingenhoven architects gmbh
  • JSWD Architekten
  • KSP JÜRGEN ENGEL ARCHITEKTEN GmbH
  • Meixner Schlüter Wendt GmbH
  • nps tchoban voss GmbH & Co. KG
  • rohdecan architekten GmbH

Bis Ende des Jahres werden die Teilnehmer ihre Entwürfe für den Siemens Campus Erlangen fertigstellen, über die dann im Januar die Jury entscheidet.

Der Städtebauliche Architekturwettbewerb zum Siemens Campus Erlangen läuft auf Hochtouren. Um den Anwohnern sowie allen interessierten Erlangerinnen und Erlangern die Möglichkeit zu bieten, die zwölf teilnehmenden Architekturbüros kennenzulernen, wird am Dienstag, den 14. Oktober 2014 eine öffentliche Büropräsentation stattfinden. Dort werden sich die Architekten kurz vorstellen und ihre bisherigen Arbeiten sowie Referenzprojekte präsentieren.
Die Veranstaltung findet im Vortragssaal in der Werner-von-Siemens-Straße 50 in Erlangen statt. Beginn ist um 18 Uhr.

Der Siemens Campus Erlangen befindet sich mitten im Städtebaulichen Wettbewerb. In einem Kolloquium Mitte September hatten die am städtebaulichen Wettbewerb teilnehmenden Architekturbüros die Möglichkeit bei einer Ortsbesichtigung die Atmosphäre des heutigen Forschungsgeländes kennenzulernen. Die Jury des Siemens Campus Erlangen beantworte im Anschluss Fragen der Architekten zum Auslobungstext. 

Das war der Anlass Herrn Göpfert, der bei Siemens Real Estate für die Projektentwicklung verantwortlich ist, u.a. nach den wichtigsten Themen des Kolloquiums und den besonderen Herausforderung für die Architekten zu fragen.

Was genau erwartet Siemens von dem Siemens Campus Erlangen?

Unser CEO Joe Kaeser hat bei der Vorstellung des Campus-Projekts gesagt "Siemens erwartet, das Erlangen ein Zentrum der Innovation bleibt". Damit hat er die Erwartungshaltung des Konzerns wunderbar auf den Punkt gebracht. Schon heute arbeiten viele hochqualifizierte Mitarbeiter für Siemens in Erlangen und das soll auch in Zukunft so bleiben. Allerdings werden wir mit unseren derzeitigen Standort- und Gebäudestrukturen in Erlangen diesen Erwartungen von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen definitiv nicht mehr gerecht. Unsere Hauptaufgabe besteht nun also darin, Räume – innen wie außen - zu schaffen, die zukünftig die Voraussetzungen einer modernen Arbeitswelt erfüllen und die Platz für Begegnung, Kommunikation und Integration schaffen. Schranken und Zäune werden fallen. Die Infrastruktur unterscheidet dann nicht mehr zwischen innen und außen, sondern richtet sich nach den Anforderungen eines öffentlichen Raums mit hoher Nutzungsvielfalt und einer hohen Aufenthaltsqualität. 

Wie verläuft aus Ihrer Sicht der Städtebauliche Wettbewerb?

Bisher ganz hervorragend. Der Erlanger Stadtrat hat Anfang Februar grünes Licht gegeben und wir sind gemeinsam mit der Stadt in die Vorbereitung des Wettbewerbs eingestiegen: die städtebaulichen Zielsetzungen, wie z.B. Städtebauliche Gestaltung, Verkehrserschließung, Grün-und Freiflächen, Immissionsschutz, Nachhaltigkeit und Infrastruktur, wurden abgestimmt. Die zwölf Wettbewerbsteilnehmer sind nun gefordert ihre Wettbewerbsbeiträge bis zum 07.11.2014 zu erarbeiten. Am 15.01.2015 werden die Büros Ihre Arbeiten der Jury präsentieren und am Tag darauf wird die Jury Ihre Entscheidung treffen. Es läuft nach Plan. 

Warum findet ein Kolloquium mit den Mitgliedern der Jury und den Architekturbüros statt?

Ein Kolloquium zu Beginn des Wettbewerbs ist sozusagen ein Muss! Die zwölf Wettbewerbsteilnehmer lernen an diesem Tag nicht nur die Jury und die Sachverständigen kennen, sondern können auch den Standort besichtigen und sich vor Ort ein Bild machen. Gerade bei einer so anspruchsvollen Aufgabe wie dem Siemens Campus ist das extrem wichtig. Planunterlagen und Bildmaterial geben immer nur einen ersten Eindruck, das persönliche Erleben und – wie man so schön sagt – "Schnuppern der Atmosphäre" sind entscheidend. Sollten die Auslobungsunterlagen noch Fragen offen gelassen haben, werden diese von der Jury und den Sachverständigen für alle beantwortet. Es herrscht also Chancengleichheit. Und schließlich nutzen wir natürlich auch die Gelegenheit, den Wettbewerbsteilnehmern noch einmal unsere Erwartungen an deren Vorschläge für die Gestaltung des Siemens Campus zu verdeutlichen. 

Was waren die wichtigsten Themen des Kolloquiums?

Es gab einige Fragen zu den Modulzuschnitten, deren gegenseitige Abhängigkeiten sowie zu den geplanten Realisierungszeiträumen. Dabei haben wir insbesondere noch einmal die Bedeutung der Module 1 und 2 für Siemens hervorgehoben. Auch zum Thema Denkmalschutz haben die Wettbewerbsteilnehmer einige Fragen gestellt. Die Fachjuroren konnten in diesem Zusammenhang detailliert die denkmalschutzrechtliche Situation erläutern und die Möglichkeiten einer Integration oder eventuellen Überplanung der vorhandenen Denkmäler aufzeigen. Und schließlich gab es noch einige Fragen zum privaten und öffentlichen Verkehr, zur S-Bahn und zur Parkraumgestaltung. Sowohl die Stadt als auch Siemens wollen bei der Planung zukünftiger Verkehrsströme nichts dem Zufall überlassen. Darum beinhalten die Auslobungsunterlagen als wesentlichen Bestandteil ein Verkehrsgutachten, das die zukünftigen Verkehrsprognosen des Siemens Campus in das Prognosemodell der Stadt Erlangen integriert. Diese Untersuchungsergebnisse definieren die Rahmenbedingungen für die Teilnehmer. 

Was ist die besondere Herausforderung an diesem Projekt für die Architekten?

Die Architekten planen hier nicht auf der grünen Wiese oder einem aufgelassenen Industrieareal. Eine der größten Herausforderungen des Siemens Campus besteht darum darin, für jedes einzelne Modul eine Idee zu entwickeln, die gleichzeitig für alle Module passt. Dabei darf der – wie man so schön sagt – laufende Betrieb nicht gestört werden und die ersten, bereits realisierten Module müssen über viele Jahre mit den dann noch nicht realisierten Modulen harmonieren. Das ist eine sehr komplexe Aufgabe und wir alle sind schon sehr gespannt auf die Vorschläge der Wettbewerbsteilnehmer.

Bei einem Kolloquium konnten die am Wettbewerb zum Siemens Campus Erlangen teilnehmenden Architekturbüros Fragen an die Fachjury und den Auslober stellen. Es bestand auch die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung.

 

Mit dem Bus durch den Süden

Nachdem der Architekturwettbewerb zum Siemens Campus Erlangen vor wenigen Wochen gestartet ist, hat Siemens nun alle teilnehmenden Architekturbüros zu einem gemeinsamen Kolloquium geladen. Dabei standen neben dem Auslober namhafte Experten für Fragen zur Verfügung. Auch hatten alle Büros die Möglichkeit im Rahmen einer gemeinsamen Busfahrt den heutigen Standort und somit das Entwicklungsgebiet zu besichtigen.

Dieser - wahrscheinlich für viele der Architekten wichtigste - Tagesordnungspunkt gab Ihnen die Gelegenheit, Eindrücke direkt vor Ort zu sammeln und die Atmosphäre des Standorts zu spüren. Hier wurde noch einmal nachdrücklich klar, was es bedeutet, wenn aus diesem geschlossenen und in die Jahre gekommenen Betriebsgelände ein offener und moderner Campus wird, der Arbeiten, Leben und Wohnen miteinander verbindet.

 

Austausch zwischen Experten

In den anschließenden Präsentationen- und Frage-Runden wurde gezielt auf die Erwartungshaltungen von Siemens und der Stadt Erlangen sowie auf die Zielsetzung für den neuen Siemens Campus Erlangen eingegangen. Neben der Vorstellung des Siemens Leitbildes "Bauen und Nachhaltigkeit" ging es anschließend detailliert um die Planungsvorgaben, die in der so genannten Auslobung gemeinsam mit der Stadt Erlangen definiert wurden. Diese bilden die Grundlage für den Architekturwettbewerb.

Die Architekten der teilnehmenden Büros nutzten dabei sehr intensiv die Möglichkeit zu Gesprächen mit den Fachvertretern von Siemens Real Estate sowie den anwesenden Mitgliedern der Jury, in der unter anderen auch der bayerische General Landeskonservator vertreten ist. Ein letztes Auftanken für die Architekten bevor Sie sich in die herausfordernde Aufgabe stürzen: den besten städtebaulichen Entwurf zu liefern, der all die Erwartungen widerspiegelt, die im Auslobungstext beschrieben und im Kolloquium in der Diskussion nochmals vertieft wurden.

Vorbesprechung mit gemeinsamer Bustour durch den heutigen Standort

Am 29. Juli hat sich ein Großteil der Jury zur ersten Sitzung getroffen. Die Jury entscheidet über die Entwürfe des städtebaulichen Wettbewerbs. Im Rahmen einer Vorbesprechung wurden erste Fragen hinsichtlich des Auslobungstextes und des Verfahrens besprochen. Bei einer gemeinsamen Besichtigung des Forschungsgeländes Süd auf dem der Campus in den kommenden Jahren entstehen wird, konnten sich die Jurymitglieder persönlich vor Ort ein Bild machen.

 

Nach dem Grundsatzbeschluss des Stadtrats vom 24.07 startet nun der Architekturwettbewerb für den Siemens Campus Erlangen. Zwölf ausgewählte Architekturbüros aus Deutschland nehmen daran teil und werden bis Ende des Jahres ihre Ideen und städteplanerischen Entwürfe konzipieren, präzisieren und präsentieren.

 

Jury besteht aus mehr als 50 Mitgliedern

Im Januar 2015 wird die Jury über die Entwürfe entscheiden. Diese Jury traf sich nun zum ersten Mal zu einer Vorbesprechung. Sie besteht aus elf Fach- und elf Sachjuroren sowie deren ständig anwesenden Stellvertreter und Sachverständige ohne Stimmrecht. Zu den Fachjuroren zählen namhafte Architekten und Behördenvertreter, zu den Sachjuroren der Bayerische Staatsminister des Inneren, Joachim Herrmann, der Oberbürgermeister von Erlangen, Dr. Florian Janik, Mitglieder aller Stadtratsfraktionen, die Siemens Vorstandsmitglieder Dr. Roland Busch und Prof. Dr. Siegfried Russwurm sowie Dr. Zsolt Sluitner, CEO von Siemens Real Estate. Insgesamt sind mehr als 50 Personen in die Entscheidungsfindung eingebunden, wobei Siemens nur ca. ein Drittel der Stimmrecht in der Jury besitzt.

 

Vorbesprechung mit Besichtigung des Geländes

Beim ersten Treffen der Jury-Mitglieder in Erlangen ging es im Wesentlichen um die Klärung eventuell offener Fragen sowie um eine Abstimmung der Aufgabenstellung an die Architekturbüros und die anschließenden Beurteilungskriterien der Jury. Dr. Sluitner erläuterte in diesem Zusammenhang noch einmal die Erwartungshaltung von Siemens und die Zielsetzung für den neuen Siemens Campus Erlangen.

Bei der anschließenden Busrundfahrt sahen einige Jury-Mitglieder zum ersten Mal das zukünftige Campus-Gelände auf dem derzeit noch geschlossenen Siemens Forschungsgelände.

Vorbesprechung mit gemeinsamer Bustour durch den heutigen Standort

Wohnen, Verkehr und Verkehrsanbindung, die zukünftigen Gebäude, die Durchgängigkeit und die Bedeutung für Erlangen – das waren die Top-Themen des ersten Werkstattgesprächs zum Siemens Campus, zu dem Siemens in die Heinrich-Lades-Halle geladen hatte. Über 300 interessierte Erlangerinnen und Erlanger folgten der Einladung.

Unter Leitung von Peter Millian, Redakteur der Erlanger Nachrichten, beantwortete ein hochrangig und kompetent besetztes Podium die Fragen: Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister von Erlangen, Dr. Zsolt Sluitner, CEO von Siemens Real Estate, Thomas Braun, verantwortlich für den städtebaulichen Wettbewerb bei Siemens Real Estate, sowie die beiden Architekturprofessoren Prof. Martin Schirmer und Prof. Florian Fischer.

 

Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel gewünscht

Zu den Top-Themen zählten die Verkehrsführung und die Anbindung des Siemens Campus an den öffentlichen Nahverkehr. Die Erlanger – das wurde schnell klar – legen großen Wert auf eine öffentliche Anbindung und die daraus resultierende Entlastung des Individualverkehrs. Wiederholt wurden auch Fragen zu den neuen Wohnungen und der kompletten Öffnung des Standorts gestellt, insbesondere zur Zeitplanung. Hier wurde nochmal deutlich gemacht, dass der heutige Standort voll belegt und in Betrieb ist. Die Umgestaltung erfolgt Zug um Zug bis 2030.

 

Neue Impulse

Insgesamt positiv beurteilten die anwesenden Bürger die vielen Impulse, die der Siemens Campus für die Stadtentwicklung von Erlangen geben wird. Die Stadt und die ganze Region werden attraktiver – auch für Arbeitnehmer.

 

Wichtiges Feedback auch für die Projektverantwortlichen

Auch für die auf dem Podium vertretenen Projektverantwortlichen lieferte das Werkstattgespräch ein wichtiges Feedback, bekamen sie so doch aus erster Hand ein Gefühl dafür, welche Themen die Erlanger Bürger im Zusammenhang mit dem Siemens Campus beschäftigen. Für eine Berücksichtigung der formulierten Anregungen und gestellten Fragen ist, sofern möglich, jedenfalls gesorgt: alle fünf Podiumsmitglieder sind Mitglieder der Jury, die Anfang kommenden Jahres über den Siegerentwurf aus dem Architekturwettbewerb entscheiden wird.